Schlafzimmer nach Home Staging

Ein Raum, den praktisch jede Wohnung hat, ist das Schlafzimmer oder zumindest ein Schlafplatz. Schlafräume gelten in unserer Kultur als privater Rückzugsbereich, weshalb man auch nicht jeden hineinlässt.

Im Gegensatz zum Wohnzimmer sehen also wenige Gäste unser Schlafzimmer. Das ist doch ein idealer Platz, um Dinge unterzubringen, die sonst im Weg stehen, oder?

Lesen Sie hier, warum es Sinn macht, Ordnung ins Schlafzimmer zu bringen, gerade wenn Sie etwas an Ihrer Wohnsituation verändern und eine neue Eigentumswohnung finden wollen.

Schlafzimmer einer Immobilie nach Home Staging

Das Schlafzimmer als Ort der Erholung und der Harmonie.

Schlafen Sie gut oder suchen Sie noch?

Wie nützen Sie Ihr Schlafzimmer? Ist es ein Ort der Entspannung und des Wohlfühlens? Oder ist es ihr erweiterter Kleiderschrank? Gibt es Fahrradergometer oder Crosstrainer, die lediglich als Kleiderablage dienen? Wie alt ist Ihr Bett? Und wie haben Sie dekoriert?

Wir neigen dazu, unser Schlafzimmer gerne als Abstellraum zu nutzen. Gerade, wenn man keinen eigenen Schrankraum besitzt, ist das Schlafzimmer ja meist auch der Raum für den Kleiderschrank. Gerne werden auch Bügeleisen und Bügelbrett hier abgestellt. Das gleiche gilt für leere Koffer, Kartons oder sonstiges, für das sich nirgends ein Platz findet und das man nicht im für Gäste zugänglichen Bereich der Wohnung aufheben will. Das Schlafzimmer kann so sehr schnell zur Rumpelkammer werden.

Eine weitere Frage hinsichtlich des Schlafzimmers ist auch, wann es denn eigentlich gestaltet wurde. Wann haben Sie das letzte Mal neue Matratzen und Lattenroste, oder sogar ein neues Bett gekauft? Nutzen Sie hier Gegenstände, die schon sehr alt sind und dabei vielleicht auch noch sehr billig waren?

Und wer ist in Ihrem Schlafzimmer präsent? Gibt es Bilder mit Familienmitgliedern, die gar nicht in diesem Zimmer leben? Gibt es Bilder von Verstorbenen? Sind Ihre Kinder im Schlafzimmer sehr präsent?

Schlafzimmer einer Immobilie vor dem Home Staging

Hausrat sollte niemals im Schlafzimmer dauerhaft abgestellt werden.

Warum sollten Sie sich mit allen diesen Fragen beschäftigen?

Sie wissen ja, in meinem Blog geht es eigentlich um das Finden und Kaufen von Eigentumswohnungen. Alles, was Sie bis hierher gelesen haben, zielt ja eigentlich auf Ihre alte Wohnung ab, es geht heute nicht um eine neue.

Um aber eine passende Wohnung für sich finden zu können, ist eben auch das bestehende Schlafzimmer ein wesentlicher Raum.

Wie Sie selbst wissen werden, ist das Schlafzimmer der Raum, in dem wir die meiste Zeit verbringen. Zugegebenermaßen schlafen wir zwar auch einen guten Teil dieser Zeit, aber unser Unterbewusstsein kann hier den Unterschied nicht klar erkennen.

Wenn Sie jetzt also die ganze Nacht in einer unaufgeräumten und vollgestopften Umgebung verbringen, dann wird sich das auch auf Ihr Leben auswirken. Haben Sie ein 30 Jahre altes Bett, das Sie vielleicht auch noch von Ihren Eltern übernommen haben oder das sehr billig war, dann wird sich auch das auf ihr Leben auswirken.

Machen Sie es sich schön

Sie suchen eine neue Wohnung, also werden Sie wohl eher weniger in ein neues Bett in der alten Wohnung investieren wollen. Aber es gibt ein paar einfache Tipps und Tricks, um in Ihrem Schlafzimmer gut anzukommen und sich damit auch die nötige Energie für eine neue Wohnung zu holen sowie einen guten Schlaf zu haben.

  • Gönnen Sie sich neue Accessoires und kaufen frische Bettwäsche.
  • Nehmen Sie Platz in Ihrem Schlafzimmer ein – entfernen Sie Bilder von Verwandten, Verstorbenen und hängen Sie ein Bild von sich allein bzw. als Paar auf.
  • Räumen Sie die Gegenstände Ihrer Kinder ins Kinderzimmer – das Schlafzimmer ist Ihr Raum.
  • Entrümpeln Sie mal wieder – was nicht benutzt wird, hat auch keinen Platz im Schlafzimmer.
  • Platz für Gemütlichkeit – statt ungenutzter Gegenstände, machen Sie sich doch einen gemütlichen Sitzplatz.
  • Wenn Sie kein eigenes Schlafzimmer haben, bereiten Sie sich trotzdem einen schönen, für Sie geeigneten, Schlafplatz.
Schlafzimmer nach Home Staging

Gönnen Sie dem Schlafzimmer und sich einmal etwas Neues.

