Eichhörnchen

Was ist überhaupt eine Allgemeinfläche?

Wohnungseigentum ist das ausschließliche Recht zur Nutzung einer Wohnung. Aber ein Wohnhaus besteht nunmal nicht nur aus den einzelnen Wohnungen.

Als Eigentümer einer Eigentumswohnung ist man auch gleichzeitig Eigentümer von anderen Räumen im Haus. Hier gibt es teilweise gesetzliche Regelungen, teilweise aber auch einfach in der Praxis entstandene Vorschriften, wie die Benutzung zu regeln ist.

Bevor Sie sich eine Eigentumswohnung kaufen, sollten Sie die wichtigsten Punkte kennen.

Gemeinschaftsterrasse

Manchmal gibt es sogar eine Gemeinschafts-terrasse, z.B. bei uns in der Gebauergasse 18

Wozu gibt es Allgemeinräume?

Haben Sie sich diese Frage überhaupt schon einmal gestellt? In Wirklichkeit freut sich doch jeder, der eine neue Wohnung besichtigt, dass im Haus etwa auch ein Raum für Fahrräder zur Verfügung gestellt wird oder einer für Kinderwägen oder auch eine gemeinsame Waschküche vorhanden ist.

Ursprünglich entstammen diese Räume der Platznot im Wohnbau in früheren Zeiten. Erinnern Sie sich vielleicht noch an Häuser mit Gangtoiletten oder der klassischen Bassena im Altbau? Beides kann man heute noch in vielen Häusern in Wien finden. Es handelt sich hier um frühe Formen von Gemeinschaftsanlagen.

Heute werden Allgemeinräume einerseits auf Grund der Bauordnung und andererseits aufgrund der Erwartungen der zukünftigen Eigentümer gebaut. Die Bauordnungen der österreichischen Bundesländer sehen vor, dass diverse Allgemeinräume vorhanden sein müssen.

In Wien gibt es zum Beispiel Regelungen, wie viele Fahrradabstellplätze gebaut werden müssen. Es ist auch vorgeschrieben, dass ab 15 Wohnungen ein Kleinkinderspielplatz gebaut werden muss. Bei größeren Objekten sind auch andere Gemeinschaftsräume vorgeschrieben.

Welchen Zweck erfüllen Gemeinschaftsflächen und Räume?

Im besten Fall werden diese Flächen wirklich von allen– oder zumindest den meisten – Bewohnern des Hauses genutzt und führen zu mehr Kommunikation im Haus.

Außerdem sorgen sie natürlich dafür, dass sperrige Gegenstände nicht bis in die Wohnung mitgenommen werden müssen. So können Kinderwägen, Fahrräder tatsächlich bereits im Erdgeschoß oder Keller verbleiben und stehen nicht in der Wohnung im Weg.

Was sollte man über Allgemeinflächen wissen?

Zunächst ist es wichtig, zu verstehen, dass Allgemeinflächen nicht einem Eigentümer allein gehören, sondern der gemeinsamen Nutzung aller Eigentümer dienen. Wenn jemand vermietet, steht die Nutzung des Raumes natürlich auch den Mietern zu.

Das bedeutet, dass artfremde Gegenstände in diesen Räumen nicht gelagert werden dürfen. Ein Fahrradraum dient nicht dazu, die eigenen Autoreifen zu lagern. Das gilt ebenso für Garagenabstellplätze. Diese befinden sich in einer besonderen Form eines Gemeinschaftraums – der Garage – auch wenn der einzelne Platz im Wohnungseigentum der Nutzung durch den jeweiligen Eigentümer vorbehalten ist. Ein Ablagern von Gegenständen ist dennoch nicht erlaubt. Anders sieht es nur aus, wenn es sich um Garagenboxen oder sonstige bauliche getrennte Räume handelt.

Da es sich nicht um Einzeleigentum handelt, müssen natürlich auch gemeinschaftlich Entscheidungen getroffen werden. Dies bedeutet, dass die gleichen Regelungen für die Instandhaltung eines solchen Raumes gelten wie etwa für das Stiegenhaus.

Tiefgarage

Garage – auch diese ist eine (wenn auch spezielle) Gemeinschaftsanlage.

Wer bestimmt was mit den vorhandenen Räumen passiert?

Von Gesetz wegen entscheidet bei Erhaltungsarbeiten die einfache Mehrheit der Anteile der Wohnungseigentümer.

Die Vollmacht einer Hausverwaltung umfasst allerdings üblicherweise die Durchführung von Erhaltungsarbeiten, wodurch es hier zu Beauftragungen ohne Rücksprache mit den Eigentümern kommen kann. Das macht bei kleineren Arbeiten oft auch Sinn, da dadurch kleine Schäden sofort und unkompliziert behoben werden können.

Die Neueinrichtung eines Allgemeinraumes oder dessen Umgestaltung (zum Beispiel eine alte Hausmeisterwohnung soll zum Fahrradraum umgestaltet werden), kann aber jedenfalls von der Hausverwaltung nicht ohne Zustimmung der Eigentümer einfach durchgeführt werden.

Wo gibt es am häufigsten Streit?

Streitpunkte rund um Allgemeinräume und Allgemeinflächen sind oft Themen wie der Tausch von Sand in der Sandkiste. Insbesondere wenn gerade keine kleinen Kinder im Haus wohnen, macht der Tausch nicht unbedingt Sinn. Ist die Hausverwaltung hierüber nicht informiert, so muss sie grundsätzlich den Sand regelmäßig erneuern, was zu Streit mit den Eigentümern führen kann.

Hier gibt es natürlich Möglichkeiten, der Hausverwaltung im Zuge der Hausversammlung zu sagen, dass ein derartiger Tausch nicht gewünscht wird – zumindest solange keine Kinder im Haus wohnen.

Ein weiterer Streitpunkt sind etwa Waschküchen, wo geregelt werden muss, wie die Kosten aufgeteilt werden sollen. Nutzen nur wenige Wohnungseigentümer die Waschküche, so kommt es oft zu Streitereien über die entstehenden Kosten. Insbesondere wenn es um die Erneuerung von Waschmaschinen geht, kommt es hier doch auch zu Unstimmigkeiten in den Häusern.

In unseren Wohnungen haben wir von vornherein in jeder Wohnung einen Waschmaschinen- und Trockneranschluss eingebaut und auf die Waschküchen verzichtet. Dieser Streitpunkt ist daher bei uns nicht relevant.

Bei Fahrradräumen ist oft die Sicherheit ein Thema. So wird manchmal darüber gestritten, ob auch wirklich jeder Benutzer die Türen verschließt, beziehungsweise wer dort aller Zutritt hat.

