Schlafzimmer nach Home Staging

Ein Raum, den praktisch jede Wohnung hat, ist das Schlafzimmer oder zumindest ein Schlafplatz. Schlafräume gelten in unserer Kultur als privater Rückzugsbereich, weshalb man auch nicht jeden hineinlässt.

Im Gegensatz zum Wohnzimmer sehen also wenige Gäste unser Schlafzimmer. Das ist doch ein idealer Platz, um Dinge unterzubringen, die sonst im Weg stehen, oder?

Lesen Sie hier, warum es Sinn macht, Ordnung ins Schlafzimmer zu bringen, gerade wenn Sie etwas an Ihrer Wohnsituation verändern und eine neue Eigentumswohnung finden wollen.

Schlafzimmer einer Immobilie nach Home Staging

Das Schlafzimmer als Ort der Erholung und der Harmonie.

Schlafen Sie gut oder suchen Sie noch?

Wie nützen Sie Ihr Schlafzimmer? Ist es ein Ort der Entspannung und des Wohlfühlens? Oder ist es ihr erweiterter Kleiderschrank? Gibt es Fahrradergometer oder Crosstrainer, die lediglich als Kleiderablage dienen? Wie alt ist Ihr Bett? Und wie haben Sie dekoriert?

Wir neigen dazu, unser Schlafzimmer gerne als Abstellraum zu nutzen. Gerade, wenn man keinen eigenen Schrankraum besitzt, ist das Schlafzimmer ja meist auch der Raum für den Kleiderschrank. Gerne werden auch Bügeleisen und Bügelbrett hier abgestellt. Das gleiche gilt für leere Koffer, Kartons oder sonstiges, für das sich nirgends ein Platz findet und das man nicht im für Gäste zugänglichen Bereich der Wohnung aufheben will. Das Schlafzimmer kann so sehr schnell zur Rumpelkammer werden.

Eine weitere Frage hinsichtlich des Schlafzimmers ist auch, wann es denn eigentlich gestaltet wurde. Wann haben Sie das letzte Mal neue Matratzen und Lattenroste, oder sogar ein neues Bett gekauft? Nutzen Sie hier Gegenstände, die schon sehr alt sind und dabei vielleicht auch noch sehr billig waren?

Und wer ist in Ihrem Schlafzimmer präsent? Gibt es Bilder mit Familienmitgliedern, die gar nicht in diesem Zimmer leben? Gibt es Bilder von Verstorbenen? Sind Ihre Kinder im Schlafzimmer sehr präsent?

Schlafzimmer einer Immobilie vor dem Home Staging

Hausrat sollte niemals im Schlafzimmer dauerhaft abgestellt werden.

Warum sollten Sie sich mit allen diesen Fragen beschäftigen?

Sie wissen ja, in meinem Blog geht es eigentlich um das Finden und Kaufen von Eigentumswohnungen. Alles, was Sie bis hierher gelesen haben, zielt ja eigentlich auf Ihre alte Wohnung ab, es geht heute nicht um eine neue.

Um aber eine passende Wohnung für sich finden zu können, ist eben auch das bestehende Schlafzimmer ein wesentlicher Raum.

Wie Sie selbst wissen werden, ist das Schlafzimmer der Raum, in dem wir die meiste Zeit verbringen. Zugegebenermaßen schlafen wir zwar auch einen guten Teil dieser Zeit, aber unser Unterbewusstsein kann hier den Unterschied nicht klar erkennen.

Wenn Sie jetzt also die ganze Nacht in einer unaufgeräumten und vollgestopften Umgebung verbringen, dann wird sich das auch auf Ihr Leben auswirken. Haben Sie ein 30 Jahre altes Bett, das Sie vielleicht auch noch von Ihren Eltern übernommen haben oder das sehr billig war, dann wird sich auch das auf ihr Leben auswirken.

Machen Sie es sich schön

Sie suchen eine neue Wohnung, also werden Sie wohl eher weniger in ein neues Bett in der alten Wohnung investieren wollen. Aber es gibt ein paar einfache Tipps und Tricks, um in Ihrem Schlafzimmer gut anzukommen und sich damit auch die nötige Energie für eine neue Wohnung zu holen sowie einen guten Schlaf zu haben.

  • Gönnen Sie sich neue Accessoires und kaufen frische Bettwäsche.
  • Nehmen Sie Platz in Ihrem Schlafzimmer ein – entfernen Sie Bilder von Verwandten, Verstorbenen und hängen Sie ein Bild von sich allein bzw. als Paar auf.
  • Räumen Sie die Gegenstände Ihrer Kinder ins Kinderzimmer – das Schlafzimmer ist Ihr Raum.
  • Entrümpeln Sie mal wieder – was nicht benutzt wird, hat auch keinen Platz im Schlafzimmer.
  • Platz für Gemütlichkeit – statt ungenutzter Gegenstände, machen Sie sich doch einen gemütlichen Sitzplatz.
  • Wenn Sie kein eigenes Schlafzimmer haben, bereiten Sie sich trotzdem einen schönen, für Sie geeigneten, Schlafplatz.
Schlafzimmer nach Home Staging

Gönnen Sie dem Schlafzimmer und sich einmal etwas Neues.

Wozu das Ganze?

Wenn ich Ihnen sage, dass Sie Ihr Schlafzimmer ganz für sich einnehmen sollen, dann hat dies den Grund, dass Sie damit besser bei sich selbst ankommen sollen. Wenn Sie dies erreichen, dann werden Sie sich auch bei der Suche nach einer neuen Wohnung leichter tun.

Diese und ähnliche Tipps habe ich übrigens unter anderem von Maria Husch von nook Interiors übernommen. Ich kann deren Wirksamkeit auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich habe in meinem Schlafzimmer sehr viel entfernt, was dort einfach keinen Platz hat. Seither schlafe ich wesentlich erholter und fühle mich wohler.

Hinterlassen Sie doch einen Kommentar, wie es in Ihrem Schlafzimmer aussieht. Sind Sie darin präsent oder könnte da ganz jemand anderer leben?

Altes Badezimmer neu eingerichtet

Wie geht es Ihnen mit Ihrem Badezimmer? Haben Sie genug Platz, oder können Sie sich nicht einmal umdrehen? Verfügt Ihr Bad über natürliches Licht, eine Lüftung oder gar nichts davon? Haben Sie die Toilette im Bad oder getrennt? Gibt es eine Badewanne oder eine Dusche? Oder haben Sie etwa gar kein Bad in der Wohnung, sondern vielleicht nur eine Dusche in der Küche?

Die meisten Badezimmer sind heute immer noch sehr klein. Dabei verbringen wir doch gar nicht so wenig Zeit im Bad. Untersuchungen haben ergeben, dass wir alle fast eine halbe Stunde täglich im Badezimmer sind. Warum wird dann nur so oft am Platz fürs Bad gespart?

Altes Badezimmer

Mehr Grusel als Wellness

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Wohnungen überhaupt keine Badezimmer hatten. Schon der Einbau der ersten Toiletten und des ersten Waschtischs direkt in eine Wohnung war ein großer Fortschritt. So verwundert es auch nicht, dass es bis heute viele Wohnungen gibt, die beispielsweise nur über eine Dusche in der Küche verfügen.

Aber wollen Sie heute noch so leben? Ich kann nur für mich sprechen, aber ich bin froh, über ein großes Badezimmer zu verfügen.

Mit der Zeit wurde es üblich, Badezimmer in den Wohnungen einzubauen. Diese verfügen dann entweder über eine Badewanne oder nur über eine Duschkabine, dazu noch einen Waschtisch. Manchmal bleibt sogar Platz für die Waschmaschine, dann hat man aber maximal noch einen halben Quadratmeter um im Zimmer zu stehen. Wenn die Toilette sich ebenfalls noch im Bad befindet, ist meist ein wenig mehr Platz, aber gemütlich ist es trotzdem nicht.