Wozu das Ganze?

Wenn ich Ihnen sage, dass Sie Ihr Schlafzimmer ganz für sich einnehmen sollen, dann hat dies den Grund, dass Sie damit besser bei sich selbst ankommen sollen. Wenn Sie dies erreichen, dann werden Sie sich auch bei der Suche nach einer neuen Wohnung leichter tun.

Diese und ähnliche Tipps habe ich übrigens unter anderem von Maria Husch von nook Interiors übernommen. Ich kann deren Wirksamkeit auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich habe in meinem Schlafzimmer sehr viel entfernt, was dort einfach keinen Platz hat. Seither schlafe ich wesentlich erholter und fühle mich wohler.

Hinterlassen Sie doch einen Kommentar, wie es in Ihrem Schlafzimmer aussieht. Sind Sie darin präsent oder könnte da ganz jemand anderer leben?

Bügelzimmer

Räume ohne klare Definition

Wie sieht es in Ihrer Wohnung aus? Haben Sie eine klare Einteilung für jeden Ihrer Räume? Wissen Sie genau, was wo seinen Platz hat?

Oder geht es Ihnen so, dass Sie zwar genug Zimmer, aber irgendwie keine Struktur haben. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Bügelzimmer.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich meine nicht ein Bügelzimmer in der Waschküche, wo vielleicht wirklich Platz für ein Bügelbrett vorgesehen ist. Ich spreche von Zimmern ohne klare Funktion.

Nennen Sie es Bügelzimmer, Rumpelkammer oder zusätzlicher Raum. Auf jeden Fall weiß keiner was man damit genau macht.

Surfen im Bügelzimmer

Surfen im Bügelzimmer oder wenn der Traum nur dem Zimmer einen Sinn gibt. (Shutterstock / Nomad_Soul)

Aber ich hab doch gar kein Zimmer zu viel?

Dann können Sie an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Nein, Spaß beiseite. Vielleicht haben Sie ja kein funktionsloses Zimmer, aber einen Raum der einfach für verschiedene andere Tätigkeiten „missbraucht“ wird.

Räumen Sie das Bügelbrett nach der Verwendung denn immer weg? Oder bleibt es dann eben im Wohn- oder Schlafzimmer stehen?

Es könnten natürlich auch ehemalige Kinderzimmer sein, die nach dem Auszug der Kinder leer stehen. Hier wird ja auch gerne die Einrichtung der „Kinder“ behalten, auch wenn diese bereits Mitte vierzig und seit vielen Jahren ausgezogen sind.

Die Wirkung von Gerümpel und Unordnung

Räume, die wirklich fürs Bügeln genützt werden, sind schon in Ordnung. Problematisch sind eben die Räume, die einfach leer stehen oder nie genutzt werden. Sie nehmen der ganzen Wohnung Energie weg, was sich direkt auf Sie und Ihr Leben auswirkt.

Unser Unterbewusstsein reagiert auf jede Form von Unordnung und Schmutz. Egal ob wir wollen oder nicht, Gerümpel zieht immer noch mehr Gerümpel und Unordnung an. Der Energielevel in diesen Räumen sinkt.

Das gleiche gilt auch für Räume, die einfach gar nicht mehr genutzt werden. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie schnell solche Zimmer irgendwie leicht muffig riechen können? Auch das hängt mit einem niedrigeren Energielevel zusammen.

Auf uns Menschen kann das unmittelbare Auswirkungen haben. Selbst wenn es nur ein einziges Zimmer ist, in dem niemand mehr wohnt oder sich das Gerümpel stapelt, hat es auf uns eine starke Wirkung. Meistens fühlen wir uns einfach nicht mehr wohl. Vielleicht schämt man sich auch für den Raum oder gar die ganze Wohnung.

Was können Sie tun?

Eine einfache Lösung ist es sicher Ordnung zu schaffen und Leben in die Räume zu bringen. Das ist aber oft gar nicht so leicht, weil man oft selbst gar nicht mehr sieht, was los ist. Hier kann es helfen, sich einen Fotoapparat oder ein Handy mit Fotofunktion zu schnappen und ein paar Fotos vom betroffenen Raum oder sogar von der ganzen Wohnung zu machen.