Mein Tipp hierfür: Achten Sie daher bereits bei der Wohnungssuche auf die Frage, wie die Absicherung von Fahrrädern möglich ist, insbesondere ob Haken oder Ständer zur Anbringung der Fahrräder vorhanden sind. Auch ein gutes Türschloss und eine Tür mit Türknauf machen Sinn.

Fahrradabstellraum

Der Fahrradabstellraum sollte über eine solide Verwahrungseinrichtung verfügen.

Haben Sie noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen zu Allgemeinräumen? Falls Sie bei mir eine Wohnung besichtigen kommen, schauen wir uns selbstverständlich auch die Allgemeinräume an.

Falls es aber andere Fragen gibt, kontaktieren Sie mich ruhig über das Kontaktformular oder hinterlassen Sie hier einen Kommentar.

Schlafzimmer nach Home Staging

Ein Raum, den praktisch jede Wohnung hat, ist das Schlafzimmer oder zumindest ein Schlafplatz. Schlafräume gelten in unserer Kultur als privater Rückzugsbereich, weshalb man auch nicht jeden hineinlässt.

Im Gegensatz zum Wohnzimmer sehen also wenige Gäste unser Schlafzimmer. Das ist doch ein idealer Platz, um Dinge unterzubringen, die sonst im Weg stehen, oder?

Lesen Sie hier, warum es Sinn macht, Ordnung ins Schlafzimmer zu bringen, gerade wenn Sie etwas an Ihrer Wohnsituation verändern und eine neue Eigentumswohnung finden wollen.

Schlafzimmer einer Immobilie nach Home Staging

Das Schlafzimmer als Ort der Erholung und der Harmonie.

Schlafen Sie gut oder suchen Sie noch?

Wie nützen Sie Ihr Schlafzimmer? Ist es ein Ort der Entspannung und des Wohlfühlens? Oder ist es ihr erweiterter Kleiderschrank? Gibt es Fahrradergometer oder Crosstrainer, die lediglich als Kleiderablage dienen? Wie alt ist Ihr Bett? Und wie haben Sie dekoriert?

Wir neigen dazu, unser Schlafzimmer gerne als Abstellraum zu nutzen. Gerade, wenn man keinen eigenen Schrankraum besitzt, ist das Schlafzimmer ja meist auch der Raum für den Kleiderschrank. Gerne werden auch Bügeleisen und Bügelbrett hier abgestellt. Das gleiche gilt für leere Koffer, Kartons oder sonstiges, für das sich nirgends ein Platz findet und das man nicht im für Gäste zugänglichen Bereich der Wohnung aufheben will. Das Schlafzimmer kann so sehr schnell zur Rumpelkammer werden.

Eine weitere Frage hinsichtlich des Schlafzimmers ist auch, wann es denn eigentlich gestaltet wurde. Wann haben Sie das letzte Mal neue Matratzen und Lattenroste, oder sogar ein neues Bett gekauft? Nutzen Sie hier Gegenstände, die schon sehr alt sind und dabei vielleicht auch noch sehr billig waren?

Und wer ist in Ihrem Schlafzimmer präsent? Gibt es Bilder mit Familienmitgliedern, die gar nicht in diesem Zimmer leben? Gibt es Bilder von Verstorbenen? Sind Ihre Kinder im Schlafzimmer sehr präsent?

Schlafzimmer einer Immobilie vor dem Home Staging

Hausrat sollte niemals im Schlafzimmer dauerhaft abgestellt werden.

Warum sollten Sie sich mit allen diesen Fragen beschäftigen?

Sie wissen ja, in meinem Blog geht es eigentlich um das Finden und Kaufen von Eigentumswohnungen. Alles, was Sie bis hierher gelesen haben, zielt ja eigentlich auf Ihre alte Wohnung ab, es geht heute nicht um eine neue.

Um aber eine passende Wohnung für sich finden zu können, ist eben auch das bestehende Schlafzimmer ein wesentlicher Raum.

Wie Sie selbst wissen werden, ist das Schlafzimmer der Raum, in dem wir die meiste Zeit verbringen. Zugegebenermaßen schlafen wir zwar auch einen guten Teil dieser Zeit, aber unser Unterbewusstsein kann hier den Unterschied nicht klar erkennen.

Wenn Sie jetzt also die ganze Nacht in einer unaufgeräumten und vollgestopften Umgebung verbringen, dann wird sich das auch auf Ihr Leben auswirken. Haben Sie ein 30 Jahre altes Bett, das Sie vielleicht auch noch von Ihren Eltern übernommen haben oder das sehr billig war, dann wird sich auch das auf ihr Leben auswirken.

Machen Sie es sich schön

Sie suchen eine neue Wohnung, also werden Sie wohl eher weniger in ein neues Bett in der alten Wohnung investieren wollen. Aber es gibt ein paar einfache Tipps und Tricks, um in Ihrem Schlafzimmer gut anzukommen und sich damit auch die nötige Energie für eine neue Wohnung zu holen sowie einen guten Schlaf zu haben.

  • Gönnen Sie sich neue Accessoires und kaufen frische Bettwäsche.
  • Nehmen Sie Platz in Ihrem Schlafzimmer ein – entfernen Sie Bilder von Verwandten, Verstorbenen und hängen Sie ein Bild von sich allein bzw. als Paar auf.
  • Räumen Sie die Gegenstände Ihrer Kinder ins Kinderzimmer – das Schlafzimmer ist Ihr Raum.
  • Entrümpeln Sie mal wieder – was nicht benutzt wird, hat auch keinen Platz im Schlafzimmer.
  • Platz für Gemütlichkeit – statt ungenutzter Gegenstände, machen Sie sich doch einen gemütlichen Sitzplatz.
  • Wenn Sie kein eigenes Schlafzimmer haben, bereiten Sie sich trotzdem einen schönen, für Sie geeigneten, Schlafplatz.
Schlafzimmer nach Home Staging

Gönnen Sie dem Schlafzimmer und sich einmal etwas Neues.

Wozu das Ganze?

Wenn ich Ihnen sage, dass Sie Ihr Schlafzimmer ganz für sich einnehmen sollen, dann hat dies den Grund, dass Sie damit besser bei sich selbst ankommen sollen. Wenn Sie dies erreichen, dann werden Sie sich auch bei der Suche nach einer neuen Wohnung leichter tun.

Diese und ähnliche Tipps habe ich übrigens unter anderem von Maria Husch von nook Interiors übernommen. Ich kann deren Wirksamkeit auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich habe in meinem Schlafzimmer sehr viel entfernt, was dort einfach keinen Platz hat. Seither schlafe ich wesentlich erholter und fühle mich wohler.

Hinterlassen Sie doch einen Kommentar, wie es in Ihrem Schlafzimmer aussieht. Sind Sie darin präsent oder könnte da ganz jemand anderer leben?

