Eichhörnchen

Auf der Suche nach einer Eigentumswohnung kann man sich schnell verlieren. In diesem Blogbeitrag finden Sie einige Tipps, wie Sie sich bereits bevor Sie auf die Suche nach einer neuen Wohnung gehen vorbereiten können.

1. Budget: Was kann ich mir leisten?

Der zentralste Punkt bei jeder Wohnungssuche ist die Frage des Budgets. Noch vor der ersten Besichtigung sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wie viel Sie überhaupt ausgeben können. Das gilt sowohl für die einmaligen Ankaufskosten als auch für die laufend anfallenden Kosten wie etwa Betriebskosten, Heizung und Strom.

Gerade beim Kauf einer Eigentumswohnung ist es wichtig, eine genaue Aufstellung der zu erwartenden monatlichen Belastungen zu machen. Dies dient dazu, dass man sich bei Aufnahme eines Kredits zum Wohnungskauf wirklich die monatlichen Raten leisten kann. Schließlich will man ja den Rest des Monats auch noch von etwas leben.

2. Zimmer und Quadratmeter: Was brauche ich wirklich?

Insbesondere wenn man eine Wohnung kauft, bindet man sich doch für einen längeren Zeitraum. Dementsprechend sollte die Wohnung auch für einige Zeit den persönlichen Anforderungen genügen können.

Hierzu ist es wichtig, sich klarzumachen, welche Funktionen man in der Wohnung überhaupt haben möchte. Ein Gästezimmer macht zum Beispiel nicht immer wirklich Sinn, vor allem dann nicht, wenn man nur einmal im Jahr für zwei Tage Gäste hat.

Umgekehrt ist es ein Problem, wenn man zum Beispiel auf das Kinderzimmer vergisst, aber dann doch bald Nachwuchs kommt. Aus diesem Grund wäre es immer gut, nicht nur auf die Quadratmeterzahl zu achten, sondern auf die tatsächliche Ausnutzbarkeit und die Anzahl der Räume.

3. Ausstattung: Was soll meine Wohnung kosten?

Gerade bei der Ausstattung sollte man sich überlegen, was man wirklich möchte. Hier ist es empfehlenswert, schon mal ein wenig im Internet zu schauen, was man da so alles findet. Unsere Seite zeigt zum Beispiel sehr genau, wie unsere Wohnungen ausgestattet sind und durch die Mustermöblierung auch, was darin möglich ist.

Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist etwa, ob die Küche ein getrennter Raum sein soll, weil z. B. oft geruchsintensiv gekocht wird oder ob man eine Wohnküche bevorzugt, bei der man während des Kochens auch die Familie im Blick behalten kann. Oder die Frage, ob alle Zimmer zentral betretbar sein müssen, oder es auch Durchgangszimmer geben darf.

Sollten Sie sich für Gebrauchtimmobilien interessieren, dann ist es vor allen Dingen wichtig, sich selbst klarzumachen, wie viel man auch für eine eventuelle Renovierung und Neugestaltung an Zeit sowie Geld zur Verfügung hat. Ein neues Badezimmer kann ganz schön ins Geld gehen, manchmal genügt es aber auch, eine Armatur oder einen Toilettensitz zu tauschen. Dennoch ist es in beiden Fällen wichtig vorher zu schauen, ob man entsprechende Kontakte oder die finanziellen Mittel dafür hat.

4. Heizung: Wie warm ist es im Winter?

Dieser Tipp zielt wieder vermehrt auf Altbauten ab. Durch die geringere Isolierung muss hier oft mehr geheizt werden. Höhere Räume erfordern ebenfalls ein stärkeres Heizen.

Vor allen Dingen ist es aber wichtig, sich mit der vorhandenen Heiztechnik zu beschäftigen. Wird mit Gas, Kohle, festen Brennstoffen, Pellets oder gar mit Erdwärme geheizt? Jede dieser Heizformen hat ihre Vor- und Nachteile und ist natürlich auch mit Preisrisiken verbunden.