Gehen Sie in jedes Eck und fotografieren Sie alle Seiten des betreffenden Zimmers. Nach Möglichkeit drucken Sie die Bilder aus oder schauen sich diese zumindest auf einem größeren Bildschirm an.

Was fällt Ihnen auf? Sieht man Chaos oder ist alles sehr strukturiert und geordnet? Lassen Sie sich bei der Analyse der Bilder ruhig ein wenig Zeit. Oftmals hilft es, so etwas zwei oder drei Mal im Abstand von ein oder zwei Tagen anzuschauen.

Das kann aber nur ein Anfang sein. Selbstverständlich geht es auch noch ans Beseitigen der Unordnung. Hierbei sollten Sie nicht irgendwo einfach anfangen, sondern zunächst einmal jedem Raum eine klare Funktion zuschreiben. Diese sollte dann sinnvollerweise auch tatsächlich zum Raum und vor allen Dingen zu Ihnen passen.

Denn es hilft das schönste Arbeitszimmer nichts, wenn Sie es nie benutzen. Selbiges gilt natürlich ebenso für Fernseh- oder Esszimmer, für Hobbyräume oder den beliebten im Eck stehenden Heimtrainer.

Und wie geht das im Detail?

Überlegen Sie doch einmal in Ruhe, welche Funktion Sie sich in Ihrer Wohnung immer schon einmal gewünscht haben. Was fehlt Ihnen? Oder was würde Ihnen gut tun?

Wenn Sie hier nicht gleich eine Lösung haben, dann achten Sie doch darauf was Ihre Freunde und Bekannten tun. Vielleicht bringt Sie das auf neue Ideen. Eine schöne Alternative sind auch Einrichtungszeitschriften oder Bücher. Hier findet man oft tolle Ratschläge und Ideen.

Sollten Sie sich nicht gleich sicher sein, dann schreiben oder zeichnen Sie Ihren Wunsch einmal auf ein großes Blatt Papier und hängen diesen in den Raum. Sie merken nach kurzer Zeit, ob ihr Wunsch wirklich passt oder nicht.

Und wegen dem Chaos? Ja, das müssen Sie wegräumen. Aber übernehmen Sie sich nicht. Fangen Sie in kleinen Schritten an. Oft reicht es ein Regalfach oder eine Schublade auf einmal zu leeren. Das Geheimnis hier liegt nämlich in der Regelmäßigkeit. Besser täglich oder zumindest jeden zweiten Tag ein wenig, als zu versuchen alles auf einmal zu machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es hier auch tolle Ratgeber in Buchform gibt.

Zimmer mit einer klaren Funktion.

Zimmer mit klarer Funktion.

Kontrollieren Sie Ihre Fortschritte

Und zu guter Letzt, kontrollieren Sie doch regelmäßig wie es vorangeht. Wie Sie das tun sollen? Indem Sie die Fotos nutzen, die Sie am Anfang machen. Fotografieren Sie nach einiger Zeit erneut und vergleichen Sie die Entwicklung im Raum. Sie werden sehen, wie viel Unterschied bereits nach kurzer Zeit entstanden ist.

Was das jetzt alles genau mit den Energien im Raum zu tun hat und wieso diese in einem geordneten Raum viel freier fließen können, erfahren Sie demnächst hier im Wohnwerk Blog.

Aber jetzt einmal eine Frage an Sie? Wie schaut es bei Ihnen aus? Haben Sie Räume oder auch nur einzelne Ecken ohne klare Ordnung und Funktion? Schreiben Sie mir. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Sichtweise.


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Stephan Maier packt einen Kissen aus der Schachtel.

„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ Dieser Spruch wurde vor Jahren von einem bekannten Möbelhaus zur Bewerbung seiner Produkte verwendet.

Es trifft doch eigentlich ganz gut, wie es vielen von uns geht. Wir wohnen zwar in unserem Zuhause, aber wirklich zufrieden sind wir nicht. Irgendwie bietet unser Heim immer einen Haufen Baustellen, aber wenig Motivation was daran zu ändern.

Und weil ich mit diesem Artikel an der Blogparade von Maria Husch zum Thema „Frischer Wind für dein Business“ teilnehme, wende ich mich besonders an die Kleinunternehmer, die in der eigenen Wohnung auch noch arbeiten müssen.

Es geht ums Wohnerlebnis

Egal ob Sie in Ihrer Wohnung nur wohnen oder auch arbeiten wollen, es geht immer ums gefühlte Erlebnis.

Heute erzähle ich zunächst einmal, was ich so tue, um in meinem Business frischen Wind zu bekommen und dann stelle ich Ihnen ein paar Tricks vor, mit denen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Büro attraktiver machen können. Es handelt sich um Techniken aus dem Home Staging. Diese lassen sich aber wunderbar auch für die eigene Wohnung oder das eigene Büro verwenden.