Altes Badezimmer neu eingerichtet

Wie geht es Ihnen mit Ihrem Badezimmer? Haben Sie genug Platz, oder können Sie sich nicht einmal umdrehen? Verfügt Ihr Bad über natürliches Licht, eine Lüftung oder gar nichts davon? Haben Sie die Toilette im Bad oder getrennt? Gibt es eine Badewanne oder eine Dusche? Oder haben Sie etwa gar kein Bad in der Wohnung, sondern vielleicht nur eine Dusche in der Küche?

Die meisten Badezimmer sind heute immer noch sehr klein. Dabei verbringen wir doch gar nicht so wenig Zeit im Bad. Untersuchungen haben ergeben, dass wir alle fast eine halbe Stunde täglich im Badezimmer sind. Warum wird dann nur so oft am Platz fürs Bad gespart?

Altes Badezimmer

Mehr Grusel als Wellness

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Wohnungen überhaupt keine Badezimmer hatten. Schon der Einbau der ersten Toiletten und des ersten Waschtischs direkt in eine Wohnung war ein großer Fortschritt. So verwundert es auch nicht, dass es bis heute viele Wohnungen gibt, die beispielsweise nur über eine Dusche in der Küche verfügen.

Aber wollen Sie heute noch so leben? Ich kann nur für mich sprechen, aber ich bin froh, über ein großes Badezimmer zu verfügen.

Mit der Zeit wurde es üblich, Badezimmer in den Wohnungen einzubauen. Diese verfügen dann entweder über eine Badewanne oder nur über eine Duschkabine, dazu noch einen Waschtisch. Manchmal bleibt sogar Platz für die Waschmaschine, dann hat man aber maximal noch einen halben Quadratmeter um im Zimmer zu stehen. Wenn die Toilette sich ebenfalls noch im Bad befindet, ist meist ein wenig mehr Platz, aber gemütlich ist es trotzdem nicht.

Das Leben mit einem veralteten Badezimmer

Was haben die Farben rosa, sand, dunkelbraun oder etwa moosgrün gemeinsam? Es sind Farben, die gerne in Badezimmern etwas älterer Baujahre vorhanden sind. Teilweise geht es hier um die Verfliesung, aber es gibt auch Waschtische in den schönsten Farben.

Wenn Sie über so ein Badezimmer verfügen, dann stellt sich die Frage, wie Sie damit umgehen? Ein Badezimmer ist ja doch ein Raum, der relativ viel genützt wird, also sollten wir es uns gemütlich machen.

Entweder Sie reißen das ganze Bad raus und lassen es auf modernen Standard umbauen, oder Sie finden einen Weg, damit zu leben. Da hilft es, einige kleinere Veränderungen durchzuführen:

– Tauschen Sie den alten Spiegelschrank gegen ein neues Modell, oder eventuell sogar nur gegen einen Spiegel mit Ablage.
– Erneuern Sie veraltete Armaturen.
– Kaufen Sie neue Badvorleger und Handtücher.
– Dekorieren Sie – eventuell ein Badewannenbrett, eine Quietschente oder einfach eine schöne Blume sorgen für gute Stimmung
– Räumen Sie auf – je weniger herumsteht, desto gemütlicher wirkt es.

Altes Badezimmer neu eingerichtet

Etwas Dekoration und schon wird es zur Wellnessoase

Fenster oder Lüftung

Gerade in einem alten Objekt ist es wichtig, darauf zu achten, dass Badezimmer auch über eine Form der Entlüftung verfügen. Diese ist einerseits notwendig, damit es nicht zu schimmeln anfängt, aber sie sorgt auch für ein angenehmes Raumklima.

Sollten Sie zur Miete wohnen, ist eine fehlende Lüftung im Altbau übrigens ein Kriterium, um die Miete senken zu können. Im Eigentum empfehle ich Ihnen, zu Ihrem eigenen Wohlbefinden auf eine entsprechende Belüftung zu achten.

Und in einer neuen Wohnung?

Wenn Sie eine neue Wohnung kaufen, sollten Sie sich vorab auch um das Thema Badezimmer kümmern. Denken Sie langfristig. Eine einfarbige, möglichst neutrale Farbgestaltung der Boden- und Wandfliesen in Weiß oder einem hellen Cremeton hilft Ihnen, langfristig auch künftige Trends mitmachen zu können. Es ist einfacher, mit Accessoires, wie Handtüchern, zu gestalten, als eine komplette Fliese zu tauschen.

Wanne oder Dusche?

Meistens ist ja nur Platz für eines von beiden. Eine Wanne lädt zu mehr Entspannung ein, insbesondere mit Kindern ist es eine angenehme Lösung, aber auch noch einem langen Tag kann es angenehm, sein in eine Badewanne zu steigen.

Eine Dusche hilft bei der schnellen Reinigung. Man braucht weniger Wasser und es geht auch schneller. Spätestens wenn man sich einmal verletzt und etwa ein Fuß eingebunden oder gar eingegipst ist, weiß man die Dusche zu schätzen. Es ist einfacher, rein- sowie rauszukommen, man kann Verbände leichter vor zu viel Wasser schützen. Aber auch im Alter ist es oft angenehmer, wenn man nicht über einen hohen Badewannenrand steigen muss.

WC im Bad oder außerhalb?

Ein WC im Bad kann nützlich sein, aber eher als zweites WC in einer Wohnung. Meist ist es, allein schon vom Geruch her, angenehmer, wenn das WC ein getrennter Raum ist. Noch schöner natürlich, wenn es im WC auch noch ein Waschbecken zum Händewaschen gibt, da man dann auch bei Besuch das Bad als privaten Raum halten kann und niemand das Badezimmer betritt.

Top 1, Badezimmer

Das Badezimmer der Top 1 in der Gebauergasse 18, verwandelte sich mit wenigen Handgriffen in eine Ruheoase.

Und wie schauen die Bäder von Wohnwerk Paracelsus aus?

Wir statten alle unsere Badezimmer sehr großzügig aus. Wo immer es geht, bauen wir sowohl eine Badewanne, als auch eine bodenebene und damit generationengerechte Dusche ein.

Mehrere Waschtische sorgen dafür, dass es zu keinem Stau im Bad kommt, die WC-Anlagen befinden sich in einem eigenen Raum und verfügen jeweils über ein zusätzliches Waschbecken.

Alle Wohnungen sind mit einem modernen Ventilationssystem ausgestattet, teilweise gibt es auch Fenster im Bad.

Dieses Badezimmer der Top 19 in der Gebauergasse 18 wirkt durch sparsam eingesetzte Dekoelemente nicht unpersönlich sondern stimmungsvoll. Das Fensterlicht kann sich im Raum voll entfalten.