Ebenso macht es einen Unterschied, ob ein Objekt mit einer Heizzentrale für das ganze Wohnhaus ausgestattet ist oder ob jede Wohnung über eine eigene Heiztherme verfügt. In diesem Fall sollte man sich die Therme genau anschauen und bisherige Wartungsprotokolle verlangen.

5. Keller und Lift: Was muss das Haus können?

Genauso wie man sich über die Wünsche rund um die Wohnung klar werden muss, sollte man das auch rund ums Haus selbst. Es geht einerseits um den Erhaltungszustand (s. Blog zum Thema), andererseits aber auch um Fragen, wie etwa ob ein Lift im Objekt vorhanden sein soll oder ob es ein trockenes Kellerabteil geben muss.

6. Parkplatz und Erreichbarkeit

So unterschiedlich wie die Anforderungen an eine Wohnung, sind auch die Anforderungen betreffend der Mobilität. Viele Menschen sind auch heute noch zur Fortbewegung auf ein Auto angewiesen.

Wer also ein Auto braucht, sollte auch dafür sorgen, dass er eine Parkmöglichkeit hat. Entweder gibt es wie bei unseren Objekten Parkplätze zu erwerben, oder es muss Parkplätze in der Umgebung geben. Insbesondere in Wiens Innenstadtbezirken muss man hier sehr aufpassen, da oft auch Anrainerparkzonen nicht ausreichend Platz für alle bieten. Sollte Ihre Wunschimmobilie also keine Parkmöglichkeit bieten, dann sollte es zumindest in der Nähe eine Garage zur Anmietung geben.

Umgekehrt ist es für Leute ohne Auto natürlich wichtig zu schauen, wie sie ihren Arbeitsplatz oder andere wichtige Ziele erreichen können. Gibt es eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr? Wie oft fahren etwa ein Bus oder eine Straßenbahn wirklich?

7. Immobilienbörsen oder so suchen?

Nun kann es also losgehen mit Ihrer Suche. Aber wie stellt man das jetzt richtig an?

Es gibt einfach mehrere Wege, wie Sie jetzt zu suchen beginnen können. Sie haben natürlich die Immobilienbörsen im Internet zur Verfügung, eventuell suchen Sie auch noch über klassische Zeitungen, oder sie gehen einfach einmal in Ihrer Wunschumgebung spazieren. Sehr oft sind neue Wohnprojekte oder auch einzelne zum Verkauf stehende Wohnungen direkt vor Ort angeschrieben und damit leicht zu finden. Eine Googlesuche bietet sich natürlich auch an, da gerade Bauträger gerne Projekte direkt auf einem eigenen Internetauftritt bewerben. Diese Objekte sind dann nicht immer auch auf den großen Plattformen zu finden.

Resümee

Wo immer Sie jetzt auch suchen wollen, nehmen Sie sich im Vorfeld ein paar Minuten Zeit und überlegen Sie sich Ihre wichtigsten Wünsche und Ihr Budget. Dann sparen Sie sich bei der eigentlichen Suche viel Zeit.

Foto: Fotolia / Rido

Planvoll nach der geeigneten Wohnung suchen erspart viele Umwege.


Bildnachweis: Fotolia / schulzfoto, Rido

Top 1, Terrasse und Garten

Glück für die Familie?

Wo sehen Sie sich eher: im Häuschen im Grünen oder in der Wohnung in der Stadt?

Das Land gilt als der grünere und ruhigere Platz, ideal um Kinder aufzuziehen, die Stadt lockt mit Infrastruktur und Arbeitsplätzen.

Beide Wege können für Sie richtig sein. Doch insbesondere bevor Sie sich als gelernter Städter fürs Landleben entscheiden, sollten Sie doch einiges bedenken, bevor Sie ein Haus auf dem Land kaufen.

Fotos: hans/karlherl/pixabay.com

Stadt oder Land – was soll es sein?

Welche Motive führen Sie aufs Land?