Home Staging, Küchenplanung und Badlösungen

All das sind normalerweise keine klassischen Aufgaben eines Bauträgers. Aber ich habe mit diesen Dingen frischen Wind in mein Geschäft gebracht.

Mein erstes Bauprojekt wurde als halber Rohbau angeboten. Meine Interessenten bekamen leere Räume zu sehen, in denen es zwar bereits weiße Wände, Schalter und Steckdosen gab, aber es gab zum Beispiel keine fertigen Fußböden.

Unsere Idee damals war, dass wir damit unseren Käufern mehr Auswahlmöglichkeiten geben wollten. So hatten wir vier verschiedene Fußböden und sogar sechs verschiedene Bodenfliesen zur Auswahl. Selbstverständlich hätten wir diese bei einem Wohnungskauf sofort verlegen lassen.

Dann passierte lange Zeit gar nichts.

Es gab ein Problem: Meine Kunden konnten sich einfach nichts bei den leeren Räumen vorstellen. Die Auswahlmöglichkeiten überforderten die Menschen sogar.

Erst als ich dann die Entscheidung traf, dass alle Wohnungen komplettiert werden, entstand wieder Nachfrage nach den Wohnungen. Aber es war immer noch nicht möglich, allzu viele zu verkaufen.

Ausstattungsentwicklung

Ausstattungsentwicklung der  Top 18, Gebauergasse 18, 1210 Wien.

Dann kam das Home Staging. Darunter versteht man das Einrichten von Wohnungen für den Verkauf. Es wird hier an wichtigen Blickpunkten in jedem Raum eine mögliche Verwendung dargestellt. Es geht nicht um eine tatsächlich nutzbare Wohnungseinrichtung, sondern soll dabei helfen, sich einen Eindruck zu machen.

Aber auch das reicht noch nicht. In Folge habe ich erkannt, dass man Wohnungskäufern heute noch einiges mehr abnehme sollte und habe etwa Duschwände in den Badezimmern oder fertige Küchen eingebaut. Diese sind natürlich auch an die jeweilige Wohnung angepasst.

Und wie nutzen Sie das jetzt für Ihr Unternehmen oder Ihre Wohnung?

Wie Sie sehen konnten, habe ich in der Wohnungsgestaltung viel gelernt. Ich will Ihnen aber weder eine Duschwand noch eine neue Küche anraten oder verkaufen, sondern ein paar einfache Tricks für eine neue Gestaltung und viel frischen Wind mitgeben.

Suchen Sie Ihre Blickachsen

Wenn Sie unzufrieden sind mit Ihren Wohn- oder Arbeitsräumen, dann orientieren Sie sich doch als erstes einmal an den Blickachsen. Es hilft, Fotos vom ganzen Raum zu machen, wobei Sie hier von allen Türrahmen aus starten sollten.

Stellen Sie sich in die Tür des zu bearbeitenden Zimmers und fotografieren Sie genau dorthin, wo Ihr Blick zunächst hingeht. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann lassen Sie jemanden anderen dieses Eck für Sie fotografieren.

Top 20, Wohnküche, 1. DG

Top 20, Wohnküche (82,28 m²)mit Blick zum Vorzimmer, 1. DG

Prüfen Sie anhand des Fotos, was Sie in diesem Eck finden. Ist es etwas, das Sie gerne sehen wollen? Gibt es Unordnung? Es sind genau diese Sichtachsen, die dem gesamten Raum zu mehr Eindruck verhelfen können. Wenn Sie hier Ordnung schaffen, dann werden Sie sofort merkliche Erfolge haben. Überlegen Sie sich hier einfach, was Sie gerne sehen wollen.

Licht, Licht und noch mehr Licht

Im Home Staging nutze ich bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit sehr viel künstliches Licht. In jedem Raum finden sich immer mehrere Lichtquellen.

Jetzt empfehle ich Ihnen nicht, dass Sie Ihre ganze Wohnung oder ihr ganzes Büro mit künstlichen Lichtquellen vollpflastern sollen, aber ich empfehle Ihnen, sich trotzdem mit dem Thema Licht näher zu beschäftigen.

Tauschen Sie Energiesparlampen gegen höherwertige Leuchtmittel. Achten Sie vor allen Dingen auf die Lichtfarbe. Hier gibt es Unterschiede zwischen sogenannten kalten Farben und wärmeren Leuchtmitteln. Letztere kommen in ihrer Wirkung näher an die klassische Glühbirne heran und wirken sich gut auf unser Wohlbefinden aus. Oft zahlt es sich aus, ein paar Euro mehr in bessere Leuchtmittel zu investieren, da dies Räume sehr verändert. Dunkle Lampenschirme sind ebenfalls nicht ideal, weil auch sie viel Licht wegnehmen.