Bügelzimmer

Räume ohne klare Definition

Wie sieht es in Ihrer Wohnung aus? Haben Sie eine klare Einteilung für jeden Ihrer Räume? Wissen Sie genau, was wo seinen Platz hat?

Oder geht es Ihnen so, dass Sie zwar genug Zimmer, aber irgendwie keine Struktur haben. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Bügelzimmer.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich meine nicht ein Bügelzimmer in der Waschküche, wo vielleicht wirklich Platz für ein Bügelbrett vorgesehen ist. Ich spreche von Zimmern ohne klare Funktion.

Nennen Sie es Bügelzimmer, Rumpelkammer oder zusätzlicher Raum. Auf jeden Fall weiß keiner was man damit genau macht.

Surfen im Bügelzimmer

Surfen im Bügelzimmer oder wenn der Traum nur dem Zimmer einen Sinn gibt. (Shutterstock / Nomad_Soul)

Aber ich hab doch gar kein Zimmer zu viel?

Dann können Sie an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Nein, Spaß beiseite. Vielleicht haben Sie ja kein funktionsloses Zimmer, aber einen Raum der einfach für verschiedene andere Tätigkeiten „missbraucht“ wird.

Räumen Sie das Bügelbrett nach der Verwendung denn immer weg? Oder bleibt es dann eben im Wohn- oder Schlafzimmer stehen?

Es könnten natürlich auch ehemalige Kinderzimmer sein, die nach dem Auszug der Kinder leer stehen. Hier wird ja auch gerne die Einrichtung der „Kinder“ behalten, auch wenn diese bereits Mitte vierzig und seit vielen Jahren ausgezogen sind.

Die Wirkung von Gerümpel und Unordnung

Räume, die wirklich fürs Bügeln genützt werden, sind schon in Ordnung. Problematisch sind eben die Räume, die einfach leer stehen oder nie genutzt werden. Sie nehmen der ganzen Wohnung Energie weg, was sich direkt auf Sie und Ihr Leben auswirkt.

Unser Unterbewusstsein reagiert auf jede Form von Unordnung und Schmutz. Egal ob wir wollen oder nicht, Gerümpel zieht immer noch mehr Gerümpel und Unordnung an. Der Energielevel in diesen Räumen sinkt.

Das gleiche gilt auch für Räume, die einfach gar nicht mehr genutzt werden. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie schnell solche Zimmer irgendwie leicht muffig riechen können? Auch das hängt mit einem niedrigeren Energielevel zusammen.

Auf uns Menschen kann das unmittelbare Auswirkungen haben. Selbst wenn es nur ein einziges Zimmer ist, in dem niemand mehr wohnt oder sich das Gerümpel stapelt, hat es auf uns eine starke Wirkung. Meistens fühlen wir uns einfach nicht mehr wohl. Vielleicht schämt man sich auch für den Raum oder gar die ganze Wohnung.

Was können Sie tun?

Eine einfache Lösung ist es sicher Ordnung zu schaffen und Leben in die Räume zu bringen. Das ist aber oft gar nicht so leicht, weil man oft selbst gar nicht mehr sieht, was los ist. Hier kann es helfen, sich einen Fotoapparat oder ein Handy mit Fotofunktion zu schnappen und ein paar Fotos vom betroffenen Raum oder sogar von der ganzen Wohnung zu machen.

Gehen Sie in jedes Eck und fotografieren Sie alle Seiten des betreffenden Zimmers. Nach Möglichkeit drucken Sie die Bilder aus oder schauen sich diese zumindest auf einem größeren Bildschirm an.

Was fällt Ihnen auf? Sieht man Chaos oder ist alles sehr strukturiert und geordnet? Lassen Sie sich bei der Analyse der Bilder ruhig ein wenig Zeit. Oftmals hilft es, so etwas zwei oder drei Mal im Abstand von ein oder zwei Tagen anzuschauen.

Das kann aber nur ein Anfang sein. Selbstverständlich geht es auch noch ans Beseitigen der Unordnung. Hierbei sollten Sie nicht irgendwo einfach anfangen, sondern zunächst einmal jedem Raum eine klare Funktion zuschreiben. Diese sollte dann sinnvollerweise auch tatsächlich zum Raum und vor allen Dingen zu Ihnen passen.

Denn es hilft das schönste Arbeitszimmer nichts, wenn Sie es nie benutzen. Selbiges gilt natürlich ebenso für Fernseh- oder Esszimmer, für Hobbyräume oder den beliebten im Eck stehenden Heimtrainer.

Und wie geht das im Detail?

Überlegen Sie doch einmal in Ruhe, welche Funktion Sie sich in Ihrer Wohnung immer schon einmal gewünscht haben. Was fehlt Ihnen? Oder was würde Ihnen gut tun?

Wenn Sie hier nicht gleich eine Lösung haben, dann achten Sie doch darauf was Ihre Freunde und Bekannten tun. Vielleicht bringt Sie das auf neue Ideen. Eine schöne Alternative sind auch Einrichtungszeitschriften oder Bücher. Hier findet man oft tolle Ratschläge und Ideen.

Sollten Sie sich nicht gleich sicher sein, dann schreiben oder zeichnen Sie Ihren Wunsch einmal auf ein großes Blatt Papier und hängen diesen in den Raum. Sie merken nach kurzer Zeit, ob ihr Wunsch wirklich passt oder nicht.

Und wegen dem Chaos? Ja, das müssen Sie wegräumen. Aber übernehmen Sie sich nicht. Fangen Sie in kleinen Schritten an. Oft reicht es ein Regalfach oder eine Schublade auf einmal zu leeren. Das Geheimnis hier liegt nämlich in der Regelmäßigkeit. Besser täglich oder zumindest jeden zweiten Tag ein wenig, als zu versuchen alles auf einmal zu machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es hier auch tolle Ratgeber in Buchform gibt.

Zimmer mit einer klaren Funktion.

Zimmer mit klarer Funktion.

Kontrollieren Sie Ihre Fortschritte

Und zu guter Letzt, kontrollieren Sie doch regelmäßig wie es vorangeht. Wie Sie das tun sollen? Indem Sie die Fotos nutzen, die Sie am Anfang machen. Fotografieren Sie nach einiger Zeit erneut und vergleichen Sie die Entwicklung im Raum. Sie werden sehen, wie viel Unterschied bereits nach kurzer Zeit entstanden ist.

Was das jetzt alles genau mit den Energien im Raum zu tun hat und wieso diese in einem geordneten Raum viel freier fließen können, erfahren Sie demnächst hier im Wohnwerk Blog.

Aber jetzt einmal eine Frage an Sie? Wie schaut es bei Ihnen aus? Haben Sie Räume oder auch nur einzelne Ecken ohne klare Ordnung und Funktion? Schreiben Sie mir. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Sichtweise.


