Wohnzimmer nach Home Staging

Wenn Sie die anderen vier Teile meiner kleinen Serie zum Thema Verkauf Ihrer alten Eigentumswohnung gelesen haben, dann haben Sie schon sehr viel über Entrümpeln, Reparaturarbeiten, Aufräumen und die richtige Beleuchtung erfahren.

Jetzt werden Sie sich berechtigterweise fragen, wo die Vorteile all dieser Arbeit liegen.

Hände arbeiten an einem Stuhl

Ein Home Staging bedeutet auch einiges an Arbeit

Der allerwichtigste Punkt ist mehr Geld und das auch noch schneller.

Wie ich darauf komme? Wie ich bereits geschrieben habe ist Home Staging nichts völlig neues. In den USA hat man bereits mehrere Jahrzehnte Erfahrung in diesem Bereich gesammelt.

Wer die Amerikaner kennt weiß dass diese meistens Dinge nur dann tun, wenn sie sich wirtschaftlich etwas davon versprechen. So eben auch Home Staging.

Was habe ich genau davon?

Home Staging hilft Ihre Immobilie schneller und zu einem besseren Preis an einen Interessenten zu verkaufen. Dem Interessenten wiederum ist ebenfalls geholfen, da dieser nicht erst aufwändig kleine Reparaturarbeiten durchführen muss, sondern einfach mit seinen Möbeln kommen und einziehen kann.

Kostet das nicht alles viel Geld?

Eine berechtigte Frage, aber dafür müssen wir uns noch einmal ein wenig im Detail die Dinge anschauen die getan werden sollten.

  1. Entrümpeln: Ganz ehrlich? Müssen Sie das nicht sowieso tun bevor Sie übersiedeln? Umzugswägen kosten Geld und jedes zusätzliche Teil steigert die Kosten.
  2. Reparaturarbeiten: Hier reden wir in Wirklichkeit auch von Kleinigkeiten. Tauschen Sie kaputte Silikonfugen, lassen Sie die Wände einfach streichen (es muss nicht perfekt sondern lediglich sauber sein) oder machen Sie dies gleich selbst um Geld zu sparen.
  3. Reinigungsarbeiten: Sie würden doch auch normal putzen? Strengen Sie sich einfach ein paar Wochen etwas mehr an, es wird Ihnen durch einen schnelleren Verkauf gedankt werden.
  4. Licht: Vielleicht gefallen Ihnen ja die neuen Lampen und Spiegel und Sie können diese gleich in Ihrer neuen Wohnung einsetzen. Oder Sie können diese an Freunde verschenken oder sogar dem neuen Eigentümer Ihrer bisherigen Wohnung überlassen.

Alles zusammen hält sich ihr Aufwand also durchaus in Grenzen. Sie gewinnen aber durch eine kürzere Verkaufszeit, in der Sie ja etwa noch die Betriebs- und Heizkosten Ihrer alten Wohnung bezahlen müssten. Außerdem zahlt es sich im Verkaufspreis aus. Kunden sind gerne bereit, auch etwas mehr zu bezahlen, wenn sie dafür weniger Arbeit haben.

Vergleichen Sie es ruhig auch mit dem Verkauf eines Autos. Dieses würden Sie auch zuerst putzen und polieren bevor Sie es verkaufen. Bei einer Wohnung ist es ähnlich.

Wohnzimmer nach Home Staging

Dieses Einfamilienhaus wurde binnen einer Woche nach dem Staging verkauft.

Das ist mir alles zu viel Arbeit…

Wenn Ihnen ein Staging aber zu viel Arbeit ist, gibt es auch die Möglichkeit einen Home Stager zu beauftragen. Sprechen Sie mich darauf an, ich gebe Ihnen gerne Kontaktadressen bekannt. Und übrigens: Wenn Sie eine unserer Wohnungen erwerben, ist eine kostenlose Erstberatung (Angebot gilt nur in Wien und Umgebung. Außerhalb gerne mittels Fotobesprechung oder gesonderter Bezahlung der Wegzeiten) mit genauer Besprechung möglicher Maßnahmen zur besseren Verkaufsaufbereitung Ihrer alten Wohnung jederzeit gerne möglich.

Glühbirne

Viel Licht ist nicht nur im Alltag notwendig sondern auch bei der Verkaufspräsentation

Vor etwa zwei Jahren war ich auf der Immobilienmesse im Wiener Messegelände. Dort viel mir der Stand eines mir gut bekannten Maklerunternehmens besonders negativ auf. Dieses präsentierte dort sehr viele Eigentumswohnungen in sowie rund um Wien und das mit teilweise wilden Fotos.

Es gab einige Wohnungen, die eindeutig eingerichtet waren, aber auch diese konnten mich nicht begeistern.

Woran das lag? Wie der heutige Titel schon vermuten lässt an der Beleuchtung bzw. der Lichteinstrahlung in die Wohnung.

Schlecht beleuchtetes gestagtes Badezimmer

Ohne ausreichende Beleuchtung nützt das beste Staging nichts.

Als Hausverwalter und Bauträger bin ich in meinem Leben in viele sehr unterschiedliche Wohnungen gekommen. Vom dunklen Souterrainlokal bis hin zur strahlend hellen Dachgeschosswohnung. Wo habe ich mich wohl lieber aufgehalten? Wo würden Sie sich besser fühlen?