Und bitte: wenn irgendwo in Ihren Räumen noch eine Lampenfassung ohne Lampe hängt (russische Glühbirne), dann suchen Sie sich eine Leuchte. Es muss nichts Besonderes und nichts Teures sein. Es reicht, wenn Sie überhaupt etwas aufhängen. Glühbirnenfassungen ohne Leuchtenkörper wirken einfach immer unvollständig – Sie leben damit auf ewig auf einer Baustelle.

Einsatz von Leuchtmittel

Leuchtmittel verwandeln den Raum in eine natürliche Wohnstimmung.  Top 4, Groß-Enzersdorfer Straße 36, Wien 22.

Und wenn Sie jetzt tagsüber kein Kunstlicht verwenden wollen, dann achten Sie trotzdem auf den Lichteinfall. Dunkle Stoffe und Vorhänge können viel Licht wegnehmen. Das ist vielleicht in einem überhitzten Dachgeschoß sogar ganz angenehm, je weiter unten sich Ihre Wohnung aber befindet, desto wichtiger wird es, mit hellen Stoffen und Vorhängen zu arbeiten. Wenn Sie Ihren Schreibtisch noch so stellen, dass Sie untertags genug Licht bekommen, dann wird Ihnen das Arbeiten leichter fallen.

Stoffe, Farben und Muster machen es perfekt

Im Home Staging gibt es noch eine wesentliche Grundregel, die Ihnen beim Umgestalten Ihrer Räume helfen kann. Man achtet auf kombinationsfähige Farben. Wenn wir einen Raum mit vielen verschiedenen Farben mischen, dann wirkt dieser oft überladen. Ist ein Raum aber komplett weiß und grau, dann wirkt er einfach unpersönlich.

Suchen Sie sich Ihre Lieblingsfarben und gestalten damit den Raum. Übertreiben Sie es einfach nur nicht mit dem Mischen.

Und was hat es mit den Stoffen und Mustern auf sich? Ganz einfach: hier gilt es, für ein wenig Abwechslung zu sorgen. Mischen wir verschiedene Materialien, Muster und Stoffarten, dann wirkt auch das belebend auf Ihren Raum. Also wenn Sie mehr Energie und Schwung und den frischen Wind in Ihren Räumen wünschen, dann trauen Sie sich über ein paar Experimente in diesem Bereich.

Und wenn der Wind erst richtig weht?

Wenn der frische Wind in Ihrer Wohnung oder Ihrem Geschäft so richtig weht und Sie dann beschließen sollten, dass Ihre Räume zu klein werden, dann empfehle ich Ihnen, sowohl für den Kauf einer neuen Wohnung, wie auch für den Verkauf Ihrer alten Wohnung, eine gute Beratung zu suchen.

Wohn- und Raumexperten wie Maria Husch helfen Ihnen schon bevor Sie eine neue Wohnung oder ein neues Büro gefunden haben, damit dieses dann optimal für Sie passt. Suchen können Sie natürlich auch gerne in meinen Objekten, vielleicht ist ja das Richtige für Sie dabei?

Frau reinigt Fenster

Der Winter scheint vorbei zu sein, es ist Zeit, Ihre Wohnung wieder für den Frühling vorzubereiten. Lesen Sie hier meine fünf Tipps, wie Sie Ihre Wohnung in wenigen Minuten frisch gestalten können.

1. Lüften

Nach der langen Winterphase mit der trockenen Luft, wird es wieder Zeit einfach einmal ordentlich durchzulüften. Öffnen Sie alle Fenster für einige Minuten und genießen Sie die frische Luft in den Räumen.

Wenn das Wetter es zulässt, wäre es auch Zeit für einen kleinen Spaziergang, vielleicht kommen sie ja auch auf eine Besichtigung bei uns vorbei und schauen sich unsere Eigentumswohnungen mit Garten an.

Top 4, Loggia, Terrasse, Garten

Groß-Enzersdorfer Straße 36, Top 4, 1220 Wien (2-Zimmer-Wohnung)

2. Fensterputzen

Die Heizungsluft im Winter lässt die Fenster oft ganz schön beschlagen. Dagegen hilft nur das Säubern. Frisch geputzte Fenster helfen auch unserem Unterbewusstsein, sich wohler zu fühlen.

Vor allen Dingen hilft es uns, dass nach dem Putzen wieder mehr Licht in die Wohnung kommt und wir nicht mehr das Gefühl haben, etwas Wichtiges noch nicht erledigt zu haben.

Nicht umsonst gibt es ja auch die Tradition des Frühjahrsputzes. Ich empfehle Ihnen hierzu auch gleich meinen nächsten Tipp, Dinge wegräumen und entrümpeln.