Das Leben mit einem veralteten Badezimmer

Was haben die Farben rosa, sand, dunkelbraun oder etwa moosgrün gemeinsam? Es sind Farben, die gerne in Badezimmern etwas älterer Baujahre vorhanden sind. Teilweise geht es hier um die Verfliesung, aber es gibt auch Waschtische in den schönsten Farben.

Wenn Sie über so ein Badezimmer verfügen, dann stellt sich die Frage, wie Sie damit umgehen? Ein Badezimmer ist ja doch ein Raum, der relativ viel genützt wird, also sollten wir es uns gemütlich machen.

Entweder Sie reißen das ganze Bad raus und lassen es auf modernen Standard umbauen, oder Sie finden einen Weg, damit zu leben. Da hilft es, einige kleinere Veränderungen durchzuführen:

– Tauschen Sie den alten Spiegelschrank gegen ein neues Modell, oder eventuell sogar nur gegen einen Spiegel mit Ablage.
– Erneuern Sie veraltete Armaturen.
– Kaufen Sie neue Badvorleger und Handtücher.
– Dekorieren Sie – eventuell ein Badewannenbrett, eine Quietschente oder einfach eine schöne Blume sorgen für gute Stimmung
– Räumen Sie auf – je weniger herumsteht, desto gemütlicher wirkt es.

Altes Badezimmer neu eingerichtet

Etwas Dekoration und schon wird es zur Wellnessoase

Fenster oder Lüftung

Gerade in einem alten Objekt ist es wichtig, darauf zu achten, dass Badezimmer auch über eine Form der Entlüftung verfügen. Diese ist einerseits notwendig, damit es nicht zu schimmeln anfängt, aber sie sorgt auch für ein angenehmes Raumklima.

Sollten Sie zur Miete wohnen, ist eine fehlende Lüftung im Altbau übrigens ein Kriterium, um die Miete senken zu können. Im Eigentum empfehle ich Ihnen, zu Ihrem eigenen Wohlbefinden auf eine entsprechende Belüftung zu achten.

Und in einer neuen Wohnung?

Wenn Sie eine neue Wohnung kaufen, sollten Sie sich vorab auch um das Thema Badezimmer kümmern. Denken Sie langfristig. Eine einfarbige, möglichst neutrale Farbgestaltung der Boden- und Wandfliesen in Weiß oder einem hellen Cremeton hilft Ihnen, langfristig auch künftige Trends mitmachen zu können. Es ist einfacher, mit Accessoires, wie Handtüchern, zu gestalten, als eine komplette Fliese zu tauschen.

Wanne oder Dusche?

Meistens ist ja nur Platz für eines von beiden. Eine Wanne lädt zu mehr Entspannung ein, insbesondere mit Kindern ist es eine angenehme Lösung, aber auch noch einem langen Tag kann es angenehm, sein in eine Badewanne zu steigen.

Eine Dusche hilft bei der schnellen Reinigung. Man braucht weniger Wasser und es geht auch schneller. Spätestens wenn man sich einmal verletzt und etwa ein Fuß eingebunden oder gar eingegipst ist, weiß man die Dusche zu schätzen. Es ist einfacher, rein- sowie rauszukommen, man kann Verbände leichter vor zu viel Wasser schützen. Aber auch im Alter ist es oft angenehmer, wenn man nicht über einen hohen Badewannenrand steigen muss.

WC im Bad oder außerhalb?

Ein WC im Bad kann nützlich sein, aber eher als zweites WC in einer Wohnung. Meist ist es, allein schon vom Geruch her, angenehmer, wenn das WC ein getrennter Raum ist. Noch schöner natürlich, wenn es im WC auch noch ein Waschbecken zum Händewaschen gibt, da man dann auch bei Besuch das Bad als privaten Raum halten kann und niemand das Badezimmer betritt.

Top 1, Badezimmer

Das Badezimmer der Top 1 in der Gebauergasse 18, verwandelte sich mit wenigen Handgriffen in eine Ruheoase.

Und wie schauen die Bäder von Wohnwerk Paracelsus aus?

Wir statten alle unsere Badezimmer sehr großzügig aus. Wo immer es geht, bauen wir sowohl eine Badewanne, als auch eine bodenebene und damit generationengerechte Dusche ein.

Mehrere Waschtische sorgen dafür, dass es zu keinem Stau im Bad kommt, die WC-Anlagen befinden sich in einem eigenen Raum und verfügen jeweils über ein zusätzliches Waschbecken.

Alle Wohnungen sind mit einem modernen Ventilationssystem ausgestattet, teilweise gibt es auch Fenster im Bad.

Dieses Badezimmer der Top 19 in der Gebauergasse 18 wirkt durch sparsam eingesetzte Dekoelemente nicht unpersönlich sondern stimmungsvoll. Das Fensterlicht kann sich im Raum voll entfalten.

Bügelzimmer

Räume ohne klare Definition

Wie sieht es in Ihrer Wohnung aus? Haben Sie eine klare Einteilung für jeden Ihrer Räume? Wissen Sie genau, was wo seinen Platz hat?

Oder geht es Ihnen so, dass Sie zwar genug Zimmer, aber irgendwie keine Struktur haben. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Bügelzimmer.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich meine nicht ein Bügelzimmer in der Waschküche, wo vielleicht wirklich Platz für ein Bügelbrett vorgesehen ist. Ich spreche von Zimmern ohne klare Funktion.

Nennen Sie es Bügelzimmer, Rumpelkammer oder zusätzlicher Raum. Auf jeden Fall weiß keiner was man damit genau macht.

Surfen im Bügelzimmer

Surfen im Bügelzimmer oder wenn der Traum nur dem Zimmer einen Sinn gibt. (Shutterstock / Nomad_Soul)

Aber ich hab doch gar kein Zimmer zu viel?

Dann können Sie an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Nein, Spaß beiseite. Vielleicht haben Sie ja kein funktionsloses Zimmer, aber einen Raum der einfach für verschiedene andere Tätigkeiten „missbraucht“ wird.

Räumen Sie das Bügelbrett nach der Verwendung denn immer weg? Oder bleibt es dann eben im Wohn- oder Schlafzimmer stehen?

Es könnten natürlich auch ehemalige Kinderzimmer sein, die nach dem Auszug der Kinder leer stehen. Hier wird ja auch gerne die Einrichtung der „Kinder“ behalten, auch wenn diese bereits Mitte vierzig und seit vielen Jahren ausgezogen sind.

Die Wirkung von Gerümpel und Unordnung

Räume, die wirklich fürs Bügeln genützt werden, sind schon in Ordnung. Problematisch sind eben die Räume, die einfach leer stehen oder nie genutzt werden. Sie nehmen der ganzen Wohnung Energie weg, was sich direkt auf Sie und Ihr Leben auswirkt.

Unser Unterbewusstsein reagiert auf jede Form von Unordnung und Schmutz. Egal ob wir wollen oder nicht, Gerümpel zieht immer noch mehr Gerümpel und Unordnung an. Der Energielevel in diesen Räumen sinkt.

Das gleiche gilt auch für Räume, die einfach gar nicht mehr genutzt werden. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie schnell solche Zimmer irgendwie leicht muffig riechen können? Auch das hängt mit einem niedrigeren Energielevel zusammen.