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Auch in die Wohnung zieht der Herbst ein

Gerade noch war Sommer, aber wenn man jetzt aus dem Fenster schaut, merkt man schon sehr deutlich, dass es Herbst geworden ist. Der Herbst ist natürlich auch eine Zeit, in der wir uns auf den Winter vorbereiten können und sollten. Das gilt natürlich genauso auch fürs Wohnen. In diesem Sinne gibt es heute einen sehr herbstlichen Blogbeitrag.

Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite

Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite (Weinviertler Lichtbildnerei / Semerad)

Was man im Herbst alles in Haus und Wohnung tun sollte?

Beginnen wir im Garten und am Balkon:

Der Herbst ist die ideale Zeit für Gartenarbeit. Jetzt wird es Zeit, um Bäume und Sträucher zu schneiden und alles winterfit zu machen. Es ist die richtige Zeit, um die letzte Ernte, etwa von Kürbis, Kartoffeln oder anderem Gemüse, durchzuführen.

Nicht winterfeste Pflanzen müssen in Keller oder Innenräume transportiert werden, Blumenzwiebel für das nächste Frühjahr sollten auch jetzt gepflanzt werden.

Vergessen Sie außerdem nicht, den Rasen zum letzten Mal in diesem Jahr zu mähen und das Laub vom Rasen zu entfernen.

Gartenmöbel sollten eingelagert oder in Schutzhüllen eingepackt werden. Vergessen Sie außerdem nicht, außen liegende Wasserleitungen abzudrehen und zu entleeren. Sollten Sie über einen winterfesten Anschluss verfügen, ist dies nicht nötig.

Langsam wird es auch Zeit, Vogelfutterkästen vorzubereiten.

Auch in die Wohnung zieht der Herbst ein

Auch in die Wohnung zieht der Herbst ein – (shutterstock.com / Pinkyone)

Und im Haus oder der Wohnung?

Im Haus selbst ist es Zeit, Fenster und Türen abzudichten. Wenn sie nämlich nicht dicht sind, steigt der Verbrauch von Heizenergie unnötig. Kontrollieren Sie auch, ob alle Fenster gut schließen, notfalls muss ein Fachmann diese nachstellen. Gegen zugige Fenster kann auch selbstklebendes Dichtband helfen.

Ebenfalls wichtig ist es, alle Heizkörper zu kontrollieren. Sobald die Heizung in Betrieb genommen wird, sollte der Druck der Heizungsanlage überprüft werden. Ist dieser zu niedrig, muss Wasser nachgefüllt werden.

Außerdem ist es nötig, Heizkörper zu entlüften. Luft im Heizkörper macht sich durch ein Geräusch bemerkbar.

Um die Wasserleitungen zu schützen, ist es wichtig diese in unbeheizten Bereichen entweder abzudrehen, oder aber mit einer Rohrdämmung zu versehen.

Sollten Sie bereits über Rauchmelder verfügen, ist es Zeit, die Batterien zu kontrollieren. Wenn Sie noch keine Rauchmelder installiert haben, empfehle ich Ihnen dies nachzuholen. Das ist eine sehr kleine Ausgabe, die sich aber im Gefahrenfall mehr als rechnet.

Klingt nach viel Arbeit oder? Aber ganz ehrlich, wollen Sie nur arbeiten?

Daher noch ein paar Tipps, wie Sie es sich im Herbst zu Hause gemütlicher machen können.

Herbstliche Dekorationen sorgen für gute Stimmung. Denken Sie an Kissen, Decken, Kerzen eventuell etwas aus Filz oder auch gehäkeltes.

Halloween steht vor der Tür, auch hier ist es möglich passende Dekoration zu finden.

Ansonsten empfehlen sich die Gegenstände aus Messing, Gold oder Kupfer, besonders zeitlose Dekorationen, die noch nicht weihnachtlich sein sollten. Die Auswahl in den Geschäften ist groß.

Denken Sie bitte daran, rechtzeitig Glühbirnen zu tauschen bevor es sehr früh finster wird. Tageslichtlampen und Stimmungslichter helfen gegen den aufkeimenden Herbstblues.

Zuletzt decken Sie sich mit Tees ein und machen Sie es sich bei schlechtem Wetter zu Hause gemütlich. Sollten Sie allerdings mit ihrer Wohnung nicht zufrieden sein, lesen Sie weiter in meinem Blog und suchen Sie sich eine neue Wohnung.

Makler überreicht den Wohnungsschlüssel.

Der neue Schlüssel liegt bereit – (shutterstock / kurhan)

Und wenn Sie noch übersiedeln wollen?

Der Herbst ist noch einmal eine ideale Zeit, um neue Wohnungen zu besichtigen. Der Vorweihnachtsstress hat noch nicht eingesetzt, und jetzt haben Sie auch Vorteile beim Besichtigen.

Sie können gleich erkennen, wie das Wetter sich auf das Leben in der Wohnung in den nächsten Jahren auswirken würde.

Auch meine Wohnungen stehen zur Besichtigung zur Verfügung. Ich freue mich darauf, Ihnen meine derzeit verfügbaren Wohnungen persönlich zu zeigen.

Wie geht es Ihnen im Herbst? Mögen Sie die Jahreszeit? Hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar.

Wohnzimmer nach Home Staging

Wenn Sie die anderen vier Teile meiner kleinen Serie zum Thema Verkauf Ihrer alten Eigentumswohnung gelesen haben, dann haben Sie schon sehr viel über Entrümpeln, Reparaturarbeiten, Aufräumen und die richtige Beleuchtung erfahren.

Jetzt werden Sie sich berechtigterweise fragen, wo die Vorteile all dieser Arbeit liegen.

Hände arbeiten an einem Stuhl

Ein Home Staging bedeutet auch einiges an Arbeit

Der allerwichtigste Punkt ist mehr Geld und das auch noch schneller.

Wie ich darauf komme? Wie ich bereits geschrieben habe ist Home Staging nichts völlig neues. In den USA hat man bereits mehrere Jahrzehnte Erfahrung in diesem Bereich gesammelt.

Wer die Amerikaner kennt weiß dass diese meistens Dinge nur dann tun, wenn sie sich wirtschaftlich etwas davon versprechen. So eben auch Home Staging.

Was habe ich genau davon?

Home Staging hilft Ihre Immobilie schneller und zu einem besseren Preis an einen Interessenten zu verkaufen. Dem Interessenten wiederum ist ebenfalls geholfen, da dieser nicht erst aufwändig kleine Reparaturarbeiten durchführen muss, sondern einfach mit seinen Möbeln kommen und einziehen kann.

Kostet das nicht alles viel Geld?

