Top 1, Terrasse und Garten

Glück für die Familie?

Wo sehen Sie sich eher: im Häuschen im Grünen oder in der Wohnung in der Stadt?

Das Land gilt als der grünere und ruhigere Platz, ideal um Kinder aufzuziehen, die Stadt lockt mit Infrastruktur und Arbeitsplätzen.

Beide Wege können für Sie richtig sein. Doch insbesondere bevor Sie sich als gelernter Städter fürs Landleben entscheiden, sollten Sie doch einiges bedenken, bevor Sie ein Haus auf dem Land kaufen.

Fotos: hans/karlherl/pixabay.com

Stadt oder Land – was soll es sein?

Welche Motive führen Sie aufs Land?

Ganz ehrlich, was führt Sie aufs Land? Sind Sie dort geboren oder ist es das romantische Bild aus einem Fernsehfilm? An was denken Sie denn wenn es ums Landleben geht:

  • Ruhe und Frieden
  • Platz für die Kinder zum Spielen
  • frische Luft
  • ein großes Haus mit Garten und das für wenig Geld
  • Wald und Wiesen vor der Tür
  • Platz für Obstbäume und Gemüsebeete

Gibt es das am Land? Ja, mit Sicherheit. Aber ist das allein die Wahrheit?

Das Landleben ist doch viel günstiger!?

Gehen wir vom Quadratmeterpreis aus, dann ist ein Haus am Land wirklich oft erstaunlich günstig. Aber das gilt sicher nicht überall. Gerade in Wiens direkten Umlandgemeinden, die oft noch über eine gute S-Bahn- und Busanbindung an die Stadt verfügen, sind die Preise mittlerweile auf sehr ähnlichem Niveau wie in Wien selbst. Teilweise sind die Preise sogar höher wie zum Beispiel in Klosterneuburg, das preislich deutlich über großen Teilen Wiens liegt. Diese Lagen sind heute de facto schon als städtisch besiedelt zu bezeichnen. Die Ruhe des Landlebens trifft hier nicht zu.

Wenn ein Objekt wirklich günstig ist, dann liegt das meist an der Lage. Orte die über eine schlechte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz verfügen, bieten dann niedrigere Kaufpreise. Aber zahlt sich das aus?

Bedenken Sie bei dieser Frage bitte besonders die Notwendigkeit von einem oder mehreren Autos am Land. Wenn Sie nicht gerade im Home-Office arbeiten wollen, müssen Sie den Weg zur Arbeit einkalkulieren. Derzeit sind die Benzinpreise wieder relativ günstig, aber wir hatten in den letzten Jahren auch schon ganz andere Entwicklungen. Mittelfristig ist wohl davon auszugehen, dass die Preise in diesem Bereich wieder in die Höhe gehen werden. Selbst mit Pendlerpauschale kann das sehr teuer werden.

Ebenso ist die Infrastruktur zu bedenken. Die Wege zum Einkaufen, fürs Kino oder auch einmal fürs Theater oder Museum sind einfach wesentlich weiter als in der Stadt. Das trifft dann natürlich nicht nur die Erwachsenen, sondern auch Kinder und Jugendliche.

So schön es vielleicht für kleinere Kinder ist, einen großen Garten und viel Platz zum Spielen zu haben, so schwierig kann es sein, wenn die Kinder älter und in höhere Schulen gehen sollen. Diese befinden sich ja meist in den Bezirkshauptmannschaften, außerdem gibt es da dann immer nur eine begrenzte Auswahl. Kinder die etwas anders lernen wollen, müssen dann erst recht ins Internat in einem anderen Bezirk oder nach Wien pendeln.

Und was passiert mit einem großen Haus, wenn die Kinder einmal ausgezogen sind? Sie müssen sich dann weiterhin um ein Haus mit vielen Zimmern und Garten kümmern, was spätestens im Alter auch sehr anstrengend werden kann. Die Altersversorgung am Land ist zwar heutzutage schon sehr gut organisiert, soziale Kontakte werden aber schwieriger.

Aber man hat doch so viel Platz am Land?

Ganz ehrlich, haben Sie sich Neubausiedlungsgebiete am Land angeschaut? Sehr oft ist es genau wie in der Stadt. Die oft kleinen Grundstücke kleben eng aneinander, die Gärten sind auch nicht viel größer. Die wirklich großen Flächen sind reserviert für Landwirtschaft und Wälder. Insbesondere Neubausiedlungsgebiete werden kleinflächig parzelliert und sind genauso eng besiedelt wie anderswo. Grund dafür sind die nötigen Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Gas und Kanal. Diese werden aus Kostengründen möglichst in zusammenhängende Gebiete gebracht, neu ausgewiesene Parzellen sind daher genauso klein wie im städtischen Bereich.

Gartenwohnung in Floridsdorf

Gebauergasse 18, 1210 Wien. 4 Zimmer, 121 m².

Gibt es denn Alternativen in der Stadt?

Versuchen Sie es doch einmal in Stadtrandlagen. Hier in Wien haben wir fast überall eine brauchbare Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Viele Bezirke bieten ganze Gebiete mit Einfamilienhäusern oder Kleingartensiedlungen.

Und vielleicht muss es ja auch kein Haus sein? Es gibt ja auch noch die Möglichkeit einer Erdgeschoßwohnung mit Garten. Diese bietet Platz zum Spielen für Kinder, hat aber keine Treppen, die im Alter unangenehm werden könnten.

Auch ich als Bauträger biete Ihnen solche Wohnungen an. In Floridsdorf in der Gebauergasse 18 habe ich noch eine 4-Zimmer Gartenwohnung mit 121 m².


Erstes Foto: hans/karlherl/pixabay.com

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