Die Mehrheit der Menschen empfindet helle und gut beleuchtete Räume angenehmer als dunkle. Aber vielleicht besitzen Sie ja eine nordseitig gelegene und damit automatisch dunkle Wohnung. Sie wollen deshalb ja trotzdem zu einem vernünftigen Preis verkaufen.

Fünf Tipps wie Sie Ihre Wohnung für einen Verkauf aufhellen können

  • Punkt 1: Fenster putzen

Das mag vielleicht ungewöhnlich klingen, aber je sauberer Ihre Fenster sind, desto mehr Licht geht nun einmal durch.

  • Punkt 2: Große Vorhänge und wuchtige Karniesen abnehmen oder zumindest aufmachen

Es gibt Räume, die gefühlsmäßig einfach einen Vorhang benötigen. Da spricht auch nichts dagegen. Nehmen Ihre Vorhänge Ihnen aber viel Licht weg weil sie sehr dick und vielleicht aus einem kräftigen Samtstoff sind, dann sollten Sie überlegen sie durch luftigere Modelle zu ersetzen. Aber selbst, wenn Sie die Vorhänge behalten, sollten Sie diese untertags unbedingt komplett aufziehen. Sie werden staunen, wie viel mehr Licht in den Raum fällt. Und ja, diese Regel gilt auch für Schlafzimmer, denn auch dieses wollen kaufinteressierte Personen lieber sehr hell sehen.

  • Punkt 3: Spiegel

Wenn ein Raum wenig natürliches Licht bekommt können Spiegel helfen. Diese werden gegenüber der Fenster platziert und vergrößern optisch den Raum. Sie sorgen aber auch für mehr Helligkeit im Zimmer. Sehr gut lassen sich Spiegel übrigens auch mit Zimmerpflanzen kombinieren oder eben mit Lampen.

  • Punkt 4: künstliches Licht

Schaffen Sie unbedingt in jedem Zimmer Ihrer Wohnung mehrere künstliche Lichtquellen. Neben der meist ohnedies vorhandenen Deckenleuchte sollten in zumindest zwei Ecken des Raumes jeweils eine weitere Lichtquelle stehen. Das kann eine Stehlampe ebenso wie ein Leselicht sein. Ihrer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, die stärksten zugelassenen Leuchtmittel einzusetzen. Achten Sie auch, warmweiße Leuchtmittel zu verwenden und bitte keine Energiesparlampen. Diese erzeugen einfach keine Stimmung. Sehr empfehlen kann ich derzeit Halogenbirnen, wobei auch die LED-Birnen immer besser werden.

  • Punkt 5: Drehen Sie auch wirklich ALLE Lampen auf!

Bei einer Besichtigung kann es nicht hell genug sein. Drehen Sie alle Leuchten immer auf. Das gilt auch im Sommer und auch am hellsten Tag. Ihre Beleuchtungen sind nämlich mehr als Lichtquellen, es sind Stimmungsmacher. In dieser Form hat jede einzelne Birne eine spezielle Funktion und bringt Sie dem Verkauf Ihrer alten Wohnung näher.

Wenn ein Interessent einen Raum ohne künstliche Beleuchtung sehen will, kann man die Lampen immer noch abdrehen. Aber bieten Sie es niemals von sich aus an. Vergessen Sie auch nicht, Makler die Sie mit dem Verkauf Ihrer Wohnung beauftragt haben auf die Verwendung der Beleuchtung hinzuweisen.

Hell erleuchtetes Badezimmer

Gut ausgeleuchtet wirkt ein Raum gleich viel besser.

Im fünften und letzten Teil erkläre ich Ihnen dann, welche Vorteile all diese Home Staging Arbeit Ihnen beim Verkauf Ihrer alten Eigentumswohnung bringt.

Frau reinigt Fenster

Diese Artikelserie beschäftigt sich mit Tipps aus dem Bereich des Home Staging, um Ihre alte Eigentumswohnung besser und schneller verkaufen zu können. Oftmals ist es ja nötig, sich von anderen Wohnungen zu trennen, um das nötige Geld für den eigenen Wohntraum zu bekommen.

In den letzten beiden Teilen habe ich Ihnen kurz ein paar Tipps gegeben, warum es so wichtig ist zu entrümpeln und kleinere Reparaturarbeiten selbst durchzuführen.

In diesem dritten Teil geht es jetzt um das Thema Aufräumen. Eigentlich doch ganz selbstverständlich oder?

Mann bedient Staubsauger

Putzen macht den Unterschied. (BlueSkyImage / Shutterstock)

Putzen Sie täglich?

Leider zeigt sich in der Realität des Wohnungsverkaufs, dass es eben nicht selbstverständlich ist, seine Wohnung immer sauber und aufgeräumt zu halten. Insbesondere, wenn man noch in der Wohnung leben muss, gestaltet sich das Sauberhalten auch nicht immer so einfach.

Wer kennt das nicht: man ist fertig mit dem Essen und statt das schmutzige Geschirr gleich in den Geschirrspüler zu stellen, räumen wir es erst einmal in das Spülbecken. Dort bleibt es dann meistens ein oder auch zwei Tage oder bei manchen vielleicht auch länger stehen.

Ähnlich ist es auch mit der täglichen Post und den vielen Reklamesendungen, die uns jeden Tag ins Haus flattern. Oder Schuhe und Jacken, die man gerne achtlos im Vorraum liegen lässt.