3. Winterkleidung wegräumen

Im Winter liegen Stiefel und dicke Jacken oft gleich im Eingangsbereich Ihrer Wohnung herum. Jetzt brauchen wir das hoffentlich alles nicht mehr und können es deshalb wegräumen. Vielleicht fühlen Sie sich wohler, wenn Sie noch nicht alles wegräumen, aber wahrscheinlich kann man problemlos einen großen Teil einlagern.

Nutzen Sie doch diese Gelegenheit gleich für eine Entrümpelungsaktion. Bevor sie Ihre Mäntel und Jacken verräumen, sollten diese sowieso von einer Putzerei gereinigt werden. Das ist der ideale Zeitpunkt, um sich zu überlegen, ob man den wirklich alle Kleidungsstücke im nächsten Winter noch weiter verwenden möchte. Ist dies nicht der Fall, können Sie sie unmittelbar in die nächste Textilsammlung werfen.

Gedeckter Tisch mit Schnittblumen

Schicken Sie den grauen Alltag fort! (Foto: iStock/Liliboas)

4. Frische Blumen und vorösterliche Dekoration

Bis Ostern sind es noch einige Wochen, aber Sie können sich jetzt schon die Farbe hereinholen. Welche Farben assoziieren Sie mit Ostern oder mit Frühling?

Dekorationen in Cremetönen sind jetzt wieder sehr gefragt. Hier bieten sich Zierpölster, Tischläufer oder auch schon Frühlingsgestecke an.

Noch einfacher ist es natürlich frische Blumen zu besorgen. Ich persönlich kaufe circa einmal in der Woche einen frischen Blumenstrauß für mein Zuhause. Diese frische Energie sorgt für eine angenehme Stimmung und kostet gleichzeitig nicht viel.

5. Bereiten Sie doch Ihre Freiräume vor

Mein letzter Tipp für heute ist, dass Sie langsam beginnen sollten, Garten, Terrasse oder Balkon frühlingsfit zu machen.

Bereits in wenigen Wochen kann man wieder richtig schön draußen sitzen. Da ist es dann schön, wenn man nicht zuerst noch stundenlang vorbereiten muss. Deshalb beginnen Sie doch jetzt schon mit den nötigen Vorarbeiten.

Und sollten Sie keinen Balkon und keine Terrasse haben, dann lade ich Sie erst recht zu einer Besichtigung bei uns ein. Unsere Wohnungen verfügen noch über Balkone, Terrassen oder auch Gärten.

Top 19, Terrasse, Gesamtansicht

Gebauergasse 18, Top 19, 1210 Wien

Top 1, Terrasse und Garten

Gebauergasse 18, Top 1, 1210 Wien


Bild ganz oben: iStock / CasarsaGuru

Laufschuhe anziehen (Dusan Petkovic / Shutterstock)

Die Tage werden länger und es wird endlich wieder wärmer. Das ist die ideale Zeit, um nach einer neuen Wohnung zu suchen. Es hilft aber auch, in Ihrer derzeitigen Wohnung einige Maßnahmen zu treffen, um diese fit für das Frühjahr zu machen; auch, wenn Sie bereits eine neue Eigentumswohnung suchen.

Aber ich suche doch eine neue Eigentumswohnung – wozu der Aufwand?

Die Gestaltung Ihrer jetzigen Wohnung passend zu der Jahreszeit hilft Ihnen, frische Energie in die Räume und in Ihr Leben zu bekommen. Mit frischem Schwung fällt es dann auch leichter, eine neue Wohnung zu suchen. Oft sind es Kleinigkeiten, die Sie in der alten Wohnung verändern, die Sie dann schnell zu Ihrer neuen Eigentumswohnung führen.

Eine Kammer voller Kartons, Pölster, Dekoration, Lampen.1. Aufräumen und Ausmisten

Nutzen Sie die Zeit des Frühjahrs und bereiten Sie Ihren kommenden Umzug vor. Wenn Sie jetzt bereits ausmisten und alte Dinge weggeben, geht es dann umso schneller mit dem Umzug. Außerdem hilft diese Maßnahme, Ihren Fokus zu verschieben und sich frei zu machen, die neue Wohnung überhaupt in Ihr Leben zu lassen.

Alles, was wir lange aufheben, staut alte Energien auf und bindet uns an den bisherigen Zustand. Jedes Entrümpeln, Ausmisten und auch Reparieren von Schäden führt zu Wirkungen im Raum und damit zu Wirkungen in Ihrem Leben.

2. Frische Blumen in die Räume

Das Schönste am Frühjahr ist doch die Natur. Endlich geht es wieder raus in die frische Luft ohne dabei zu frieren. Außerdem beginnt endlich alles zu blühen und das frische, satte Grün kommt raus.