Eine berechtigte Frage, aber dafür müssen wir uns noch einmal ein wenig im Detail die Dinge anschauen die getan werden sollten.

  1. Entrümpeln: Ganz ehrlich? Müssen Sie das nicht sowieso tun bevor Sie übersiedeln? Umzugswägen kosten Geld und jedes zusätzliche Teil steigert die Kosten.
  2. Reparaturarbeiten: Hier reden wir in Wirklichkeit auch von Kleinigkeiten. Tauschen Sie kaputte Silikonfugen, lassen Sie die Wände einfach streichen (es muss nicht perfekt sondern lediglich sauber sein) oder machen Sie dies gleich selbst um Geld zu sparen.
  3. Reinigungsarbeiten: Sie würden doch auch normal putzen? Strengen Sie sich einfach ein paar Wochen etwas mehr an, es wird Ihnen durch einen schnelleren Verkauf gedankt werden.
  4. Licht: Vielleicht gefallen Ihnen ja die neuen Lampen und Spiegel und Sie können diese gleich in Ihrer neuen Wohnung einsetzen. Oder Sie können diese an Freunde verschenken oder sogar dem neuen Eigentümer Ihrer bisherigen Wohnung überlassen.

Alles zusammen hält sich ihr Aufwand also durchaus in Grenzen. Sie gewinnen aber durch eine kürzere Verkaufszeit, in der Sie ja etwa noch die Betriebs- und Heizkosten Ihrer alten Wohnung bezahlen müssten. Außerdem zahlt es sich im Verkaufspreis aus. Kunden sind gerne bereit, auch etwas mehr zu bezahlen, wenn sie dafür weniger Arbeit haben.

Vergleichen Sie es ruhig auch mit dem Verkauf eines Autos. Dieses würden Sie auch zuerst putzen und polieren bevor Sie es verkaufen. Bei einer Wohnung ist es ähnlich.

Wohnzimmer nach Home Staging

Dieses Einfamilienhaus wurde binnen einer Woche nach dem Staging verkauft.

Das ist mir alles zu viel Arbeit…

Wenn Ihnen ein Staging aber zu viel Arbeit ist, gibt es auch die Möglichkeit einen Home Stager zu beauftragen. Sprechen Sie mich darauf an, ich gebe Ihnen gerne Kontaktadressen bekannt. Und übrigens: Wenn Sie eine unserer Wohnungen erwerben, ist eine kostenlose Erstberatung (Angebot gilt nur in Wien und Umgebung. Außerhalb gerne mittels Fotobesprechung oder gesonderter Bezahlung der Wegzeiten) mit genauer Besprechung möglicher Maßnahmen zur besseren Verkaufsaufbereitung Ihrer alten Wohnung jederzeit gerne möglich.

Glühbirne

Viel Licht ist nicht nur im Alltag notwendig sondern auch bei der Verkaufspräsentation

Vor etwa zwei Jahren war ich auf der Immobilienmesse im Wiener Messegelände. Dort viel mir der Stand eines mir gut bekannten Maklerunternehmens besonders negativ auf. Dieses präsentierte dort sehr viele Eigentumswohnungen in sowie rund um Wien und das mit teilweise wilden Fotos.

Es gab einige Wohnungen, die eindeutig eingerichtet waren, aber auch diese konnten mich nicht begeistern.

Woran das lag? Wie der heutige Titel schon vermuten lässt an der Beleuchtung bzw. der Lichteinstrahlung in die Wohnung.

Schlecht beleuchtetes gestagtes Badezimmer

Ohne ausreichende Beleuchtung nützt das beste Staging nichts.

Als Hausverwalter und Bauträger bin ich in meinem Leben in viele sehr unterschiedliche Wohnungen gekommen. Vom dunklen Souterrainlokal bis hin zur strahlend hellen Dachgeschosswohnung. Wo habe ich mich wohl lieber aufgehalten? Wo würden Sie sich besser fühlen?

Die Mehrheit der Menschen empfindet helle und gut beleuchtete Räume angenehmer als dunkle. Aber vielleicht besitzen Sie ja eine nordseitig gelegene und damit automatisch dunkle Wohnung. Sie wollen deshalb ja trotzdem zu einem vernünftigen Preis verkaufen.

Fünf Tipps wie Sie Ihre Wohnung für einen Verkauf aufhellen können

  • Punkt 1: Fenster putzen

Das mag vielleicht ungewöhnlich klingen, aber je sauberer Ihre Fenster sind, desto mehr Licht geht nun einmal durch.

  • Punkt 2: Große Vorhänge und wuchtige Karniesen abnehmen oder zumindest aufmachen

Es gibt Räume, die gefühlsmäßig einfach einen Vorhang benötigen. Da spricht auch nichts dagegen. Nehmen Ihre Vorhänge Ihnen aber viel Licht weg weil sie sehr dick und vielleicht aus einem kräftigen Samtstoff sind, dann sollten Sie überlegen sie durch luftigere Modelle zu ersetzen. Aber selbst, wenn Sie die Vorhänge behalten, sollten Sie diese untertags unbedingt komplett aufziehen. Sie werden staunen, wie viel mehr Licht in den Raum fällt. Und ja, diese Regel gilt auch für Schlafzimmer, denn auch dieses wollen kaufinteressierte Personen lieber sehr hell sehen.

  • Punkt 3: Spiegel

Wenn ein Raum wenig natürliches Licht bekommt können Spiegel helfen. Diese werden gegenüber der Fenster platziert und vergrößern optisch den Raum. Sie sorgen aber auch für mehr Helligkeit im Zimmer. Sehr gut lassen sich Spiegel übrigens auch mit Zimmerpflanzen kombinieren oder eben mit Lampen.

  • Punkt 4: künstliches Licht

Schaffen Sie unbedingt in jedem Zimmer Ihrer Wohnung mehrere künstliche Lichtquellen. Neben der meist ohnedies vorhandenen Deckenleuchte sollten in zumindest zwei Ecken des Raumes jeweils eine weitere Lichtquelle stehen. Das kann eine Stehlampe ebenso wie ein Leselicht sein. Ihrer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, die stärksten zugelassenen Leuchtmittel einzusetzen. Achten Sie auch, warmweiße Leuchtmittel zu verwenden und bitte keine Energiesparlampen. Diese erzeugen einfach keine Stimmung. Sehr empfehlen kann ich derzeit Halogenbirnen, wobei auch die LED-Birnen immer besser werden.

  • Punkt 5: Drehen Sie auch wirklich ALLE Lampen auf!

Bei einer Besichtigung kann es nicht hell genug sein. Drehen Sie alle Leuchten immer auf. Das gilt auch im Sommer und auch am hellsten Tag. Ihre Beleuchtungen sind nämlich mehr als Lichtquellen, es sind Stimmungsmacher. In dieser Form hat jede einzelne Birne eine spezielle Funktion und bringt Sie dem Verkauf Ihrer alten Wohnung näher.