Warum putzen wir?

Wahrscheinlich kennen Sie das Gefühl, wenn plötzlich und unerwartet Besuch vor der Tür steht. Wie geht es Ihnen in dieser Situation? Ich fühle mich meist leicht beschämt bei einem derartigen Chaos. Aber auch als Besucher kann das eine peinlich berührende Situation sein.

Jetzt versetzen wir uns doch einmal in die Rolle eines Wohnungsinteressenten. Dieser kommt in eine Wohnung, in der viel herumliegt und sich etwa die Schuhe türmen, der Abwasch nicht gemacht ist und vielleicht auch noch der Müllsack Geruchsspuren hinterlässt.

Auch dieser Interessent wird zunächst einmal leicht unangenehm berührt sein, vor allem wird er aber unbewusst die Wohnung aus seiner engeren Auswahl streichen. Wenn wir also nicht aufräumen, verlieren wir mögliche Kunden!!!

Wie sollten wir jetzt aufräumen?

Der erste Eindruck bei unseren Interessenten muss sitzen. Man sagt auch, man schafft am besten eine Hotelwohlfühlatmosphäre. Kennen Sie das Gefühl, in ein schönes Hotelzimmer zu kommen? Das so richtig sauber und einfach toll wirkt? Genau das wollen wir erreichen.

Hierzu ist es in der Verkaufsphase nötig, täglich den Müll aus der Wohnung zu bringen. Räumen Sie benutztes Geschirr sofort weg. Benutzen Sie eine unauffällige Wäschekiste mit Deckel, in der Sie benutzte Wäsche aufbewahren.

Schaffen Sie sich eine Tagesdecke für Ihr Bett an. Gemeinsam mit einigen Zierkissen können Sie Ihr noch normal benutztes Bett in wenigen Handgriffen in eine Wohlfühloase verwandeln.

Im Badezimmer sind ähnliche Maßnahmen notwendig. Am besten organisieren Sie sich eine kleine Kiste, in der Sie jeden Morgen Ihre persönlichen Waschutensilien verstauen. Räumen Sie alle Regale restlos ab und dekorieren Sie stattdessen etwa mit einer hübschen Seife oder einem Seifenspender. Wichtig ist, dass diese Dinge nicht zur täglichen Verwendung sondern lediglich zur Verschönerung während der Verkaufsphase dienen. Legen Sie sich hierfür auch neue Handtücher und Badematten zu. Diese verwenden Sie erst nach dem Umzug in Ihre neue Wohnung.

Ordentlich aufgeräumtes Schlafzimmer

Für Besichtigungen ist ein sauber aufgeräumtes Zimmer ein Wettbewerbsvorteil.

Und bitte gewöhnen Sie sich an, diese Dinge für die Verkaufszeit täglich zu machen. Sie wissen nie, wann plötzlich ein Kunde vor der Tür steht!

Im nächsten Teil erkläre ich Ihnen dann, warum eine gute Beleuchtung für den Verkauf auch wichtig ist.

Holzlatten streichen

 

Warum Sie Reparaturarbeiten lieber noch selber machen sollten!

Im ersten Teil dieser kleinen Artikelserie habe ich Ihnen erzählt, dass es wichtig ist, dass Sie in Ihrer alten Wohnung zunächst einmal ausmisten.

Dabei gilt die Regel möglichst zu entpersonalisieren und persönliche Dinge bereits wegzuräumen. Dies hilft einerseits Ihren Interessenten sich leichter ihr eigenes Leben in der Wohnung vorzustellen, andererseits aber auch Ihnen selbst sich leichter von Ihrem alten Zuhause zu verabschieden.

Heute möchte ich auf das Thema Reparaturarbeiten eingehen.

Home Staging eines Kinderzimmers

Neuer Teppichboden und einmal ausmalen und es wirkt wie neu.

Kleine Reparaturen machen den Unterschied

Oftmals sind es Kleinigkeiten, die durch die lange Nutzung einer Wohnung gar nicht so auffallen. So ist vielleicht die Silikonfuge im Bad oder in der Küche schon leicht kaputt oder schimmelt schlimmstenfalls schon leicht. Der Teppichboden im Kinderzimmer hat zwar 20 Jahre gute Dienste geleistet, aber jetzt sieht man eben doch die Gebrauchsspuren. Oder das Fenster, dessen Griff bereits vor Jahren nicht mehr richtig funktioniert hat.

Fast jeder von uns hat diese kleineren oder größeren Arbeiten die immer unerledigt blieben. Und überhaupt: wann wurde das letzte Mal ausgemalt in meiner Wohnung?

Alle diese Punkte klingen für Sie nach furchtbar viel Arbeit? Dann überlegen Sie einmal, wie es da erst Ihrem Kunden gehen muss! Der sucht nämlich üblicherweise eine Wohnung, in die er kommen und sofort einziehen kann.

Nichts machen kostet Geld!

Muss ein Kunde Arbeiten erst selbst erledigen werden Sie es in den Preisverhandlungen zu spüren bekommen.

Ein Richtwert der Home Stager sagt, dass Käufer sich für unerledigte Arbeiten mindestens das Fünffache der tatsächlichen Kosten abziehen!!!