Auf uns Menschen kann das unmittelbare Auswirkungen haben. Selbst wenn es nur ein einziges Zimmer ist, in dem niemand mehr wohnt oder sich das Gerümpel stapelt, hat es auf uns eine starke Wirkung. Meistens fühlen wir uns einfach nicht mehr wohl. Vielleicht schämt man sich auch für den Raum oder gar die ganze Wohnung.

Was können Sie tun?

Eine einfache Lösung ist es sicher Ordnung zu schaffen und Leben in die Räume zu bringen. Das ist aber oft gar nicht so leicht, weil man oft selbst gar nicht mehr sieht, was los ist. Hier kann es helfen, sich einen Fotoapparat oder ein Handy mit Fotofunktion zu schnappen und ein paar Fotos vom betroffenen Raum oder sogar von der ganzen Wohnung zu machen.

Gehen Sie in jedes Eck und fotografieren Sie alle Seiten des betreffenden Zimmers. Nach Möglichkeit drucken Sie die Bilder aus oder schauen sich diese zumindest auf einem größeren Bildschirm an.

Was fällt Ihnen auf? Sieht man Chaos oder ist alles sehr strukturiert und geordnet? Lassen Sie sich bei der Analyse der Bilder ruhig ein wenig Zeit. Oftmals hilft es, so etwas zwei oder drei Mal im Abstand von ein oder zwei Tagen anzuschauen.

Das kann aber nur ein Anfang sein. Selbstverständlich geht es auch noch ans Beseitigen der Unordnung. Hierbei sollten Sie nicht irgendwo einfach anfangen, sondern zunächst einmal jedem Raum eine klare Funktion zuschreiben. Diese sollte dann sinnvollerweise auch tatsächlich zum Raum und vor allen Dingen zu Ihnen passen.

Denn es hilft das schönste Arbeitszimmer nichts, wenn Sie es nie benutzen. Selbiges gilt natürlich ebenso für Fernseh- oder Esszimmer, für Hobbyräume oder den beliebten im Eck stehenden Heimtrainer.

Und wie geht das im Detail?

Überlegen Sie doch einmal in Ruhe, welche Funktion Sie sich in Ihrer Wohnung immer schon einmal gewünscht haben. Was fehlt Ihnen? Oder was würde Ihnen gut tun?

Wenn Sie hier nicht gleich eine Lösung haben, dann achten Sie doch darauf was Ihre Freunde und Bekannten tun. Vielleicht bringt Sie das auf neue Ideen. Eine schöne Alternative sind auch Einrichtungszeitschriften oder Bücher. Hier findet man oft tolle Ratschläge und Ideen.

Sollten Sie sich nicht gleich sicher sein, dann schreiben oder zeichnen Sie Ihren Wunsch einmal auf ein großes Blatt Papier und hängen diesen in den Raum. Sie merken nach kurzer Zeit, ob ihr Wunsch wirklich passt oder nicht.

Und wegen dem Chaos? Ja, das müssen Sie wegräumen. Aber übernehmen Sie sich nicht. Fangen Sie in kleinen Schritten an. Oft reicht es ein Regalfach oder eine Schublade auf einmal zu leeren. Das Geheimnis hier liegt nämlich in der Regelmäßigkeit. Besser täglich oder zumindest jeden zweiten Tag ein wenig, als zu versuchen alles auf einmal zu machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es hier auch tolle Ratgeber in Buchform gibt.

Zimmer mit einer klaren Funktion.

Zimmer mit klarer Funktion.

Kontrollieren Sie Ihre Fortschritte

Und zu guter Letzt, kontrollieren Sie doch regelmäßig wie es vorangeht. Wie Sie das tun sollen? Indem Sie die Fotos nutzen, die Sie am Anfang machen. Fotografieren Sie nach einiger Zeit erneut und vergleichen Sie die Entwicklung im Raum. Sie werden sehen, wie viel Unterschied bereits nach kurzer Zeit entstanden ist.

Was das jetzt alles genau mit den Energien im Raum zu tun hat und wieso diese in einem geordneten Raum viel freier fließen können, erfahren Sie demnächst hier im Wohnwerk Blog.

Aber jetzt einmal eine Frage an Sie? Wie schaut es bei Ihnen aus? Haben Sie Räume oder auch nur einzelne Ecken ohne klare Ordnung und Funktion? Schreiben Sie mir. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Sichtweise.


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Auch in die Wohnung zieht der Herbst ein

Gerade noch war Sommer, aber wenn man jetzt aus dem Fenster schaut, merkt man schon sehr deutlich, dass es Herbst geworden ist. Der Herbst ist natürlich auch eine Zeit, in der wir uns auf den Winter vorbereiten können und sollten. Das gilt natürlich genauso auch fürs Wohnen. In diesem Sinne gibt es heute einen sehr herbstlichen Blogbeitrag.

Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite

Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite (Weinviertler Lichtbildnerei / Semerad)

Was man im Herbst alles in Haus und Wohnung tun sollte?

Beginnen wir im Garten und am Balkon:

Der Herbst ist die ideale Zeit für Gartenarbeit. Jetzt wird es Zeit, um Bäume und Sträucher zu schneiden und alles winterfit zu machen. Es ist die richtige Zeit, um die letzte Ernte, etwa von Kürbis, Kartoffeln oder anderem Gemüse, durchzuführen.

Nicht winterfeste Pflanzen müssen in Keller oder Innenräume transportiert werden, Blumenzwiebel für das nächste Frühjahr sollten auch jetzt gepflanzt werden.

Vergessen Sie außerdem nicht, den Rasen zum letzten Mal in diesem Jahr zu mähen und das Laub vom Rasen zu entfernen.

Gartenmöbel sollten eingelagert oder in Schutzhüllen eingepackt werden. Vergessen Sie außerdem nicht, außen liegende Wasserleitungen abzudrehen und zu entleeren. Sollten Sie über einen winterfesten Anschluss verfügen, ist dies nicht nötig.

Langsam wird es auch Zeit, Vogelfutterkästen vorzubereiten.

Auch in die Wohnung zieht der Herbst ein

Auch in die Wohnung zieht der Herbst ein – (shutterstock.com / Pinkyone)

Und im Haus oder der Wohnung?

Im Haus selbst ist es Zeit, Fenster und Türen abzudichten. Wenn sie nämlich nicht dicht sind, steigt der Verbrauch von Heizenergie unnötig. Kontrollieren Sie auch, ob alle Fenster gut schließen, notfalls muss ein Fachmann diese nachstellen. Gegen zugige Fenster kann auch selbstklebendes Dichtband helfen.

Ebenfalls wichtig ist es, alle Heizkörper zu kontrollieren. Sobald die Heizung in Betrieb genommen wird, sollte der Druck der Heizungsanlage überprüft werden. Ist dieser zu niedrig, muss Wasser nachgefüllt werden.

Außerdem ist es nötig, Heizkörper zu entlüften. Luft im Heizkörper macht sich durch ein Geräusch bemerkbar.

Um die Wasserleitungen zu schützen, ist es wichtig diese in unbeheizten Bereichen entweder abzudrehen, oder aber mit einer Rohrdämmung zu versehen.

Sollten Sie bereits über Rauchmelder verfügen, ist es Zeit, die Batterien zu kontrollieren. Wenn Sie noch keine Rauchmelder installiert haben, empfehle ich Ihnen dies nachzuholen. Das ist eine sehr kleine Ausgabe, die sich aber im Gefahrenfall mehr als rechnet.

Klingt nach viel Arbeit oder? Aber ganz ehrlich, wollen Sie nur arbeiten?

Daher noch ein paar Tipps, wie Sie es sich im Herbst zu Hause gemütlicher machen können.

Herbstliche Dekorationen sorgen für gute Stimmung. Denken Sie an Kissen, Decken, Kerzen eventuell etwas aus Filz oder auch gehäkeltes.

