FAQ - PARACLESUS Wohnbau, beantwortet von Mag. Stephan Maier

Da mir immer wieder ähnliche Fragen gestellt werden, habe ich beschlossen, ab sofort regelmäßig oft gestellte Fragen zu beantworten. Deshalb auch die Bezeichnung FAQ. Das ist die Abkürzung für die englische Wendung „Frequently Asked Questions“ oder einfacher gesagt: häufig gestellte Fragen.

Die erste Frage betrifft den Unterschied zwischen verschiedenen Wohnungsformen. Ich werde nämlich regelmäßig gefragt, ob ich neben Eigentumswohnungen auch Genossenschaftswohnungen anbiete.

Eine Genossenschaft ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Aufgabe es ist, seinen Mitgliedern Leistungen zur Verfügung zu stellen. Genossenschaften gibt es in verschiedenen Bereichen und in ihren Vorformen bereits seit dem Mittelalter. Bekannt sind diese etwa aus dem Bankenbereich. So gibt es Raiffeisen- und Volksbanken, die großteils heute noch als Genossenschaft organisiert sind. Insbesondere am Land bieten Genossenschaften viele allgemein zugängliche Dienste. Landwirtschaftliche Produkte werden oft über Genossenschaften verkauft, diese Genossenschaften stellen ihren Mitgliedern aber auch Geräte oder Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Besondere an einer Genossenschaft ist, dass man hier Mitglied werden muss, um daran teilzunehmen. Das gilt genauso auch für den Bereich der Wohnungsgenossenschaften. Näheres zur Genossenschaft finden Sie zum Beispiel hier.

Was ist eine Genossenschaftswohnung?

Ein Teilbereich der Genossenschaften beschäftigt sich mit dem Wohnwesen. Die Aufgabe dieser Genossenschaften ist es, für ihre Mitglieder Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Das sind dann die bekannten Genossenschaftswohnungen.

Genossenschaftswohnungen können Miet- oder Eigentumswohnungen sein, hier gibt es keine Vorgabe. Üblicherweise werden Genossenschaftswohnungen aber als Mietwohnung gebaut, in den letzten Jahren immer öfter als Mietwohnung mit späterer Eigentumsoption.

Das bedeutet, dass es dem Mieter nach zehn Jahren einmalig freisteht, seine Wohnung zu einem dann festzulegenden Preis zu erwerben. Wohnungen, die hierbei nicht verkauft werden, bleiben im Eigentum der Genossenschaft. Sehr oft behält die Genossenschaft damit die Mehrheit der Anteile am Haus.

In den letzten Jahren bauen Genossenschaften öfters auch freifinanziertes Wohnungseigentum. Das entspricht letztendlich dem, was auch von uns angeboten wird. Also Eigentumswohnungen für die keine staatlichen oder städtischen Förderungen in Anspruch genommen worden sind. Der Anteil dieser Wohnungen steigt, weil es für Förderungen klare Preislimits für den Ankaufspreis eines Grundstücks gibt. Die von Ihnen bei mir angefragten Genossenschaftswohnungen sind aber geförderte Mietwohnungen.

Noch ein paar weitere Informationen über Genossenschaftswohnungen finden Sie etwa hier.

Wie komme ich an eine Genossenschaftswohnung?

Zunächst einmal sollten wir vielleicht klären, wie sie keine finden: und zwar indem sie sich an einen Makler oder einen Bauträger der als GmbH geführt ist wenden. Geförderte Genossenschaftswohnungen dürfen ausschließlich von Genossenschaften vergeben werden. Eine Liste aller Genossenschaften, die Wohnungen anbieten, führt der Österreichische Verband Gemeinnütziger Bauvereinigungen.

Was kostet eine Genossenschaftswohnung?

Das ist eine Frage, die man nicht ganz klar beantworten kann. Sprechen wir von einer Mietwohnung, so ist zunächst einmal ein Genossenschaftsanteil zu bezahlen.

Zusätzlich ist ein Anteil an den Baukosten zu entrichten. Hierfür gibt es in den Förderbedingungen für geförderten Wohnbau klare Vorgaben, wie hoch dieser Anteil sein darf.

Dieser Betrag ist ebenfalls bei Wohnungen fällig, die über eine Eigentumsoption nach zehn Jahren verfügen. Er wird jährlich abgezinst, der verbliebene Betrag muss aber bei Auszug jedenfalls von der Genossenschaft zurückbezahlt werden.

Der Genossenschaftsanteil selber wird bei Aufgabe der Wohnung ebenfalls zurück bezahlt, diese Rückzahlung erfolgt allerdings erst ein bis zwei Jahre später.

Genossenschaften bieten aber auch, wenn auch seltener, direkt Eigentumswohnungen. Die Kosten hierfür erfahren Sie am besten direkt bei der Genossenschaft.

Top 18, Wohnküche

Top 18, Wohnküche auf einer Fläche von 38,40 m², Gebauergasse 18, 1210 Wien.

Bieten Genossenschaften auch Eigentumswohnungen?

Wie oben schon erwähnt, gibt es auch von Genossenschaften Eigentumswohnungen. Es ist sowohl möglich, geförderte als auch ungeförderte Eigentumswohnungen zu errichten. Genossenschaften werden dies je nach verfügbaren Grundstücken entscheiden.

Was ist eine freifinanzierte Wohnung?

Freifinanziert bedeutet nichts anderes, als dass keine Förderungen in Anspruch genommen wurden. Das bedeutet, dass der Erbauer der Wohnungen sämtliche Zahlungen selbst getätigt hat und keine Förderungen von Staat oder Land eingesetzt wurden.

Es gibt freifinanzierte Wohnungen sowohl als Miet- als auch als Eigentumswohnungen. Diese Wohnungen müssen nicht unbedingt teurer sein als eine Genossenschaftswohnung, sie sind lediglich ohne Förderung finanziert worden.

Wir bieten zum Beispiel freifinanzierte Eigentumswohnungen an. Wie bereits erwähnt dürfen wir gar keine Genossenschaftswohnungen anbieten, da wir einfach keine Genossenschaft sind.

Und was bietet jetzt PARACELSUS Wohnbau?

Wir bieten lediglich Eigentumswohnungen. Diese sind ohne Förderung errichtet und stehen sofort zur Verfügung.

Eine Finanzierung ist natürlich wie bei jeder anderen Wohnung möglich. Dies ist vom eigenen Einkommen sowie vom vorhandenen Vermögen abhängig und mit einer Bank zu besprechen.

Ich arbeite zum Beispiel mit der Oberbank zusammen. Sie können aber auch jede andere Bank zur Finanzierung heranziehen.

Top 4, Wohnküche

Top 4, Wohnküche 38,40 m², Groß-Enzersdorfer Straße 36, 1220 Wien.

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