Wenn ein Interessent einen Raum ohne künstliche Beleuchtung sehen will, kann man die Lampen immer noch abdrehen. Aber bieten Sie es niemals von sich aus an. Vergessen Sie auch nicht, Makler die Sie mit dem Verkauf Ihrer Wohnung beauftragt haben auf die Verwendung der Beleuchtung hinzuweisen.

Hell erleuchtetes Badezimmer

Gut ausgeleuchtet wirkt ein Raum gleich viel besser.

Im fünften und letzten Teil erkläre ich Ihnen dann, welche Vorteile all diese Home Staging Arbeit Ihnen beim Verkauf Ihrer alten Eigentumswohnung bringt.

Frau reinigt Fenster

Diese Artikelserie beschäftigt sich mit Tipps aus dem Bereich des Home Staging, um Ihre alte Eigentumswohnung besser und schneller verkaufen zu können. Oftmals ist es ja nötig, sich von anderen Wohnungen zu trennen, um das nötige Geld für den eigenen Wohntraum zu bekommen.

In den letzten beiden Teilen habe ich Ihnen kurz ein paar Tipps gegeben, warum es so wichtig ist zu entrümpeln und kleinere Reparaturarbeiten selbst durchzuführen.

In diesem dritten Teil geht es jetzt um das Thema Aufräumen. Eigentlich doch ganz selbstverständlich oder?

Mann bedient Staubsauger

Putzen macht den Unterschied. (BlueSkyImage / Shutterstock)

Putzen Sie täglich?

Leider zeigt sich in der Realität des Wohnungsverkaufs, dass es eben nicht selbstverständlich ist, seine Wohnung immer sauber und aufgeräumt zu halten. Insbesondere, wenn man noch in der Wohnung leben muss, gestaltet sich das Sauberhalten auch nicht immer so einfach.

Wer kennt das nicht: man ist fertig mit dem Essen und statt das schmutzige Geschirr gleich in den Geschirrspüler zu stellen, räumen wir es erst einmal in das Spülbecken. Dort bleibt es dann meistens ein oder auch zwei Tage oder bei manchen vielleicht auch länger stehen.

Ähnlich ist es auch mit der täglichen Post und den vielen Reklamesendungen, die uns jeden Tag ins Haus flattern. Oder Schuhe und Jacken, die man gerne achtlos im Vorraum liegen lässt.

Warum putzen wir?

Wahrscheinlich kennen Sie das Gefühl, wenn plötzlich und unerwartet Besuch vor der Tür steht. Wie geht es Ihnen in dieser Situation? Ich fühle mich meist leicht beschämt bei einem derartigen Chaos. Aber auch als Besucher kann das eine peinlich berührende Situation sein.

Jetzt versetzen wir uns doch einmal in die Rolle eines Wohnungsinteressenten. Dieser kommt in eine Wohnung, in der viel herumliegt und sich etwa die Schuhe türmen, der Abwasch nicht gemacht ist und vielleicht auch noch der Müllsack Geruchsspuren hinterlässt.

Auch dieser Interessent wird zunächst einmal leicht unangenehm berührt sein, vor allem wird er aber unbewusst die Wohnung aus seiner engeren Auswahl streichen. Wenn wir also nicht aufräumen, verlieren wir mögliche Kunden!!!

Wie sollten wir jetzt aufräumen?

Der erste Eindruck bei unseren Interessenten muss sitzen. Man sagt auch, man schafft am besten eine Hotelwohlfühlatmosphäre. Kennen Sie das Gefühl, in ein schönes Hotelzimmer zu kommen? Das so richtig sauber und einfach toll wirkt? Genau das wollen wir erreichen.

Hierzu ist es in der Verkaufsphase nötig, täglich den Müll aus der Wohnung zu bringen. Räumen Sie benutztes Geschirr sofort weg. Benutzen Sie eine unauffällige Wäschekiste mit Deckel, in der Sie benutzte Wäsche aufbewahren.

Schaffen Sie sich eine Tagesdecke für Ihr Bett an. Gemeinsam mit einigen Zierkissen können Sie Ihr noch normal benutztes Bett in wenigen Handgriffen in eine Wohlfühloase verwandeln.

Im Badezimmer sind ähnliche Maßnahmen notwendig. Am besten organisieren Sie sich eine kleine Kiste, in der Sie jeden Morgen Ihre persönlichen Waschutensilien verstauen. Räumen Sie alle Regale restlos ab und dekorieren Sie stattdessen etwa mit einer hübschen Seife oder einem Seifenspender. Wichtig ist, dass diese Dinge nicht zur täglichen Verwendung sondern lediglich zur Verschönerung während der Verkaufsphase dienen. Legen Sie sich hierfür auch neue Handtücher und Badematten zu. Diese verwenden Sie erst nach dem Umzug in Ihre neue Wohnung.

Ordentlich aufgeräumtes Schlafzimmer

Für Besichtigungen ist ein sauber aufgeräumtes Zimmer ein Wettbewerbsvorteil.

Und bitte gewöhnen Sie sich an, diese Dinge für die Verkaufszeit täglich zu machen. Sie wissen nie, wann plötzlich ein Kunde vor der Tür steht!

Im nächsten Teil erkläre ich Ihnen dann, warum eine gute Beleuchtung für den Verkauf auch wichtig ist.

Holzlatten streichen

 

Warum Sie Reparaturarbeiten lieber noch selber machen sollten!

Im ersten Teil dieser kleinen Artikelserie habe ich Ihnen erzählt, dass es wichtig ist, dass Sie in Ihrer alten Wohnung zunächst einmal ausmisten.

Dabei gilt die Regel möglichst zu entpersonalisieren und persönliche Dinge bereits wegzuräumen. Dies hilft einerseits Ihren Interessenten sich leichter ihr eigenes Leben in der Wohnung vorzustellen, andererseits aber auch Ihnen selbst sich leichter von Ihrem alten Zuhause zu verabschieden.

Heute möchte ich auf das Thema Reparaturarbeiten eingehen.

Home Staging eines Kinderzimmers

Neuer Teppichboden und einmal ausmalen und es wirkt wie neu.

Kleine Reparaturen machen den Unterschied

Oftmals sind es Kleinigkeiten, die durch die lange Nutzung einer Wohnung gar nicht so auffallen. So ist vielleicht die Silikonfuge im Bad oder in der Küche schon leicht kaputt oder schimmelt schlimmstenfalls schon leicht. Der Teppichboden im Kinderzimmer hat zwar 20 Jahre gute Dienste geleistet, aber jetzt sieht man eben doch die Gebrauchsspuren. Oder das Fenster, dessen Griff bereits vor Jahren nicht mehr richtig funktioniert hat.