Halloween steht vor der Tür, auch hier ist es möglich passende Dekoration zu finden.

Ansonsten empfehlen sich die Gegenstände aus Messing, Gold oder Kupfer, besonders zeitlose Dekorationen, die noch nicht weihnachtlich sein sollten. Die Auswahl in den Geschäften ist groß.

Denken Sie bitte daran, rechtzeitig Glühbirnen zu tauschen bevor es sehr früh finster wird. Tageslichtlampen und Stimmungslichter helfen gegen den aufkeimenden Herbstblues.

Zuletzt decken Sie sich mit Tees ein und machen Sie es sich bei schlechtem Wetter zu Hause gemütlich. Sollten Sie allerdings mit ihrer Wohnung nicht zufrieden sein, lesen Sie weiter in meinem Blog und suchen Sie sich eine neue Wohnung.

Makler überreicht den Wohnungsschlüssel.

Der neue Schlüssel liegt bereit – (shutterstock / kurhan)

Und wenn Sie noch übersiedeln wollen?

Der Herbst ist noch einmal eine ideale Zeit, um neue Wohnungen zu besichtigen. Der Vorweihnachtsstress hat noch nicht eingesetzt, und jetzt haben Sie auch Vorteile beim Besichtigen.

Sie können gleich erkennen, wie das Wetter sich auf das Leben in der Wohnung in den nächsten Jahren auswirken würde.

Auch meine Wohnungen stehen zur Besichtigung zur Verfügung. Ich freue mich darauf, Ihnen meine derzeit verfügbaren Wohnungen persönlich zu zeigen.

Wie geht es Ihnen im Herbst? Mögen Sie die Jahreszeit? Hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar.

Stephan Maier packt einen Kissen aus der Schachtel.

„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ Dieser Spruch wurde vor Jahren von einem bekannten Möbelhaus zur Bewerbung seiner Produkte verwendet.

Es trifft doch eigentlich ganz gut, wie es vielen von uns geht. Wir wohnen zwar in unserem Zuhause, aber wirklich zufrieden sind wir nicht. Irgendwie bietet unser Heim immer einen Haufen Baustellen, aber wenig Motivation was daran zu ändern.

Und weil ich mit diesem Artikel an der Blogparade von Maria Husch zum Thema „Frischer Wind für dein Business“ teilnehme, wende ich mich besonders an die Kleinunternehmer, die in der eigenen Wohnung auch noch arbeiten müssen.

Es geht ums Wohnerlebnis

Egal ob Sie in Ihrer Wohnung nur wohnen oder auch arbeiten wollen, es geht immer ums gefühlte Erlebnis.

Heute erzähle ich zunächst einmal, was ich so tue, um in meinem Business frischen Wind zu bekommen und dann stelle ich Ihnen ein paar Tricks vor, mit denen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Büro attraktiver machen können. Es handelt sich um Techniken aus dem Home Staging. Diese lassen sich aber wunderbar auch für die eigene Wohnung oder das eigene Büro verwenden.

Home Staging, Küchenplanung und Badlösungen

All das sind normalerweise keine klassischen Aufgaben eines Bauträgers. Aber ich habe mit diesen Dingen frischen Wind in mein Geschäft gebracht.

Mein erstes Bauprojekt wurde als halber Rohbau angeboten. Meine Interessenten bekamen leere Räume zu sehen, in denen es zwar bereits weiße Wände, Schalter und Steckdosen gab, aber es gab zum Beispiel keine fertigen Fußböden.

Unsere Idee damals war, dass wir damit unseren Käufern mehr Auswahlmöglichkeiten geben wollten. So hatten wir vier verschiedene Fußböden und sogar sechs verschiedene Bodenfliesen zur Auswahl. Selbstverständlich hätten wir diese bei einem Wohnungskauf sofort verlegen lassen.

Dann passierte lange Zeit gar nichts.

Es gab ein Problem: Meine Kunden konnten sich einfach nichts bei den leeren Räumen vorstellen. Die Auswahlmöglichkeiten überforderten die Menschen sogar.

Erst als ich dann die Entscheidung traf, dass alle Wohnungen komplettiert werden, entstand wieder Nachfrage nach den Wohnungen. Aber es war immer noch nicht möglich, allzu viele zu verkaufen.

Ausstattungsentwicklung

Ausstattungsentwicklung der  Top 18, Gebauergasse 18, 1210 Wien.

Dann kam das Home Staging. Darunter versteht man das Einrichten von Wohnungen für den Verkauf. Es wird hier an wichtigen Blickpunkten in jedem Raum eine mögliche Verwendung dargestellt. Es geht nicht um eine tatsächlich nutzbare Wohnungseinrichtung, sondern soll dabei helfen, sich einen Eindruck zu machen.

Aber auch das reicht noch nicht. In Folge habe ich erkannt, dass man Wohnungskäufern heute noch einiges mehr abnehme sollte und habe etwa Duschwände in den Badezimmern oder fertige Küchen eingebaut. Diese sind natürlich auch an die jeweilige Wohnung angepasst.

Und wie nutzen Sie das jetzt für Ihr Unternehmen oder Ihre Wohnung?

Wie Sie sehen konnten, habe ich in der Wohnungsgestaltung viel gelernt. Ich will Ihnen aber weder eine Duschwand noch eine neue Küche anraten oder verkaufen, sondern ein paar einfache Tricks für eine neue Gestaltung und viel frischen Wind mitgeben.

Suchen Sie Ihre Blickachsen

Wenn Sie unzufrieden sind mit Ihren Wohn- oder Arbeitsräumen, dann orientieren Sie sich doch als erstes einmal an den Blickachsen. Es hilft, Fotos vom ganzen Raum zu machen, wobei Sie hier von allen Türrahmen aus starten sollten.

Stellen Sie sich in die Tür des zu bearbeitenden Zimmers und fotografieren Sie genau dorthin, wo Ihr Blick zunächst hingeht. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann lassen Sie jemanden anderen dieses Eck für Sie fotografieren.

Top 20, Wohnküche, 1. DG

Top 20, Wohnküche (82,28 m²)mit Blick zum Vorzimmer, 1. DG

Prüfen Sie anhand des Fotos, was Sie in diesem Eck finden. Ist es etwas, das Sie gerne sehen wollen? Gibt es Unordnung? Es sind genau diese Sichtachsen, die dem gesamten Raum zu mehr Eindruck verhelfen können. Wenn Sie hier Ordnung schaffen, dann werden Sie sofort merkliche Erfolge haben. Überlegen Sie sich hier einfach, was Sie gerne sehen wollen.

Licht, Licht und noch mehr Licht

Im Home Staging nutze ich bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit sehr viel künstliches Licht. In jedem Raum finden sich immer mehrere Lichtquellen.

Jetzt empfehle ich Ihnen nicht, dass Sie Ihre ganze Wohnung oder ihr ganzes Büro mit künstlichen Lichtquellen vollpflastern sollen, aber ich empfehle Ihnen, sich trotzdem mit dem Thema Licht näher zu beschäftigen.

Tauschen Sie Energiesparlampen gegen höherwertige Leuchtmittel. Achten Sie vor allen Dingen auf die Lichtfarbe. Hier gibt es Unterschiede zwischen sogenannten kalten Farben und wärmeren Leuchtmitteln. Letztere kommen in ihrer Wirkung näher an die klassische Glühbirne heran und wirken sich gut auf unser Wohlbefinden aus. Oft zahlt es sich aus, ein paar Euro mehr in bessere Leuchtmittel zu investieren, da dies Räume sehr verändert. Dunkle Lampenschirme sind ebenfalls nicht ideal, weil auch sie viel Licht wegnehmen.