Ganz ehrlich, was führt Sie aufs Land? Sind Sie dort geboren oder ist es das romantische Bild aus einem Fernsehfilm? An was denken Sie denn wenn es ums Landleben geht:

  • Ruhe und Frieden
  • Platz für die Kinder zum Spielen
  • frische Luft
  • ein großes Haus mit Garten und das für wenig Geld
  • Wald und Wiesen vor der Tür
  • Platz für Obstbäume und Gemüsebeete

Gibt es das am Land? Ja, mit Sicherheit. Aber ist das allein die Wahrheit?

Das Landleben ist doch viel günstiger!?

Gehen wir vom Quadratmeterpreis aus, dann ist ein Haus am Land wirklich oft erstaunlich günstig. Aber das gilt sicher nicht überall. Gerade in Wiens direkten Umlandgemeinden, die oft noch über eine gute S-Bahn- und Busanbindung an die Stadt verfügen, sind die Preise mittlerweile auf sehr ähnlichem Niveau wie in Wien selbst. Teilweise sind die Preise sogar höher wie zum Beispiel in Klosterneuburg, das preislich deutlich über großen Teilen Wiens liegt. Diese Lagen sind heute de facto schon als städtisch besiedelt zu bezeichnen. Die Ruhe des Landlebens trifft hier nicht zu.

Wenn ein Objekt wirklich günstig ist, dann liegt das meist an der Lage. Orte die über eine schlechte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz verfügen, bieten dann niedrigere Kaufpreise. Aber zahlt sich das aus?

Bedenken Sie bei dieser Frage bitte besonders die Notwendigkeit von einem oder mehreren Autos am Land. Wenn Sie nicht gerade im Home-Office arbeiten wollen, müssen Sie den Weg zur Arbeit einkalkulieren. Derzeit sind die Benzinpreise wieder relativ günstig, aber wir hatten in den letzten Jahren auch schon ganz andere Entwicklungen. Mittelfristig ist wohl davon auszugehen, dass die Preise in diesem Bereich wieder in die Höhe gehen werden. Selbst mit Pendlerpauschale kann das sehr teuer werden.

Ebenso ist die Infrastruktur zu bedenken. Die Wege zum Einkaufen, fürs Kino oder auch einmal fürs Theater oder Museum sind einfach wesentlich weiter als in der Stadt. Das trifft dann natürlich nicht nur die Erwachsenen, sondern auch Kinder und Jugendliche.

So schön es vielleicht für kleinere Kinder ist, einen großen Garten und viel Platz zum Spielen zu haben, so schwierig kann es sein, wenn die Kinder älter und in höhere Schulen gehen sollen. Diese befinden sich ja meist in den Bezirkshauptmannschaften, außerdem gibt es da dann immer nur eine begrenzte Auswahl. Kinder die etwas anders lernen wollen, müssen dann erst recht ins Internat in einem anderen Bezirk oder nach Wien pendeln.

Und was passiert mit einem großen Haus, wenn die Kinder einmal ausgezogen sind? Sie müssen sich dann weiterhin um ein Haus mit vielen Zimmern und Garten kümmern, was spätestens im Alter auch sehr anstrengend werden kann. Die Altersversorgung am Land ist zwar heutzutage schon sehr gut organisiert, soziale Kontakte werden aber schwieriger.

Aber man hat doch so viel Platz am Land?

Ganz ehrlich, haben Sie sich Neubausiedlungsgebiete am Land angeschaut? Sehr oft ist es genau wie in der Stadt. Die oft kleinen Grundstücke kleben eng aneinander, die Gärten sind auch nicht viel größer. Die wirklich großen Flächen sind reserviert für Landwirtschaft und Wälder. Insbesondere Neubausiedlungsgebiete werden kleinflächig parzelliert und sind genauso eng besiedelt wie anderswo. Grund dafür sind die nötigen Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Gas und Kanal. Diese werden aus Kostengründen möglichst in zusammenhängende Gebiete gebracht, neu ausgewiesene Parzellen sind daher genauso klein wie im städtischen Bereich.