Dazu kommt, dass viele Leute selbst mit dem Gedanken der Durchführung einfachster Handgriffe überfordert sein können. Einmal konnte ich eine Wohnung nicht verkaufen, weil keine Vorhangstangen montiert waren. Ich habe diese dann übrigens gekauft und anbringen lassen. Die Kosten dafür lagen bei ungefähr 200 Euro. Die Wohnung für über 300.000 Euro konnte ich aber mangels dieser Stangen zunächst nicht verkaufen.

Jetzt stellen Sie sich doch bitte erst vor, wie das bei einem alten kaputten Teppichboden ist? Auch hier habe ich bereits eine Erfahrung gemacht: Ich habe im Bekanntenkreis geholfen, eine Wohnung verkaufsfit zu machen. Diese stand ein halbes Jahr leer, ehe wir Böden im Wert von 250 Euro auflegten ohne sie zu verkleben und zwei Zimmer strichen. Danach war sie in einer Woche zum vollen Preis verkauft!

Home Staging eines Badezimmers

Neue Armaturen und ein Anstrich für den Unterschrank und alles war wie neu.

Fazit

In diesem Sinn: Reparieren Sie lieber, bevor Sie Ihre alte Eigentumswohnung verkaufen. Nächstes Mal geht es weiter mit dem Thema Putzen und der Frage, warum Sie besser Zeit zum Putzen einplanen sollten.

Überforderung

Kennen Sie das? Sie sind seit fünf Monaten auf der Suche nach einer Eigentumswohnung. Sie dachten immer, dass Ihre Ansprüche nicht besonders sind. Jetzt haben sie bereits 50 Objekte angeschaut, aber es war keine passende Wohnung dabei.

Einmal war das Wohnzimmer viel zu klein, dann war der Fliesenboden nicht schön genug, oder die Umgebung war viel zu laut. Aber war das wirklich immer die Gründe, die dagegen sprachen? Oder spielt da etwas anderes mit?

Warum Sie keine Wohnung finden

Es kann natürlich verschiedene Gründe haben, warum Sie keine Wohnung finden. Einer der wichtigsten ist wahrscheinlich, dass mehrere Personen gleichzeitig suchen und keine Einigung finden. Einige Punkte treten aber besonders häufig auf.

Was suchen Sie überhaupt?

Gerade wenn man sich als Paar oder Familie nicht vorher einigt, was man sucht, kann die Wohnungssuche zu einer langwierigen Aktion werden. Ein Partner möchte in der bestehenden Wohnumgebung bleiben, der andere lieber ganz woanders hin.

Das gleiche funktioniert auch mit unterschiedlichen Wertigkeiten von Räumen: So interessieren Sie sich vielleicht für ein sonnendurchflutetes Wohnzimmer, während ihr Partner oder Ihre Partnerin nur ein großes Kinderzimmer haben möchte. Beides schließt sich nicht automatisch aus, aber es macht die Suche nicht einfacher.

Streitendes Paar

Manchmal streitet man sich auch über die Wohnungswünsche. Shutterstock / Viacheslav Nikolaenko

Das Budget passt nicht

Die Augen sind groß, das Budget ist es nicht. Bevor Sie beginnen, eine Wohnung zu suchen, sollten Sie immer zuerst Ihr Budget festlegen. Es macht sie später sehr unglücklich, wenn sie sich zuerst Wohnungen anschauen, die Sie sich nachher sowieso nicht leisten können.

Je genauer Sie im Vorfeld bereits wissen, wie hoch Ihr Budget ist, desto leichter wird die Wohnungssuche.

Sie sind gar nicht bereit für eine neue Wohnung

Das ist momentan der bei mir am häufigsten auftretende Kundentyp. Personen dieses Typus glauben, Sie suchen eine neue Wohnung, finden oft jahrelang nichts, haben aber nie hinterfragt warum nicht. Sie starten hochmotiviert die Suche nach einer neuen Wohnung. Es gibt relativ klare Vorstellungen, man will sich ja verbessern. Alles soll größer, schöner und ruhiger werden.

Am Anfang sieht man vielleicht eine interessante Wohnung, aber irgendetwas passt noch nicht. Außerdem hat man erst ein Objekt betrachtet, das kann ja auf keinen Fall reichen.

Das nächste Objekt wird vielleicht noch bewohnt. Da sieht man dann, wie die jetzigen Bewohner leben. Das geht natürlich auch nicht, man will ja nicht das Leben von jemand anderem übernehmen.

Jedenfalls geht diese Suche dann über Monate, manchmal kehrt man zu bereits besichtigten Objekten zurück, aber auch dann kann man sich nicht festlegen.

Mir persönlich wäre das zu frustrierend, aber solche Menschen gibt es zuhauf und ich erlebe sie bei vielen Besichtigungen.

Warum übersiedeln

Warum übersiedeln, wenn es doch so gemütlich ist im alten Zuhause. Bild: Shutterstock / Tibanna79

Vergessen Sie Ihre Rationalität

Personen dieses Typus sind üblicherweise sehr rational denkend. Aber egal, wie sehr wir uns bemühen, eine Wohnungssuche ist nie eine rationale Entscheidung. In Wirklichkeit entscheidet unser Unterbewusstsein bereits beim ersten Betreten eines Objektes.