Fast jeder von uns hat diese kleineren oder größeren Arbeiten die immer unerledigt blieben. Und überhaupt: wann wurde das letzte Mal ausgemalt in meiner Wohnung?

Alle diese Punkte klingen für Sie nach furchtbar viel Arbeit? Dann überlegen Sie einmal, wie es da erst Ihrem Kunden gehen muss! Der sucht nämlich üblicherweise eine Wohnung, in die er kommen und sofort einziehen kann.

Nichts machen kostet Geld!

Muss ein Kunde Arbeiten erst selbst erledigen werden Sie es in den Preisverhandlungen zu spüren bekommen.

Ein Richtwert der Home Stager sagt, dass Käufer sich für unerledigte Arbeiten mindestens das Fünffache der tatsächlichen Kosten abziehen!!!

Dazu kommt, dass viele Leute selbst mit dem Gedanken der Durchführung einfachster Handgriffe überfordert sein können. Einmal konnte ich eine Wohnung nicht verkaufen, weil keine Vorhangstangen montiert waren. Ich habe diese dann übrigens gekauft und anbringen lassen. Die Kosten dafür lagen bei ungefähr 200 Euro. Die Wohnung für über 300.000 Euro konnte ich aber mangels dieser Stangen zunächst nicht verkaufen.

Jetzt stellen Sie sich doch bitte erst vor, wie das bei einem alten kaputten Teppichboden ist? Auch hier habe ich bereits eine Erfahrung gemacht: Ich habe im Bekanntenkreis geholfen, eine Wohnung verkaufsfit zu machen. Diese stand ein halbes Jahr leer, ehe wir Böden im Wert von 250 Euro auflegten ohne sie zu verkleben und zwei Zimmer strichen. Danach war sie in einer Woche zum vollen Preis verkauft!

Home Staging eines Badezimmers

Neue Armaturen und ein Anstrich für den Unterschrank und alles war wie neu.

Fazit

In diesem Sinn: Reparieren Sie lieber, bevor Sie Ihre alte Eigentumswohnung verkaufen. Nächstes Mal geht es weiter mit dem Thema Putzen und der Frage, warum Sie besser Zeit zum Putzen einplanen sollten.

Eine Kammer voller Kartons, Pölster, Dekoration, Lampen.

Wieso ausmisten Ihnen hilft, Ihre alte Wohnung zu verkaufen

In einem meiner letzten Beiträge habe ich Ihnen berichtet, warum ich meine Wohnungen nicht leer, sondern ausschließlich mit Einrichtung präsentiere.

Aus meiner Erfahrung beim Verkauf weiß ich, dass viele InteressentInnen bereits eine Eigentumswohnung oder ein Haus besitzen, dass sie nun verkaufen möchten.

In einer kleinen Artikelserie möchte ich Ihnen ab sofort die Vorteile von Home Staging aufzeigen und Tipps für die praktische Umsetzung geben.

Vollgeräumte Kammer

Schaut es in Ihrem Abstellraum auch so aus?

Wie lange leben Sie schon in Ihrer alten Wohnung? Sind das Jahrzehnte oder vielleicht nur wenige Monate? Oder haben Sie die Wohnung gar geerbt und diese passt nicht so wirklich zu Ihrem Leben?

Egal wie die Antwort auf diese Frage jetzt tatsächlich ausschaut, vermutlich haben Sie oder Ihre Familie Ihre Spuren im Objekt hinterlassen.

An vielen kleinen Dingen gehen wir täglich oftmals vorbei ohne sie noch wahrzunehmen. Das beginnt beim Fleck am Teppich, geht über die welke Zimmerpflanze, den großen Stapel mit ungelesenen Zeitschriften bis hin zum Familienportrait.

Was alle diese Dinge gemeinsam haben? Sie fallen Ihnen wahrscheinlich im Alltag gar nicht auf, einen möglichen Interessenten können sie aber abschrecken.

Mir laufen Leute weg nur weil ich nicht aufräume?

Ja, Sie lesen richtig: ein Stapel Zeitschriften oder ein Familienportrait oder aber auch ihre Sammlung von Modellflugzeugen können einen Verkauf Ihrer alten Wohnung erschweren oder behindern.

Bedenken müssen Sie nämlich, dass ein möglicher Käufer nicht Ihr Leben, sondern lediglich Ihre Wohnung kaufen soll und will. Sie müssen also Ihre Wohnung zum Produkt machen, noch dazu zu einem das möglichst eine breite Zielgruppe anspricht.

Aber wie geht man das jetzt an?

Top 20, Schlafzimmer, 1. DG

Nach der Entrümpelung könnte ein Schlafzimmer so aussehen.

Schritt 1: Misten Sie aus!

Ein Umzug ist automatisch mit der Notwendigkeit verbunden, alle Gegenstände die man besitzt durchzusehen und einzupacken. Warum also nicht gleich die Gelegenheit nutzen und einmal ordentlich auszumisten. Brauchen wir etwa wirklich zehn verschiedene Farben an Handtüchern oder drei Ananasschneider? Erlauben Sie sich, alten Ballast loszulassen.

Ebenso sollten Sie das bei Möbeln machen: Hier hilft es oft, Fotos von jedem einzelnen Raum anzufertigen und zu schauen, was Sie stört. Sie können die Fotos auch Freunden und Bekannten zeigen, die vielleicht selbst schon mal eine Wohnung gesucht haben und Ihnen offen sagen sollen, was ihnen auffällt.

Wenn Sie Sammlungen haben die Sie jedenfalls behalten wollen, überlegen Sie bitte diese schon vor Beginn des Verkaufsprozesses gut zu verpacken und bei Freunden oder in einem Self-Storage-Lager unterzustellen. Machen Sie dies ebenfalls mit Ihren überschüssigen Möbeln sowie mit persönlichen Dingen.

Warum Sie Familienbilder aber auch religiöse Symbole entfernen sollten?

Auch hier gilt wieder: weniger ist mehr. Ein Kunde soll Ihre Wohnung, aber weder Ihre Familie noch Ihre religiösen Überzeugungen kaufen. Gerade in letzter Zeit haben wir es oft mit Personen aus anderen Ländern und Kulturkreisen zu tun. Ein Kreuz an der Wand kann dazu führen, dass sich diese Personen nicht wohlfühlen und deshalb die Wohnung nicht kaufen wollen.

Und im nächsten Blog …

Im nächsten Teil werde ich Ihnen erzählen, warum Sie kleine Reparaturarbeiten lieber noch selbst vor Verkauf Ihrer alten Wohnung durchführen sollten.