Gartenwohnung in Floridsdorf

Gebauergasse 18, 1210 Wien. 4 Zimmer, 121 m².

Gibt es denn Alternativen in der Stadt?

Versuchen Sie es doch einmal in Stadtrandlagen. Hier in Wien haben wir fast überall eine brauchbare Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Viele Bezirke bieten ganze Gebiete mit Einfamilienhäusern oder Kleingartensiedlungen.

Und vielleicht muss es ja auch kein Haus sein? Es gibt ja auch noch die Möglichkeit einer Erdgeschoßwohnung mit Garten. Diese bietet Platz zum Spielen für Kinder, hat aber keine Treppen, die im Alter unangenehm werden könnten.

Auch ich als Bauträger biete Ihnen solche Wohnungen an. In Floridsdorf in der Gebauergasse 18 habe ich noch eine 4-Zimmer Gartenwohnung mit 121 m².


Erstes Foto: hans/karlherl/pixabay.com

Reihenhaus

Auch ein Reihenhaus ist nur eine Eigentumswohnung. War Ihnen das schon bekannt? Ein Reihenhaus ist rechtlich jeder Eigentumswohnung gleichgesetzt. Sie sind also lediglich Wohnungseigentümer und nicht Eigentümer eines eigenen Hauses. Als Wohnungseigentümer stehen Ihnen in Ihrem Objekt zwar auch viele Rechte offen, aber sie unterliegen weitaus mehr Vorschriften, die das Zusammenleben regeln.

Und was bedeutet dies jetzt im Alltag?

Zunächst werden Sie davon nicht viel merken. Das Einzige, was gleich auffällt, ist, dass die Häuser der Nachbarn genauso aussehen wie Ihres.

Den Unterschied, den Sie aber bemerken werden, finden Sie im Bereich des Zusammenlebens. Es gibt in den meisten Anlagen einen professionellen Hausverwalter, alternativ kann aber auch einer der Miteigentümer die Verwaltung für alle Beteiligten übernehmen.

Notwendig ist dies, da Sie im Gegensatz zum Einfamilienhaus Teil einer Gemeinschaft von Wohnungseigentümern werden. Wie bei einer Eigentumswohnung fallen Kosten an, die an diese Gemeinschaft und nicht individuell an die Eigentümer verrechnet werden.

Welche Kosten fallen denn an?

Es gibt einerseits Betriebskosten wie etwa Wasser, Grundsteuer, Müll, die Hausversicherung oder die Schneeräumung. Die Verträge hierfür müssen üblicherweise für eine gesamte Liegenschaft abgeschlossen werden, daher werden sie von der Wohnungseigentümergemeinschaft beauftragt.

Ebenso gibt es aber auch die Erhaltungskosten. Im Gegensatz zum Einfamilienhaus, wo Sie allein für alle Reparaturen verantwortlich sind und diese auch frei beauftragen können, sind im Reihenhaus alle Reparaturen an der Substanz von der Gemeinschaft zu erledigen und zu finanzieren.

Genau wie bei einer Eigentumswohnung müssen also gewisse Kosten gemeinsam bezahlt werden. Sinnvollerweise gibt es hierfür ein Gemeinschaftskonto, von dem aus diese Aufwendungen geregelt werden.

Ein professioneller Hausverwalter wird auch darauf achten, dass eine Rücklage für die Eigentümergemeinschaft gebildet wird, von der dann in Folge spätere Reparaturen bezahlt werden können, ohne den einzelnen Eigentümer mit einer Einmalzahlung komplett zu überfordern.