Wenn sie allerdings über längere Zeit nichts finden, dann sollten Sie sich mit Ihrer bestehenden Wohnung beschäftigen. Oft gibt es Gründe, warum Sie die alte Wohnung gar nicht verlassen wollen. Holen Sie sich in diesem Falle Hilfe. Eine Feng-Shui Beratung im alten Zuhause kann da zum Beispiel helfen.

Aber manchmal reicht es auch, wenn man sich einfach von ein paar alten Teilen trennt. Gehen Sie ganz gezielt durch Ihre Räume, insbesondere auch gleich durch Ihr Vorzimmer. Wie fühlt sich der Raum für Sie an? Was hält Sie an diesem Raum?

Eventuell holen Sie sich Ratschläge von Freunden und Bekannten. Fragen Sie diese, wie es Ihnen geht, wenn Sie Ihre Wohnung betreten. Ist das ein angenehmes Gefühl? Oder fühlt sich der Raum für ihre Freunde sehr unangenehm an?

Sie werden sehen, sobald Sie es schaffen, Ihre alte Wohnung loszulassen, findet sich auch Ihre neue Traumwohnung.

Jubelnder Buddha

Jetzt schaffen Sie es auch! Shutterstock / suvijakra

Eine Kammer voller Kartons, Pölster, Dekoration, Lampen.

Wohin mit all unserem Zeug? Geht es Ihnen auch so?
Nirgends ist Platz und eigentlich wissen wir nicht mehr, wo wir noch etwas unterbringen können.

Heute bringen wir Ihnen gleich zwei Artikel, die sich mit dem Thema ausführlich beschäftigen. Einmal geht es um den Stauraum bei der Wohnungssuche und ein weiteres Mal um das Entrümpeln. Beides hilft nämlich ungemein bei der Wohnungssuche.

Klicken Sie einfach unten auf den Link Ihrer Wahl.

Tipps für Ihren Wohnungskauf

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Credits: Shutterstock

(Gastbeitrag von Michael Schneider – leichtgemacht.at)

Die Wohnungssuche

Die Wohnungssuche, besonders in Wien, kann oft sehr zeitraubend sein. Aber zum Glück gibt es ja das Wohnwerk Paracelsus, das Ihnen bereits Ihre Traumimmobilie verschafft hat oder noch verschaffen wird.

Sind Sie vor kurzem fündig geworden gefunden, dann beginnt nun ein neues Kapitel: der Umzug!

Damit der Transport von Ihrem heiligen Hab und Gut nicht zum Albtraum wird, sollten Sie nicht scheuen, die Hilfe von einer professionellen Umzugsfirma in Anspruch zu nehmen.

In erster Linie werden Sie sich zuerst im Freundes- und Bekanntenkreis umhören. Das ist auch gut so, denn hier erfährt man oft aus erster Hand, wer schon gute Arbeit in der Vergangenheit geleistet hat und wer nicht.

Dennoch sollten Sie diesen Vorschlägen nicht immer blind folgen und das Unternehmen, wenn es in die engere Auswahl kommt, auch genau unter die Lupe nehmen.

Portrait Michael Schneider

Michael Schneider, Betreiber von leichtgemacht.at

Die Wirtschafskammer hilft hier z.B. mit einigen Tipps.

Vergleichen Sie

Es schadet auf jeden Fall nicht, mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen, sowie sich zu erkundigen, ob das Unternehmen auch ordnungsgemäß versichert ist. Für den Fall der Fälle und es treten Schäden an den Möbeln auf, sind Sie dann auf der sicheren Seite.

Haben Sie nun keine Empfehlung bei der Hand oder wollen es auf eigene Faust versuchen, dann ist Vorsicht geboten. Denn in den Suchmaschinen und endlosen Branchenlisten verliert man schnell den Überblick!

Doch auch dafür haben wir eine effektive und innovative Lösung parat:
„Österreichs erster Umzugsvergleich mit Sofortergebnis“ – schon was davon gehört?

Auf der kostenlosen Plattform leichtgemacht.at können Sie ihre Umzugsdaten eingeben und erhalten danach sofort eine Aufstellung verlässlicher und erfahrener Umzugsunternehmen aus ihrer Region. Zusätzlich werden Ihnen eine erste Preishochrechnung sowie bestehende Bewertungen der Umzugsfirmen aus dem Netz angezeigt.

Danach können Sie direkt mit Ihrer Wunschfirma bzw. Ihren Wunschfirmen in Kontakt treten und das Angebot finalisieren.

Somit können Sie einen der wichtigsten Punkte von Ihrer Liste streichen: „Transport von A nach B“ – check!

Credits: Peter Atkins - Fotolia

Professionelle Übersiedlungshilfe spart Zeit und Nerven.

Im Zuge der Übersiedlung empfiehlt es sich auch zu überlegen, ob man klassische Umzugskartons vom Baumarkt verwendet oder vielleicht die etwas umweltfreundlichere und wiederverwertbare Variante wählt. Damit tut man nicht nur der Umwelt etwas Gutes, man kann diese Umzugsboxen z.B. von dem Wiener Unternehmen „GoFoxBox“, bis zu 500 Mal wiederverwenden!

Wenn Möbel oder Kisten zwischengelagert werden müssen, kann man sich an Österreichs größten LagerraumanbieterMyplace“ wenden oder die private und etwas günstigere Variante via „StoreMe“ wählen.