Und bitte: wenn irgendwo in Ihren Räumen noch eine Lampenfassung ohne Lampe hängt (russische Glühbirne), dann suchen Sie sich eine Leuchte. Es muss nichts Besonderes und nichts Teures sein. Es reicht, wenn Sie überhaupt etwas aufhängen. Glühbirnenfassungen ohne Leuchtenkörper wirken einfach immer unvollständig – Sie leben damit auf ewig auf einer Baustelle.

Einsatz von Leuchtmittel

Leuchtmittel verwandeln den Raum in eine natürliche Wohnstimmung.  Top 4, Groß-Enzersdorfer Straße 36, Wien 22.

Und wenn Sie jetzt tagsüber kein Kunstlicht verwenden wollen, dann achten Sie trotzdem auf den Lichteinfall. Dunkle Stoffe und Vorhänge können viel Licht wegnehmen. Das ist vielleicht in einem überhitzten Dachgeschoß sogar ganz angenehm, je weiter unten sich Ihre Wohnung aber befindet, desto wichtiger wird es, mit hellen Stoffen und Vorhängen zu arbeiten. Wenn Sie Ihren Schreibtisch noch so stellen, dass Sie untertags genug Licht bekommen, dann wird Ihnen das Arbeiten leichter fallen.

Stoffe, Farben und Muster machen es perfekt

Im Home Staging gibt es noch eine wesentliche Grundregel, die Ihnen beim Umgestalten Ihrer Räume helfen kann. Man achtet auf kombinationsfähige Farben. Wenn wir einen Raum mit vielen verschiedenen Farben mischen, dann wirkt dieser oft überladen. Ist ein Raum aber komplett weiß und grau, dann wirkt er einfach unpersönlich.

Suchen Sie sich Ihre Lieblingsfarben und gestalten damit den Raum. Übertreiben Sie es einfach nur nicht mit dem Mischen.

Und was hat es mit den Stoffen und Mustern auf sich? Ganz einfach: hier gilt es, für ein wenig Abwechslung zu sorgen. Mischen wir verschiedene Materialien, Muster und Stoffarten, dann wirkt auch das belebend auf Ihren Raum. Also wenn Sie mehr Energie und Schwung und den frischen Wind in Ihren Räumen wünschen, dann trauen Sie sich über ein paar Experimente in diesem Bereich.

Und wenn der Wind erst richtig weht?

Wenn der frische Wind in Ihrer Wohnung oder Ihrem Geschäft so richtig weht und Sie dann beschließen sollten, dass Ihre Räume zu klein werden, dann empfehle ich Ihnen, sowohl für den Kauf einer neuen Wohnung, wie auch für den Verkauf Ihrer alten Wohnung, eine gute Beratung zu suchen.

Wohn- und Raumexperten wie Maria Husch helfen Ihnen schon bevor Sie eine neue Wohnung oder ein neues Büro gefunden haben, damit dieses dann optimal für Sie passt. Suchen können Sie natürlich auch gerne in meinen Objekten, vielleicht ist ja das Richtige für Sie dabei?

Grünes Tafelbild, Sofa

Strahlen Ihre Räume? Vielleicht anders gefragt: Gibt es Leben in Ihren Räumen oder dümpeln diese vor sich hin?

Unsere Räume bestimmen sehr stark, wie es uns in unserem Leben geht. Vieles, das wir in unser Leben holen, spiegelt sich förmlich in unseren Räumen. Gerade deshalb sollten Sie an Farbe denken, wenn Sie neue Dinge in Ihr Leben holen wollen.

Der Frühling beginnt mit kleinen Unterbrechnungen ihre Pracht zu entfalten. Bei mir löst das immer den Wunsch aus, auch die Wohnung zu gestalten und zu verändern. Falls dies bei Ihnen ebenso der Fall ist, dann empfehle ich Ihnen heute ausdrücklich, mit Farben zu arbeiten!

Muss ich jetzt alles neu streichen?

Nein, darum geht es mir tatsächlich nicht. Neue, farbige Impulse können in verschiedenen Formen geschehen. Wenn Sie nur kleine kurzfristige Änderungen anstreben, dann sollten Sie einfach eine neue Zierdecke oder einen bunten Zierpolster probieren oder auch einfach nur frische Blumen in einer hübschen Vase.

Wollen Sie aber größere Änderungen, dann gibt es schöne Möglichkeiten, mit etwas Wandfarbe oder guten Bildern zu arbeiten.

Wandfarbe – was Sie beachten sollten

Wenn Sie neu ausmalen und Farbe in den Raum bringen wollen, dann empfehle ich, auf die Dosierung zu achten.

Wollen Sie einen starken Effekt erzielen, dann arbeiten Sie mit kräftigen gesättigten Farben, aber reduzieren diese auf nur eine Wand oder sogar nur einen oder mehrere Wandstreifen.

Zu viel Farbe wirkt nämlich oft drückend auf den Raum. So sollten Sie nicht unbedingt ein ganzes Zimmer in knalligem grün oder rot ausmalen, wenn Sie darin auch noch normal leben wollen.

Ist das Ziel, einen kompletten Raum zu streichen, dann bieten sich zarte Cremetöne an. Diese können Stimmungen beeinflussen. Sehr schön lassen sich beide Varianten aber auch kombinieren. Einzelne kräftige Wände, kombiniert mit sanften Cremetönen.

Wandbild und Sofa

Möchten Sie ein stimmungsvolles Bild an die Wand hängen, dann wählen Sie gleich das Großformat.

Was ist mit der Decke?

Auch hier bietet es sich an, eine andere Farbe zu wählen. Insbesondere im Neubau würde ich hier zu einer helleren Farbe als an der Wand raten, da dies optisch den Raum streckt und ein besseres Raumgefühl ermöglicht.

Dunkle Farben an der Decke bieten sich nur in einem einzigen Fall wirklich gut an: Wenn Sie optisch wirklich mehrere Raumfunktionen trennen wollen. Hier könnte man einen Bogen quer von der Wand über die Decke ziehen. Ansonsten ist es besser, die Decke in einem hellen einfarbigen Ton zu halten.

Und wenn ich nicht ausmalen will oder darf?

Sollten Sie noch nicht Ihre neue Traumwohnung im Eigentum gefunden haben, sondern noch zur Miete wohnen, dann wollen Sie wahrscheinlich nicht unbedingt ausmalen. Um aber trotzdem Farbe und Leben in den Raum zu bringen, bieten sich Bilder und Fotoleinwände an.

Wie Sie vielleicht wissen, arbeite ich in meinen Wohnungen mit der Technik des Home Stagings. Das ist eine Methode, leere Wohnungen zu möblieren, um damit die Raumfunktionen besser sichtbar zu machen aber auch um Stimmungen zu erzeugen. Dafür sind Bilder extrem wichtig.

Ich habe daher jede Menge Bilder drucken aber auch malen lassen bzw. teilweise sogar selbst mitgemalt.

Auf den Bildern hier im Blog sehen Sie Fotos, die groß gedruckt wurden (Fotodruck auf Leinwand bekommen Sie in jedem Fotoshop) aber auch Bilder von großformatigen Kunststoffplatten, die sich bemalen lassen.

Ich habe bei einem Kunsthändler Leinwände, Kunststoffplatten sowie die nötige Farbe gekauft und diese mit einer Künstlerin gemeinsam in Abstimmung zu jeder Wohnung bemalt. Das ist eine Aktion, die man mit der ganzen Familie machen kann.