Die Frage der Erhaltung

Laut Wohnungseigentumsgesetz gilt im Reihenhaus die gleiche Regelung wie für jede Eigentumswohnung. Kosten für die Erhaltung der Substanz sind von den Wohnungseigentümern nach den jeweiligen Nutzwerten zu tragen.
Im Wohnungseigentumsvertrag kann Abweichendes geregelt werden. Gerade bei Reihenhäusern passiert es etwa immer wieder, dass darin festgelegt wird, dass die Erhaltung der einzelnen Objekte dem jeweiligen Eigentümer obliegt. Gibt es aber keine solche Klausel, ist jede Erhaltungsarbeit an der Substanz und insbesondere auch an der Außenhaut eine Sache der Gemeinschaft.

Reihenhaus

Altmodische Reihenhausanlage. Foto: onnola / flickr

Was passiert, wenn ein Eigentümer nicht zahlt?

Grundsätzlich haften alle Eigentümer solidarisch für die Aufwendungen der Liegenschaft. Kann also ein Eigentümer seine laufenden Betriebs- und Erhaltungskosten nicht mehr bezahlen, dann müssen die anderen dessen Anteile mitübernehmen und können sich dann mittels Klage diese Gelder zurückholen. Hier kommt es natürlich darauf an, ob der betreffende Eigentümer überhaupt noch liquide ist. Wenn diese Forderungen der Gemeinschaft aber binnen sechs Monaten bei Gericht eingebracht werden, dann besteht zumindest ein Vorzugspfandrecht.

Was sind andere Streitpunkte?

Da vielen Leuten nach wie vor nicht klar ist, dass es sich beim Reihenhaus um eine Eigentumswohnung handelt, kommt es insbesondere zu Streitigkeiten rund um die Individualisierung der Objekte.

Es ist nicht einfach erlaubt, einen anderen Zaun, eine anders gefärbte Fassade oder einen Wintergarten anzubringen, da dies alles Themen der Wohnungseigentümergemeinschaft sind. Ohne Zustimmung der Mitarbeiter oder eine entsprechende Regelung im Wohnungseigentumsvertrag, ist dies alles nicht möglich.

Wie bei der Eigentumswohnung müssen alle Miteigentümer einer Veränderung zustimmen. Die fehlende Zustimmung eines Eigentümers kann zwar gerichtlich ersetzt werden, es bleibt aber die Frage, ob ein überstimmter Nachbar ein guter Nachbar ist.

Und was passiert später damit?

Viele Leute, die sich ein Haus kaufen, planen dies gleich für ihr gesamtes Leben und am besten auch noch für die nächsten drei Generationen zu erhalten. Dieser durchaus legitime Gedanke muss allerdings im Reihenhaus oft hintenanstehen. Wie bereits erwähnt, bedarf es für Sanierungen und Umbauten der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer. Gerade wenn Anlagen älter werden und damit die Notwendigkeit von Sanierungen steigt, sinkt oft der Wille der betroffenen Eigentümer, auch wirklich genügend Geld in die Sanierung der gemeinsamen Anlage zu stecken. Ohne Einigung werden aber oft nicht einmal die nötigsten Arbeiten erledigt.

Was können Sie tun, wenn Sie sich für ein Reihenhaus interessieren?

Mein Tipp dafür ist es, dass Sie sich den Wohnungseigentumsvertrag genau anschauen. Was dürfen Sie ohne die Eigentümergemeinschaft und was erfordert deren Einvernehmen? Wie viele Wegflächen, die im Winter beleuchtet und vom Schnee geräumt werden müssen, gibt es in der Anlage? Gibt es eine Hausverwaltung?
Und wenn Sie älter werden?

Gerade im Alter kann ein Reihenhaus auch zur Belastung werden. Die Kinder sind vielleicht schon ausgezogen und man braucht den Platz gar nicht mehr, vor allen Dingen hat es aber Treppen. Diese müssen jedes Mal auf dem Weg zu den Schlaf- oder Badezimmern überwunden werden. Oft ist es einfacher in eine kleine Eigentumswohnung zu wechseln, da ein Reihenhaus dann einfach zu viel Arbeit macht.