Wie man schon lange weiß, macht uns dieses Rausgehen in die Natur glücklich und sorgt auch bei uns Menschen für frischen Tatendrang. Diesen Effekt können wir uns leicht in die Wohnung holen, indem wir einfach regelmäßig einen kleinen Blumenstrauß für unsere Räume mitnehmen. Frische Zimmerpflanzen sind natürlich auch eine nette Möglichkeit, um frischen Schwung mitzunehmen.

Tulpen und Hyazinthen3. Orientieren Sie sich an den Farbwelten der Natur

Es müssen nicht immer nur Pflanzen sein. Auch Dekorationsartikel wie Zierpölster, Geschirrtücher oder auch Ziergegenstände aus Holz oder Keramik können das Herz erfreuen. Diese werden jetzt überall in frühlingshaft-frischen Farben angeboten.

Selbstverständlich gilt es hierbei nicht zu übertreiben, aber ein wenig Dekoration macht uns das Ankommen im eigenen Zuhause leichter und damit auch die Suche nach einem neuen Zuhause.

4. Machen Sie den Erfolgscheck

Strahlt Ihr bisheriges Zuhause bereits den Wunsch zur Veränderung aus? Was meine ich damit, werden Sie sich wahrscheinlich jetzt fragen.
Wir können unsere Räume immer dazu nutzen, um unsere Ziele darin zu stärken. Setzen Sie symbolische Anker, die Sie an Ihre Ziele, in unserem Fall eine neue Eigentumswohnung, erinnern sollen. Das bedeutet, dass Sie sich Gegenstände, Bilder oder was immer Sie an Ihr Ziel erinnert, in die bestehenden Räume stellen oder hängen.

Selbst wenn Sie diese nie direkt anschauen, sieht es Ihr Unterbewusstsein immer dann, wenn Sie im Raum sind. Deshalb hilft es, wenn wir solche Anker in möglichst vielen unserer Räume setzen. Die Technik funktioniert auch bei anderen Zielen, allerdings sollten Sie nicht zu viele Ziele auf einmal verfolgen, da wir Menschen nicht unbegrenzt viele Ziele auf einmal erfolgreich verfolgen können. Wichtig ist hierbei, dass Sie Ihr Ziel wirklich bereits fühlen und spüren können.
Also wie fühlt sich Ihre neue Wohnung an? Welche Eigenschaften soll Sie haben? Diese Dinge sollten Sie zunächst einmal ausarbeiten, dann können Sie die Ziele im Raum „installieren“ und auch einfach wieder vergessen. Wenn es Ihrem ernsthaften Wunsch entspricht, dann werden Sie Ihr Ziel erreichen.
Bunte Schachtel zu einem Regal gestapelt.

5. Was wünschen Sie sich in der neuen Eigentumswohnung?

Überlegen Sie sich jetzt schon, ob es zum Beispiel irgendwelche besonderen Farben oder Gegenstände in Ihrer neuen Wohnung geben soll. Vielleicht können Sie sich davon bereits jetzt etwas holen.

Das könnten zum Beispiel neue Handtücher, eine schöne Bettwäsche, ein gemütlicher Sessel oder sogar eine Kommode sein. Wichtig ist es, dass diese Gegenstände symbolisch für Ihr neues Zuhause stehen. Dann ist die Freude umso größer, wenn Sie diese mit in Ihre neue Wohnung übersiedeln.


Bild ganz oben: Dusan Petkovic / Shutterstock

Top 1, Gebauergasse 18

In welchen Farben sehen Sie Ihre Traumwohnung?

Wie ist Ihre Wohnung eingerichtet? Alles ganz hell in Creme- und Weißtönen, oder doch mit vielen bunten Akzenten? Sind Ihre Möbel und Dekorationsgegenstände mit Ihnen mitgewachsen oder haben Sie diese gezielt gekauft?

Jeder von uns mag andere Farben. Deswegen möchte ich Ihnen heute auch nicht eine allgemeingültige Lösung empfehlen. Vielmehr darf ich Sie heute auf eine kleine Reise in die Welt der Farben und vor allem der Kombination von Farben entführen.

Warum sollten Sie sich mit Farben beim Wohnen beschäftigen?

Wenn Sie diesen Blog lesen, gehe ich davon aus, dass Sie sich mit dem Thema Wohnen und einer möglichen Veränderung Ihres Wohnsitzes beschäftigen. Vielleicht sind Sie aber auch nur mit einem Raum Ihrer bestehenden Wohnung unzufrieden und suchen hier Anregungen.

Aber schauen Sie sich doch jetzt bitte wirklich einmal in dem Raum in dem Sie gerade sind um. Welche Farben stechen Ihnen ins Auge? Sind das viele verschiedene oder dominiert eine einzelne? Wie erscheint Ihnen der Raum? Ist er unruhig oder fad? Dann ist es Zeit sich mit der Farbgestaltung zu beschäftigen. Aber hierfür sollten wir uns noch ein wenig mit den verschiedenen Arten von Farben beschäftigen.

