Eine Kammer voller Kartons, Pölster, Dekoration, Lampen.

Wieso ausmisten Ihnen hilft, Ihre alte Wohnung zu verkaufen

In einem meiner letzten Beiträge habe ich Ihnen berichtet, warum ich meine Wohnungen nicht leer, sondern ausschließlich mit Einrichtung präsentiere.

Aus meiner Erfahrung beim Verkauf weiß ich, dass viele InteressentInnen bereits eine Eigentumswohnung oder ein Haus besitzen, dass sie nun verkaufen möchten.

In einer kleinen Artikelserie möchte ich Ihnen ab sofort die Vorteile von Home Staging aufzeigen und Tipps für die praktische Umsetzung geben.

Vollgeräumte Kammer

Schaut es in Ihrem Abstellraum auch so aus?

Wie lange leben Sie schon in Ihrer alten Wohnung? Sind das Jahrzehnte oder vielleicht nur wenige Monate? Oder haben Sie die Wohnung gar geerbt und diese passt nicht so wirklich zu Ihrem Leben?

Egal wie die Antwort auf diese Frage jetzt tatsächlich ausschaut, vermutlich haben Sie oder Ihre Familie Ihre Spuren im Objekt hinterlassen.

An vielen kleinen Dingen gehen wir täglich oftmals vorbei ohne sie noch wahrzunehmen. Das beginnt beim Fleck am Teppich, geht über die welke Zimmerpflanze, den großen Stapel mit ungelesenen Zeitschriften bis hin zum Familienportrait.

Was alle diese Dinge gemeinsam haben? Sie fallen Ihnen wahrscheinlich im Alltag gar nicht auf, einen möglichen Interessenten können sie aber abschrecken.

Mir laufen Leute weg nur weil ich nicht aufräume?

Ja, Sie lesen richtig: ein Stapel Zeitschriften oder ein Familienportrait oder aber auch ihre Sammlung von Modellflugzeugen können einen Verkauf Ihrer alten Wohnung erschweren oder behindern.

Bedenken müssen Sie nämlich, dass ein möglicher Käufer nicht Ihr Leben, sondern lediglich Ihre Wohnung kaufen soll und will. Sie müssen also Ihre Wohnung zum Produkt machen, noch dazu zu einem das möglichst eine breite Zielgruppe anspricht.

Aber wie geht man das jetzt an?

Top 20, Schlafzimmer, 1. DG

Nach der Entrümpelung könnte ein Schlafzimmer so aussehen.

Schritt 1: Misten Sie aus!

Ein Umzug ist automatisch mit der Notwendigkeit verbunden, alle Gegenstände die man besitzt durchzusehen und einzupacken. Warum also nicht gleich die Gelegenheit nutzen und einmal ordentlich auszumisten. Brauchen wir etwa wirklich zehn verschiedene Farben an Handtüchern oder drei Ananasschneider? Erlauben Sie sich, alten Ballast loszulassen.

Ebenso sollten Sie das bei Möbeln machen: Hier hilft es oft, Fotos von jedem einzelnen Raum anzufertigen und zu schauen, was Sie stört. Sie können die Fotos auch Freunden und Bekannten zeigen, die vielleicht selbst schon mal eine Wohnung gesucht haben und Ihnen offen sagen sollen, was ihnen auffällt.

Wenn Sie Sammlungen haben die Sie jedenfalls behalten wollen, überlegen Sie bitte diese schon vor Beginn des Verkaufsprozesses gut zu verpacken und bei Freunden oder in einem Self-Storage-Lager unterzustellen. Machen Sie dies ebenfalls mit Ihren überschüssigen Möbeln sowie mit persönlichen Dingen.

Warum Sie Familienbilder aber auch religiöse Symbole entfernen sollten?

Auch hier gilt wieder: weniger ist mehr. Ein Kunde soll Ihre Wohnung, aber weder Ihre Familie noch Ihre religiösen Überzeugungen kaufen. Gerade in letzter Zeit haben wir es oft mit Personen aus anderen Ländern und Kulturkreisen zu tun. Ein Kreuz an der Wand kann dazu führen, dass sich diese Personen nicht wohlfühlen und deshalb die Wohnung nicht kaufen wollen.

Und im nächsten Blog …

Im nächsten Teil werde ich Ihnen erzählen, warum Sie kleine Reparaturarbeiten lieber noch selbst vor Verkauf Ihrer alten Wohnung durchführen sollten.

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