Unser Tipp: Bei StoreMe können Sie auch selbst zum Vermieter werden, falls Sie leerstehende Räume haben – ihr Geldbeutel wird es ihnen danken.

Egal, wie Sie es im Endeffekt tun, wir wünschen Ihnen eine angenehme und weitgehend stressfreie Übersiedlung!

Das Bild zeigt ein Schlafzimmer mit Blick in den Schrankraum.

Schön ist die neue Wohnung. Drei Zimmer, ein schönes Bad, getrennte Toilette und auch das Vorzimmer bietet genug Platz. Also alles vorhanden was man sich so wünscht; nur der Abstellraum fehlt.

Würde Sie das stören? Oder haben Sie genug Ideen, wo man Besen, Staubsauger oder Bügelbrett unterbringen kann? Lagern Sie dann Ihre Schuhe etwa am Gang und darf man das überhaupt? Und wie ist das mit dem Kellerabteil? Wie groß muss das sein, damit Sie damit auskommen?

Wie können Abstellräume aussehen?

Es gibt viele verschiedene Arten von Abstellräumen. Beginnen wir bei der klassischen Abstellkammer, in der man Putzmittel, Werkzeug, vielleicht eine Leiter oder auch das Bügelbrett aufbewahrt.

Aber ebenso muss man bei Abstellräumen den Schrankraum, der ja eigentlich für Kleidung gedacht ist, oder etwa auch die Speisekammer zur Lagerung von Lebensmitteln dazuzählen.

An das Gästezimmer denken Sie wahrscheinlich weniger, obwohl auch dieses meistens als zusätzliche Staufläche dient und nur selten Gäste beherbergt. Auch das Vorzimmer beherbergt oft Lagerflächen in Form von Kästen für Schuhe und Jacken.

Dann gibt es natürlich noch das Kellerabteil. Die meisten Eigentumswohnungen haben ein solches und oft könnte das noch größer sein.

Und wenn das auch nicht reicht? In vielen Häusern stehen auf den Gängen überall Schuhe, Pflanzen und manches Mal sogar ganze Schränke.

Aber Achtung: das Abstellen von Gegenständen auf dem Gang ist feuerpolizeilich nicht gestattet. Somit kann es gegenüber einem Eigentümer einer Wohnung jederzeit zur Aufforderung kommen, allfällige Gegenstände zu entfernen. Trotzdem wird der Gang oft genutzt. Dabei gibt es doch genügend Alternativen – dazu später etwas mehr.

Wie ist das mit dem Kellerabteil?

Im Neubau haben Sie heute grundsätzlich immer einen Einlagerungsraum bei der Wohnung dabei. Dieser Raum befindet sich oft im Keller, dies ist aber keine verpflichtende Vorgabe. In unserem Objekt Gebauergasse 18 haben wir z.B. ebenerdige Abteile im Erdgeschoß eingeplant, weil uns im eigentlichen Kellergeschoß die Flächen ausgegangen sind.

Im Altbau gibt es nicht immer ein Kellerabteil für jede Wohnung. Insbesondere, wenn Wohnungen vermietet sind und erst nachträglich Wohnungseigentum begründet wurde, kann es sein, dass einfach keine Abteile frei sind.

Einlagerungsraum der Gebauergasse 18

Einlagerungsraum der Gebauergasse 18

Habe ich überhaupt Rechte an MEINEM Keller?

Im Wohnungseigentum ist hier immer Vorsicht angesagt. Ob IHR Keller überhaupt zu Ihrer Wohnung gehört, wird im Wohnungseigentumsvertrag geregelt und im Grundbuch eingetragen. Steht hier ein Kellerabteil gesondert bei der Wohnung ausgewiesen, so gehört dieses Kellerabteil zu dieser Wohnung.

Fehlt eine derartige Eintragung aber, dann handelt es sich um Allgemeinflächen, die jedem Miteigentümer gleichmäßig zustehen. Sie haben dann eben KEIN Recht auf Ihren Keller.

Im Neubau werden Keller heute grundsätzlich im Grundbuch zur Wohnung gehörend eingetragen. Ein Tausch des Kellerabteils ist daher nicht so ohne weiteres möglich. Auch wenn Ihr Kellerabteil nicht das größte aller verfügbaren Abteile ist, lernen Sie damit zu leben. Individuell können Sie natürlich mit einem Nachbarn tauschen, dieser Tausch würde aber nicht automatisch auf einen Rechtsnachfolger (Erbe oder Käufer der Nachbarwohnung) übergehen. Das bedeutet, wenn Ihr Nachbar aus irgendeinem Grund auszieht und die Wohnung weitergibt, dann kann der neue Eigentümer sein Abteil zurückverlangen.

Abstellflächen in der Wohnung

Innerhalb Ihrer Wohnung müssen Sie zumindest rechtlich nichts befürchten. Haben Sie einen Abstellraum stellt sich oft die Frage, was man darin alles unterbringen soll.

Sinn macht es auf jeden Fall, sperrige Gegenstände, die nicht jeden Tag genutzt werden, im Abstellraum zu verstauen. Ich denke dabei an Wäscheständer, Bügelbrett, Staubsauger oder einfach einen Besen.

Auch Werkzeug, Reinigungsmittel und Ersatzleuchtmittel sind im Abstellraum sicher gut aufbewahrt. Wenn Sie kleine Kinder haben, achten Sie darauf, dass dieser Raum vielleicht nicht unbedingt zugänglich ist oder das zumindest nichts Gefährliches in Griffhöhe liegt.