Gerade wenn Sie Kinder im Volksschulalter oder älter haben sollten kann ich Ihnen empfehlen, Leinwände oder Kunststoffplatten zu besorgen und gemeinsam als Familie zu bemalen. Der Vorteil dabei ist, dass sich jeder einbringen kann und dass man die Bilder schnell wieder austauschen kann. Somit sind sogar jahreszeitliche Dekorationen oder Farbwünsche möglich.

Für gedruckte Leinwände bieten sich natürlich Familienbilder aber auch schöne Urlaubsfotos an. Ein Fotoshooting für die ganze Familie oder mit Freunden macht Spaß und liefert großartige Dekorationen, die oft mit viel Farbe versehen sind oder versehen werden können.

Formatfüllendes rotes Wandbild

Von der Familie gemeinsam gemalte Bilder auf Kunststoffplatten verleihen jeder Wohnung eine persönliche Note.

Farbe macht Spaß

Auch wenn jeder von uns andere Farben mag, ist es generell eine gute Regel, immer etwas Farbe beim Wohnen einzubringen. Komplett weiße Räume wirken einfach nur langweilig. Gönnen Sie sich daher Farbe, aber übertreiben Sie es nicht. Ob eine Farbe funktioniert, können Sie über eine Leinwand, aber auch einfach über ein großes A3-Papier, das Sie entsprechend anmalen, ausprobieren. Wagen Sie das Experiment und bringen Sie Farbe in Ihr Wohnen.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Farbe? Lieben Sie Farbe oder soll doch alles einheitlich und neutral bleiben? Hinterlassen Sie mir doch hier einen Kommentar.

Frau reinigt Fenster

Der Winter scheint vorbei zu sein, es ist Zeit, Ihre Wohnung wieder für den Frühling vorzubereiten. Lesen Sie hier meine fünf Tipps, wie Sie Ihre Wohnung in wenigen Minuten frisch gestalten können.

1. Lüften

Nach der langen Winterphase mit der trockenen Luft, wird es wieder Zeit einfach einmal ordentlich durchzulüften. Öffnen Sie alle Fenster für einige Minuten und genießen Sie die frische Luft in den Räumen.

Wenn das Wetter es zulässt, wäre es auch Zeit für einen kleinen Spaziergang, vielleicht kommen sie ja auch auf eine Besichtigung bei uns vorbei und schauen sich unsere Eigentumswohnungen mit Garten an.

Top 4, Loggia, Terrasse, Garten

Groß-Enzersdorfer Straße 36, Top 4, 1220 Wien (2-Zimmer-Wohnung)

2. Fensterputzen

Die Heizungsluft im Winter lässt die Fenster oft ganz schön beschlagen. Dagegen hilft nur das Säubern. Frisch geputzte Fenster helfen auch unserem Unterbewusstsein, sich wohler zu fühlen.

Vor allen Dingen hilft es uns, dass nach dem Putzen wieder mehr Licht in die Wohnung kommt und wir nicht mehr das Gefühl haben, etwas Wichtiges noch nicht erledigt zu haben.

Nicht umsonst gibt es ja auch die Tradition des Frühjahrsputzes. Ich empfehle Ihnen hierzu auch gleich meinen nächsten Tipp, Dinge wegräumen und entrümpeln.

3. Winterkleidung wegräumen

Im Winter liegen Stiefel und dicke Jacken oft gleich im Eingangsbereich Ihrer Wohnung herum. Jetzt brauchen wir das hoffentlich alles nicht mehr und können es deshalb wegräumen. Vielleicht fühlen Sie sich wohler, wenn Sie noch nicht alles wegräumen, aber wahrscheinlich kann man problemlos einen großen Teil einlagern.

Nutzen Sie doch diese Gelegenheit gleich für eine Entrümpelungsaktion. Bevor sie Ihre Mäntel und Jacken verräumen, sollten diese sowieso von einer Putzerei gereinigt werden. Das ist der ideale Zeitpunkt, um sich zu überlegen, ob man den wirklich alle Kleidungsstücke im nächsten Winter noch weiter verwenden möchte. Ist dies nicht der Fall, können Sie sie unmittelbar in die nächste Textilsammlung werfen.

Gedeckter Tisch mit Schnittblumen

Schicken Sie den grauen Alltag fort! (Foto: iStock/Liliboas)

4. Frische Blumen und vorösterliche Dekoration

Bis Ostern sind es noch einige Wochen, aber Sie können sich jetzt schon die Farbe hereinholen. Welche Farben assoziieren Sie mit Ostern oder mit Frühling?

Dekorationen in Cremetönen sind jetzt wieder sehr gefragt. Hier bieten sich Zierpölster, Tischläufer oder auch schon Frühlingsgestecke an.

Noch einfacher ist es natürlich frische Blumen zu besorgen. Ich persönlich kaufe circa einmal in der Woche einen frischen Blumenstrauß für mein Zuhause. Diese frische Energie sorgt für eine angenehme Stimmung und kostet gleichzeitig nicht viel.

5. Bereiten Sie doch Ihre Freiräume vor

Mein letzter Tipp für heute ist, dass Sie langsam beginnen sollten, Garten, Terrasse oder Balkon frühlingsfit zu machen.

Bereits in wenigen Wochen kann man wieder richtig schön draußen sitzen. Da ist es dann schön, wenn man nicht zuerst noch stundenlang vorbereiten muss. Deshalb beginnen Sie doch jetzt schon mit den nötigen Vorarbeiten.

Und sollten Sie keinen Balkon und keine Terrasse haben, dann lade ich Sie erst recht zu einer Besichtigung bei uns ein. Unsere Wohnungen verfügen noch über Balkone, Terrassen oder auch Gärten.

Top 19, Terrasse, Gesamtansicht

Gebauergasse 18, Top 19, 1210 Wien

Top 1, Terrasse und Garten

Gebauergasse 18, Top 1, 1210 Wien


Bild ganz oben: iStock / CasarsaGuru

Sonnenschirm und Balkonblumen vor bewölktem Himmel.

Auch wenn man in der Stadt lebt, gibt es kaum etwas Feineres, als eine Möglichkeit ins Freie zu gehen. Ein eigener Balkon oder eine Terrasse sind einfach erholsam. Auch ein Garten kann bei der Entscheidung für eine Wohnung den Ausschlag geben.

Nur was muss so ein Außenraum eigentlich können, damit man ihn richtig nutzen kann?

Die Himmelsrichtung machts

Die erste Frage zur Nutzung eines Balkons oder einer Terrasse ist sicher einmal, in welcher Himmelsrichtung sich diese Freifläche eigentlich befindet. Hierzu muss man sagen, dass es letztendlich ganz egal ist, ob ein Balkon süd- oder nordseitig, west- oder ostseitig ist, es kommt nur darauf an, wie man ihn nutzen will.

Aber was heißt das? Letztendlich kommt es auf die Sonneneinstrahlung auf Balkon oder Terrasse an. Rein nordseitige Objekte werden wahrscheinlich wenig oder keine Sonneneinstrahlung haben, was im Hochsommer ein angenehmes Klima verspricht. Umgekehrt bietet ein südseitiger Balkon auch schon bei nur mäßig warmen Wetter die Möglichkeit, sich raus zu setzen. Im Hochsommer wird es aber wahrscheinlich fürchterlich heiß sein.

Sie sehen, es gibt hier keine eindeutig richtige Lösung für alle Menschen. Je nach individuellem Temperaturempfinden und Sonnenbedarf sollte man bei der Wahl einer Eigentumswohnung auch auf die Himmelsrichtung des Balkons achten.

Beschattung – darf ich das?