Farbig heißt nicht bunt

An dieser Stelle ist es notwendig einmal festzuhalten, dass farbig und bunt nicht das gleiche ist. Wir unterscheiden gesättigte und neutrale Farben.

Gesättigte Farben strahlen, auch wenn Sie durch unterschiedliche Helligkeitsgrade und Mischungen nicht immer gleich stark wirken. Es sind dies zunächst einmal die Farben Gelb, Blau und Rot – die sogenannten Farben erster Ordnung. Dazu kommen aber auch noch die diversen Kombinationen dieser Farben wie etwa grün, violett oder orange (Farben zweiter Ordnung) und deren Mischformen (Farben dritter Ordnung). Bunte Farben sind üblicherweise gesättigte Farben mit kräftigen Tönen.

Neutrale Farben sind Schwarz, Braun, Grau und Weiß. Mischt man eine gesättigte Farbe sehr stark mit einer dieser Farben (meistens Weiß) entsteht ebenfalls eine neue neutrale Farbe. Dies wären etwa Cremetöne. Eine kräftige, bunte Farbe kann daher durch entsprechendes Mischen neutralisiert werden. Diese ist dann farbig, aber nicht bunt.

Bildausschnitt einer Farbkarte

Farbkarte als Einrichtungshilfe

Farbe beim Einrichten

Grundsätzlich ist erlaubt, was gefällt. Wenn Sie allerdings auf Nummer sicher gehen wollen, empfehle ich Ihnen Böden und Wände großteils in neutralen Farben zu halten. Die meisten Wohnzimmer werden heute ohnedies mit Holz- oder Laminatböden ausgestattet, aber auch die üblichen grauen oder anthrazitfarbigen Fliesen in Vorzimmern und Gängen können als neutral betrachtet werden. Bei der Wandgestaltung lässt sich hier auch einiges machen.

Eine bunte Wand ist oft besser als ein ganzer bunter Raum

Durch die starke Wirkung gesättigter Farben, kann ein Raum der bunt gestrichen wird relativ schnell auch drückend wirken. Sollten Sie daher überlegen Wände zu streichen, probieren Sie dies doch zunächst einmal nur auf einer einzelnen Wand aus. Alternativ können Sie eine intensive Farbe natürlich durch die Mischung mit Weiß sehr stark in der Wirkung reduzieren. Dies kann dann ebenfalls sehr gefällig sein. Aber wie gesagt – richtig ist, was Ihnen gefällt.

Wie schaut es mit den Möbeln aus?

Auch Möbel sind natürlich ein Punkt der Farbe in die Wohnung bringen kann. Mein Tipp wäre, dass Sie Möbel weitestgehend neutral halten sollten. Wenn Sie gerne kräftige Farben um sich haben wollen, suchen Sie sich ruhig ein oder zwei Stücke pro Raum raus. Dies kommt wesentlich besser zur Geltung als ein komplett bunter Raum.

Wenn Sie kräftige Farben in einen Raum integrieren möchten, so können Sie dies auch durch Dekogegenstände tun: Wählen Sie statt einem bunten Sofa lieber bunte Sitzkissen. Suchen Sie sich bunte Bilder, kleine Teppiche oder Decken.

Bunte Schachtel zu einem Regal gestapelt.

Bunte Möbel machen fröhlich

Wie teste ich, welche Farben für mich passen?

Mein Tipp ist, dass Sie sich zunächst einmal ein Eck eines Raumes suchen, in dem Sie eine Veränderung vornehmen wollen würden. Räumen Sie zunächst alle bunten, stark gesättigten Gegenstände aus diesem Bereich raus. Danach holen Sie gezielt einzelne Gegenstände, die Sie dort platzieren wollen, zurück und schauen sich das einmal an. Wenn das passt, dann können Sie sich schon einmal an dieser Farbe bzw. diesen Farben orientieren. Mischen Sie nicht gleich zu viele Farben, bleiben Sie für den Anfang bei ein bis drei Farben. Wie man aus mehreren Farben ein Farbschema erstellen kann, zeige ich Ihnen in einem späteren Beitrag.

Wer jetzt schon mehr darüber wissen will, dem empfehle ich ein Buch:

„Wohlfühlfaktor Farbe – Ein Praxishandbuch für die Gestaltung in Ihrem Zuhause“ von Iris Houghton und Wiebke Rieck, erschienen im Blottner Verlag.

 

Bildnachweis: Wohnraum: PARACELSUS Wohnbau; Farbkarte: Lasse Kristensen / shutterstock.com; Bunte Möbel: mtlapcevic / shutterstock.com