Wenn Sie im Abstellraum auch noch eine Waschmaschine oder einen Trockner verwenden, dann sollte jedenfalls für eine ausreichende Entlüftung gesorgt sein. Ebenso, wenn Sie den Raum zum Aufhängen feuchter Wäsche nutzen wollen. Hier macht es Sinn, eine Entlüftung im Raum anzubringen um Schimmel vorzubeugen.

Alles schön und gut, aber ich habe gar keinen Abstellraum

Auch das gibt es natürlich. Wer keinen Abstellraum zur Verfügung hat, sollte umso mehr auf eine zweckmäßige Einrichtung achten. Es bietet sich an in Vorraum, Bad oder Küche hohe Kästen unterzubringen, um darin eben große Gegenstände wie Staubsauger oder Besen zu verstauen.

Manchmal ist es auch möglich, einen Teil des Wohnungsganges mit einem Vorhang abzugrenzen und dahinter Stauflächen einzurichten. Lassen Sie sich mit dieser Entscheidung ruhig Zeit wenn Sie neu einziehen. Wichtig ist es, hier eine Lösung zu finden, die Ihnen langfristig gefällt.

Blick aus dem Schrankraum in das Schlafzimmer.

Zeitgemäße Schrankräume sorgen für angenehme Wohnatmosphäre.

Und wenn der Stauraum zu eng wird?

Hier komme ich wieder zu meinem Standardspruch. Wird Ihnen der Stauraum zu eng, dann schauen Sie doch einmal alles durch was Sie darin lagern. Brauchen Sie noch alles? Macht es Sie noch glücklich?

Nehmen Sie jedes Stück in die Hand und schauen es durch. Es wird Sie überraschen, wie viel Sie gar nicht mehr brauchen und problemlos weggeben können. Ausmisten macht immer Sinn und gerade bei Stauräumen bringt es oft sehr viel.

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Vitrine aus den frühen 60er-Jahren.

Wie sehen eigentlich Ihre Möbel aus? Entsprechen diese Ihrem Leben oder stammen sie noch aus Ihrer ersten eigenen Wohnung oder gar Ihrem Kinderzimmer? Auch sehr beliebt: die Einrichtung erinnert noch an frühere Beziehungen und dabei leben Sie schon seit über zehn Jahren allein.

Ich habe in der letzten Woche mehrere Leute getroffen, bei denen bei der Wohnungssuche die alten Möbel ein Thema waren.

Wer eine Wohnung sucht und diese auch tatsächlich finden will, sollte sich immer zuerst mit seinem derzeitigen Leben beschäftigen. Auch wenn Sie nicht planen, in Ihre alte Wohnung noch viel zu investieren, ist ein Check Ihrer Möbel ein guter Start in den Neubeginn.

Die Gegenstände mit denen wir unser Zuhause gestalten, sind ein Zeugnis unserer jeweiligen Lebensumstände.

Als Jugendliche wollen wir oft einen Einrichtungsstil, der sich hauptsächlich von dem unserer Eltern unterscheidet. Man will einmal selbst etwas gestalten und sein eigenes Leben präsentieren.

Ziehen wir dann in unsere erste eigene Wohnung, so setzt sich das, nicht zuletzt auf Grund budgetärer Begrenzungen, oft fort. Viele Studenten oder junge Berufstätige haben einfach nicht das große Budget, um gleich tolle neue Designermöbel zu kaufen und wenn wir ehrlich sind, sind diese auch nicht immer unbedingt nötig.

Aber auch wenn man älter wird und vielleicht einmal gut eingerichtet hat, sollte man manchmal überlegen, ob alles passt. Gerade wenn Beziehungen auseinandergehen, oder geliebte Menschen sterben, sollte man nach einiger Zeit einmal darauf achten, wie viel Platz der frühere Partner noch in der Wohnung einnimmt.

Was passiert, wenn sich nichts ändert?

Beginnen wir wieder bei den jungen Menschen, die noch in Ihrer ersten eigenen Wohnung leben: Irgendwann steht vielleicht die Familiengründung oder jedenfalls eine Beziehung mit gemeinsamer Wohnung an. Ist dies eine der beiden bereits bestehenden Wohnungen, dann muss sich der einziehende Partner erst einmal ihren oder seinen Platz schaffen.

Meistens ist genau das mit großen Diskussionen verbunden. Schließlich haben beide Partner ein Vorleben und das möchte irgendwie berücksichtigt werden. Zwei Lebensstile prallen aufeinander und es kommt oft zu Konflikten, die sich gerade rund um Möbelstücke zeigen können.

Aber selbst wenn man allein lebt, verändert sich das Leben doch sehr. Egal, ob Sie den Job wechseln, sich der Freundeskreis verändert oder die Lebensumstände ändern, wir entwickeln uns im Laufe der Zeit einfach.

Im Gegensatz zu uns machen unsere Räume diese Entwicklung aber nicht von selbst mit. Hier sind wir gefordert, aktiv einzugreifen, um die Entwicklung nachzuvollziehen.