Das Anbringen einer Beschattung auf einer Außenfassade ist eine Veränderung, die nicht ohne weiteres ohne Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer stattfinden darf. Sehr oft finden sich hier aber bereits Regelungen im Wohnungseigentumsvertrag, die es erlauben, eine Beschattung anzubringen. Ansonsten gilt, dass sämtliche mobile Möglichkeiten einer Beschattung ohne Genehmigung verwendet werden dürfen, es aber für Markisen oder ähnliches einer Zustimmung aller Miteigentümer im Wohnungseigentum braucht.

Typischer Innenhof in Wien

Der Innenhof bietet größtmögliche Ruhe.

Was soll ein Balkon oder eine Terrasse eigentlich können?

Haben Sie sich einmal gefragt, was Sie eigentlich von einem Balkon erwarten? Ich habe schon solche gesehen, wo man gerade noch stehen konnte, aber sich nicht einmal ein Sessel ausgeht. Reicht Ihnen das?

Mir persönlich wäre es zu klein, aber manchmal ist man schon froh, wenn man überhaupt eine Möglichkeit hat rauszugehen. Wenn man aber eine Wohnung kauft, dann sollte man schon auf eine etwas großzügigere Version eines Balkons oder einer Terrasse achten.

Ein Grundgedanke der von mir entwickelten Wohnungen ist, dass Balkone oder Terrassen so groß sein müssen, dass man zumindest einen Tisch, eine Gartengarnitur oder eine Sonnenliege darauf unterbringen kann. Bei einer Familienwohnung sollte auch Platz für die ganze Familie sein. Aber auch bei kleinen Wohnungen sollten mindestens zwei Personen problemlos draußen sitzen können.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Terrasse und Balkon?

Eine Terrasse ist eine offene Plattform für den Aufenthalt im Freien. Ein Balkon ist eine Plattform an einem Gebäude, die über Geländeniveau liegt und über den Baukörper hinausragt. Das bedeutet nichts anderes, als dass im Erdgeschoß eine Freifläche als Terrasse bezeichnet wird, ebenso wie im Dachgeschoß, in den Stockwerken dazwischen spricht man von Balkonen.

Ein Balkon im Neubau kommt oft nicht alleine. Meist gibt es Balkone in mehreren Stockwerken übereinander. Ein Vorteil hier ist, dass man auch bei Regenwetter draußen sitzen kann, da es ein Dach über dem Balkon gibt. Ebenfalls gibt es meist keine Notwendigkeit für zusätzliche Beschattungsanlagen, da die Sonne bereits ausreichend abgehalten wird.

Terrasse einer Eigentumswohnung

Mit einer gepflegten Terrasse sicher in die Sommersaison starten. (Gebauergasse 18, Top 19)

Balkone oder Terrassen fit für das Frühjahr machen

Eine ganz wesentliche Sache zur jetzigen Jahreszeit ist, dass man seinen Balkon oder seine Terrasse möglichst bald einmal gründlich reinigen sollte. Wenn Ihr Balkon über einen Holzbelag verfügt, oder auch Ihre Gartenmöbel aus Holz bestehen, wird es dringend Zeit, diese mit Holzöl zu pflegen, damit die Haltbarkeit gegeben bleibt.

Zur Reinigung eignen sich am besten Schwämme oder weiche Bürsten und etwas Wasser. Böden sollten hierbei in Richtung der Maserung geschrubbt werden, um Kratzspuren zu verhindern. Vergraute Böden können mit Essigreiniger und Schleifpapier behandelt werden, anschließend sollte mit Holzöl der Verwitterung gegengewirkt werden. Sinn macht es, diese Behandlung jährlich zu wiederholen.

Gartenflächen – Paradies oder Unkraut?

Kleine Gärten bei Eigentumswohnungen können sehr erholsam sein, manchmal aber auch einfach unangenehm wirken. Es ist alles eine Frage der Gestaltung und der Pflege. Mit Kindern oder Haustieren bieten sich kleine oder auch größere Gärten natürlich an. Immer bedenken muss man dabei, dass auch der kleinste Garten viel Arbeit machen kann.

In den nächsten Wochen werde ich Ihnen im Blog die Entwicklung einer neuen Gartengestaltung in unserem Objekt Gebauergasse 18 zeigen. Derzeit arbeite ich gerade mit der Hilfe einiger Gartengestalter an einem neuen Konzept, da unser bisheriger Rasen letztes Jahr vertrocknet ist.

Jetzt planen wir, aus einem kleinen Garten ein echtes Paradies zu machen. Im Zuge dieser Veränderung werde ich Ihnen gemeinsam mit einer Gartenexpertin ein paar allgemeine Grundsätze vermitteln, die auch für Ihren Garten Anregungen bieten werden.

Gartenpflege

Keine Angst vor Unkraut! Regelmäßige Rasenpflege wirkt und beruhigt.


Bild ganz oben: vonnypony / photocase.de

Laufschuhe anziehen (Dusan Petkovic / Shutterstock)

Die Tage werden länger und es wird endlich wieder wärmer. Das ist die ideale Zeit, um nach einer neuen Wohnung zu suchen. Es hilft aber auch, in Ihrer derzeitigen Wohnung einige Maßnahmen zu treffen, um diese fit für das Frühjahr zu machen; auch, wenn Sie bereits eine neue Eigentumswohnung suchen.

Aber ich suche doch eine neue Eigentumswohnung – wozu der Aufwand?

Die Gestaltung Ihrer jetzigen Wohnung passend zu der Jahreszeit hilft Ihnen, frische Energie in die Räume und in Ihr Leben zu bekommen. Mit frischem Schwung fällt es dann auch leichter, eine neue Wohnung zu suchen. Oft sind es Kleinigkeiten, die Sie in der alten Wohnung verändern, die Sie dann schnell zu Ihrer neuen Eigentumswohnung führen.

Eine Kammer voller Kartons, Pölster, Dekoration, Lampen.1. Aufräumen und Ausmisten

Nutzen Sie die Zeit des Frühjahrs und bereiten Sie Ihren kommenden Umzug vor. Wenn Sie jetzt bereits ausmisten und alte Dinge weggeben, geht es dann umso schneller mit dem Umzug. Außerdem hilft diese Maßnahme, Ihren Fokus zu verschieben und sich frei zu machen, die neue Wohnung überhaupt in Ihr Leben zu lassen.

Alles, was wir lange aufheben, staut alte Energien auf und bindet uns an den bisherigen Zustand. Jedes Entrümpeln, Ausmisten und auch Reparieren von Schäden führt zu Wirkungen im Raum und damit zu Wirkungen in Ihrem Leben.

2. Frische Blumen in die Räume

Das Schönste am Frühjahr ist doch die Natur. Endlich geht es wieder raus in die frische Luft ohne dabei zu frieren. Außerdem beginnt endlich alles zu blühen und das frische, satte Grün kommt raus.

Wie man schon lange weiß, macht uns dieses Rausgehen in die Natur glücklich und sorgt auch bei uns Menschen für frischen Tatendrang. Diesen Effekt können wir uns leicht in die Wohnung holen, indem wir einfach regelmäßig einen kleinen Blumenstrauß für unsere Räume mitnehmen. Frische Zimmerpflanzen sind natürlich auch eine nette Möglichkeit, um frischen Schwung mitzunehmen.

Tulpen und Hyazinthen3. Orientieren Sie sich an den Farbwelten der Natur

Es müssen nicht immer nur Pflanzen sein. Auch Dekorationsartikel wie Zierpölster, Geschirrtücher oder auch Ziergegenstände aus Holz oder Keramik können das Herz erfreuen. Diese werden jetzt überall in frühlingshaft-frischen Farben angeboten.

Selbstverständlich gilt es hierbei nicht zu übertreiben, aber ein wenig Dekoration macht uns das Ankommen im eigenen Zuhause leichter und damit auch die Suche nach einem neuen Zuhause.