Wenn eine Beziehung zu Ende geht, bedeutet dies ebenfalls, dass man den ehemaligen oder verstorbenen Partner aus der Wohnung ausziehen lassen muss. Auch wenn es weh tut, nach einer angemessenen Trauerzeit sollten die Erinnerungen zumindest reduziert werden.

Nicht alle Erinnerungsstücke, wie dieses Sofa, möbeln ein neues Zuhause auf.

Was früher zum gemütlichen Sitzen verführte, kann später zum Ballast werden.

Was passiert, wenn ich nichts mache?

Auf den ersten Blick ändert dies natürlich nicht viel. Wenn man aber genauer schaut, dann merkt man, dass genau das ein Problem sein kann.

Wenn wir in unser Zuhause nie etwas Neues, dem aktuellen Entwicklungsstand unseres Lebens entsprechendes, holen, dann werden wir über kurz oder lang auch wenig Neues erleben und kennenlernen.

Unser Unterbewusstsein nimmt die ganze Zeit wahr, womit wir uns so umgeben. Genau das, was wir uns aber zeigen, ist das, was wir uns damit ins Leben holen. Umgeben wir uns mit den Möbeln unserer Kindheit und Jugend, dann fehlt uns einfach die Entwicklung in unserem Leben. Neues hat keinen Platz, weil wir uns von altem nicht lösen.

Lösen wir uns etwa nicht von den Bildern eines geschiedenen Partners, dann wird es auch schwerfallen, uns einer neuen Beziehung zu öffnen und einen neuen Menschen ins Leben zu lassen.

Aber ich kann doch nicht alles rausschmeißen, wenn ich bald umziehen will?

Gerade wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Eigentumswohnung sind, ist es nur allzu verständlich, dass Sie nicht im großen Stil alle Ihre alten Möbel rauswerfen wollen, um sich in der alten Umgebung noch einmal neu einzurichten.

Meist hilft es aber schon, sich der aktuellen Lage und der Notwendigkeit von Veränderungen bewusst zu werden. Wollen Sie eine neue Wohnung in Ihr Leben holen, dann hilft es, sich schon einmal mit Einrichtungsideen und Wünschen für eine neue Wohnung zu beschäftigen.

Sie können schon einmal aktiv planen, welche Ihrer Möbel unbedingt mitkommen müssen und welche zurückbleiben dürfen. Gibt es Dinge in Ihrer alten Wohnung, die Sie bereits jetzt nicht mehr nutzen, dann beginnen Sie diese zu entsorgen. Bilder von Verstorbenen müssen Sie nicht wegwerfen, aber Sie müssen diese Bilder auch nicht in der ganzen Wohnung offen sichtbar aufhängen. Ein Platz an einer Wand oder gar gesammelt in einer Lade ermöglicht Ihnen, wieder in die Zukunft zu schauen.

Nutzen Sie Accessoires

Selbst wenn Sie noch keine Möbel verabschieden können, gibt es vielleicht alte Accessoires oder Bilder oder gar noch Poster, die einfach nicht mehr Ihrem aktuellen Leben entsprechen. Räumen Sie ab. Suchen Sie sich zunächst drei Objekte pro Raum, die definitiv nicht mehr übersiedeln sollen.

Dann suchen Sie drei weitere Objekte, bei denen Sie sich noch nicht ganz sicher sind, ob diese mitkommen müssen, oder ob es andere Möglichkeiten gibt.

Die Dinge, die definitiv nicht mehr mitkommen sollen, werfen Sie bitte entweder sofort weg oder verschenken diese binnen maximal einer Woche. Diese Fristsetzung ist notwendig, damit Sie den Vorgang nicht unnötig in die Länge ziehen und so den Schwung etwas zu ändern verlieren.

Die Gegenstände, bei denen Sie nicht sicher sind, ob Sie diese weiter behalten wollen, geben Sie in eine Kiste und schreiben ein Datum drauf. Dieses liegt drei Monate in der Zukunft. Haben Sie bis dahin die Kiste nicht geöffnet, dann werfen Sie diese UNGEÖFFNET einfach weg. Sie werden die Gegenstände nicht mehr vermissen.

Um jetzt neuen Schwung in Ihr Leben und die Suche nach einer neuen Wohnung zu bringen, dürfen Sie die weggegebenen Gegenstände durch neue ersetzen. Hier gilt es, für Sie passende Accessoires zu finden, die Sie auch in Ihrer nächsten Wohnung verwenden können. Das können etwa eine Zierdecke, neue Bettwäsche, ein Bild oder auch neue Handtücher sein. Solche Gegenstände bringen oft sehr viel frische Energie und frischen Schwung.

Lassen Sie los

Zum Abschluss noch ein kurzer Tipp für Ihre Wohnsituation. Wenn Sie jetzt das Gefühl haben, dass Sie total viel zu tun hätten, um Ihre Wohnung auf einen Umzug zu „programmieren“, dann lassen Sie sich davon nicht erschlagen.

Fangen Sie doch einfach an: Was ist das erste Stück in Ihrer Umgebung, das gehen kann? Nehmen Sie dieses jetzt und entfernen Sie es sofort aus Ihrer Wohnung. Oft ist es wirklich nur das erste Stück, das uns den größten Stress macht. Probieren Sie es aus!

Wohnküche mit Blick hinaus auf den Garten.

Großzügige Wohnküche mit Garten und Terrasse der Top 4 , Groß-Enzersdorfer Straße 36, Wien 22.

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