4. Machen Sie den Erfolgscheck

Strahlt Ihr bisheriges Zuhause bereits den Wunsch zur Veränderung aus? Was meine ich damit, werden Sie sich wahrscheinlich jetzt fragen.
Wir können unsere Räume immer dazu nutzen, um unsere Ziele darin zu stärken. Setzen Sie symbolische Anker, die Sie an Ihre Ziele, in unserem Fall eine neue Eigentumswohnung, erinnern sollen. Das bedeutet, dass Sie sich Gegenstände, Bilder oder was immer Sie an Ihr Ziel erinnert, in die bestehenden Räume stellen oder hängen.

Selbst wenn Sie diese nie direkt anschauen, sieht es Ihr Unterbewusstsein immer dann, wenn Sie im Raum sind. Deshalb hilft es, wenn wir solche Anker in möglichst vielen unserer Räume setzen. Die Technik funktioniert auch bei anderen Zielen, allerdings sollten Sie nicht zu viele Ziele auf einmal verfolgen, da wir Menschen nicht unbegrenzt viele Ziele auf einmal erfolgreich verfolgen können. Wichtig ist hierbei, dass Sie Ihr Ziel wirklich bereits fühlen und spüren können.
Also wie fühlt sich Ihre neue Wohnung an? Welche Eigenschaften soll Sie haben? Diese Dinge sollten Sie zunächst einmal ausarbeiten, dann können Sie die Ziele im Raum „installieren“ und auch einfach wieder vergessen. Wenn es Ihrem ernsthaften Wunsch entspricht, dann werden Sie Ihr Ziel erreichen.
Bunte Schachtel zu einem Regal gestapelt.

5. Was wünschen Sie sich in der neuen Eigentumswohnung?

Überlegen Sie sich jetzt schon, ob es zum Beispiel irgendwelche besonderen Farben oder Gegenstände in Ihrer neuen Wohnung geben soll. Vielleicht können Sie sich davon bereits jetzt etwas holen.

Das könnten zum Beispiel neue Handtücher, eine schöne Bettwäsche, ein gemütlicher Sessel oder sogar eine Kommode sein. Wichtig ist es, dass diese Gegenstände symbolisch für Ihr neues Zuhause stehen. Dann ist die Freude umso größer, wenn Sie diese mit in Ihre neue Wohnung übersiedeln.


Bild ganz oben: Dusan Petkovic / Shutterstock

Aus der Ecke wurde ein freundlicher heller Arbeitsplatz.

Sind Sie schon einmal umgezogen? Dann wissen Sie, wie viel man dabei auf einmal entdecken kann und wie viel Zeug auch dabei verloren gehen kann, ohne dass man es nachher je wieder sucht.

Ich bin nicht umgezogen, aber ich habe mein Büro nach vedischen Prinzipien optimieren lassen. Das Ergebnis ist schlimmer als die meisten Umzüge, die ich kenne.

Ein Malermeister auf der Leiter trägt violette Wandfarbe auf.

Die richtige Wandfarbe beeinflusst entscheidend das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Was sind vedische Prinzipien?

Um es kurz zu machen, es handelt sich um eine Technik aus Indien. Vedisches Bauen meint eine Bautechnik und einen Stil, der optimal mit der Natur in Verbindung steht und der es uns Menschen ermöglicht, unser Potential voll zu nützen.

Die Technik ist wesentlich älter als das bei uns mittlerweile sehr geläufige Feng Shui und wurde bereits vor zirka 6.000 Jahren in Indien angewandt. Wichtige Punkte sind etwa die Himmelsrichtung, nach der Gebäude ausgerichtet sind, oder auch wo im Gebäude sich welcher Raum befindet.

Was heißt das jetzt für uns?

Wir in Europa haben diese Prinzipien zum Teil durchaus schon immer angewandt, auch wenn Sie in unserem Kulturkreis aus anderen Strömungen heraus entstanden sind. Vieles wurde und wird beim Bauen von Häusern und Wohnungen aber ignoriert und kann zu sogenannten „Defekten“ führen.

Solche „Defekte“ können sich auf unseren Erfolg oder unser Leben auswirken. Auch hier ähnelt dies dem Feng Shui und lässt sich verstandesmäßig ganz gut begreifen. Schließlich kann man sagen, dass eine unangenehme Wohnumgebung wahrscheinlich auf Dauer das Leben eines Menschen nicht einfacher machen wird. Unser Unterbewusstsein konzentriert sich auf diese Dinge, auch wenn wir sie vielleicht bewusst gar nicht mehr wahrnehmen.

Und was tut man jetzt dagegen?

Vedisches Bauen oder auch Vastu bietet hier die Möglichkeit, durch relativ einfache Maßnahmen, die allerdings von einem Spezialisten bestimmt werden, Korrekturen vorzunehmen und die Energieströme wieder in die richtige Richtung fließen zu lassen.

Bei mir ist dies jetzt gerade geschehen und ich möchte Ihnen ein paar Vorher- und Nachher-Fotos zeigen.

Das alte Büro mit einer Besprechungsecke.

Vorher: Früher stand dort diese Sitzecke.

Aus der Ecke wurde ein freundlicher heller Arbeitsplatz.

Nachher: Jetzt ist der Arbeitsplatz hell geworden.

Das auffälligste ist, dass ich den Eingang meines Büros tauschen musste. Ich hatte immer zwei Türen, aber mein bisheriger Nebeneingang ist jetzt mein offizieller Haupteingang. Mein Schreibtisch wurde ans andere Ende des Zimmers gerückt und auch der Besprechungstisch ist gewandert. Die Wände wurden alle neu gestrichen, dazu habe ich mehrere „Maßnahmen“ im Raum stehen oder hängen. So gibt es hier jetzt etwa Marmor- und Granitplatten und eine Vase voller Zink. Vor allem aber jede Menge kleiner Spiegelchen.

Die braune Wand ließ die Türe verschwinden.

Vorher: Damals hatte die Nebentür keine besondere Funktion.

Jetzt erhalten die Besucher beim Betreten des Büros, einen positiven Eindruck.

Nachher: Jetzt werden Besucher nicht nur gebührend empfangen, sondern gewinnen einen positiven Eindruck vom Büro.

Was hat es bewirkt?

Im Büro hat sich damit die Stimmung stark verändert. Die Wirkung des Raums ist eine völlig andere und auch Leute die hereinkommen merken, dass irgendwie vieles verändert ist. Es zieht eine neue Ernsthaftigkeit ein.

Das Bild zeigt die Büromöbel an neuen Positionen.

Das neue Büro wirkt nicht nur aufgeräumter sondern ist mit positiver Energie geladen.

Und was haben Sie als Leser davon?

Wohnwerk Paracelsus wird sich mit und auch durch diese Maßnahme weiterentwickeln. Zunächst wird es sich in den Wohnungen bemerkbar machen, da wir auch hier weiter am Wohngefühl arbeiten werden.

Demnächst werden aber neben den noch zum Verkauf stehenden Wohnungen auch noch neue Angebote für Sie und Ihr Zuhause entstehen. Details kann ich an dieser Stelle noch nicht verraten, aber der Servicecharakter soll noch stark ausgebaut werden. Seien Sie gespannt.

Und für die Zwischenzeit

Für die Zeit bis ich Ihnen neues mitgeben werde, empfehle ich Ihnen doch einmal Ihr eigenes Zuhause zu durchwühlen. Wo sind Sie nicht zufrieden? Wo könnte eine Wand neu gestrichen werden. Werden Sie aktiv und helfen Sie Ihrem Unterbewusstsein, sich wohl zu fühlen.

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