Eine solche Eigentumswohnung, ebenerdig mit zwei Zimmern, aber sogar mit Garten und Terrasse kann ich Ihnen aktuell noch anbieten. Klicken Sie hier für weitere Informationen…

Top 4, Loggia, Terrasse, Garten

Groß-Enzersdorfer Straße 36, Top 4. 2-Zimmer-Wohnung mit Terrasse und Garten.


Foto ganz oben: Christian Steinborn / flickr

Top 4, Loggia, Terrasse, Garten

Was verbinden Sie mit Erdgeschoßwohnungen? Einen schönen Garten zur Entspannung und Erholung? Oder doch eher die Gefahr von Einbrüchen, feuchte Wände und hohe Heizkosten?

In meinem heutigen Blogbeitrag beschäftigen wir uns mit den Besonderheiten von Erdgeschoßwohnungen und worauf Sie hier bei der Wohnungssuche achten sollten.

Haus in Groningen (NL)

Souterrain in einer niederländischen Stadt. (Foto: Wikipedia/Vis met 1 oog)

Der Altbau – oder wo ist eigentlich das Erdgeschoß?

Althäuser haben oft andere Methoden der Zählung von Stockwerken. Hier gibt es Souterrain, Hochparterre, Mezzanin und dann oft erst den ersten Stock. Wo setzen wir hier also das Erdgeschoß an?

Ein Souterrain beschreibt nichts anderes als einen Raum der mit seiner Bodenfläche unter dem Bodenniveau, also in Wirklichkeit im Keller, liegt. Ein Souterrain dient hierbei oft für Wohn- oder Lagerzwecke und ist durchaus auch mit Fenstern ausgestattet.

Hier ist es verständlich, dass diese Räume nicht immer zu 100 % trocken sein können, insbesondere da alte Gebäude oft nicht über die nötige Feuchtigkeitsisolierung verfügen.

Ein Hochparterre wiederum ist das darauffolgende Stockwerk, das bereits ein Stück über dem normalen Straßenniveau liegt. Es sind einige Stufen von der Straße zur Wohnung zu überwinden.

Die Wohnung ist nicht mehr im Boden, wodurch die Gefahr von Feuchtigkeit zwar nicht automatisch gebannt ist, jedoch deutlich geringer als im Souterrain. Zu beachten ist hier die Frage der Isolierung des Bodens bzw. wie das darunterliegende Geschoß genutzt wird. Wenn der Raum darunter nicht geheizt ist, ist jedenfalls mit höheren Heizkosten und im Winter oft kalten Böden zu rechnen. Werden solche Wohnungen mit einem Gartenanteil verkauft, so muss man jedenfalls bedenken, dass der Zugang immer über Stufen stattfinden muss und nicht barrierefrei ist.

Der Neubau – eine Ebene, aber unterschiedliche Qualitäten

Auch beim Neubau müssen wir ein wenig unterscheiden. Der Einfachheit halber werden hier jetzt einmal alle Wohnungen die über ein in etwa ebenerdiges Erdgeschoß verfügen zusammengefasst. Es gibt aber grundsätzlich auch im Neubau noch Objekte in denen das Kellergeschoß teilweise aus dem Boden ragt oder das Erdgeschoß manchmal ein Stück höher liegt als das umliegende Straßenniveau.

Gehen wir jetzt aber mal von einem ebenerdigen Erdgeschoß aus. Welche Vor- und Nachteile kann so eine Wohnung haben?

Lage

Liegt eine Wohnung direkt an einer auch noch stark befahrenen und von Fußgängern überlaufenen Straße? Gibt es nur Zimmer, die auf die Straße schauen und muss man daher die ganze Zeit die Fenster verdunkeln?

Zuerst zur guten Nachricht: auch für solche Fälle gibt es Lösungen. Haben Sie zum Beispiel schon mal von Verspiegelungsfolien gehört? Das sind Folien mit denen Fenster präpariert werden können und die einen ähnlichen Effekt wie verspiegelte Sonnenbrillen haben. Es kommt weiterhin Licht in die Wohnung, nach außen gibt es aber lediglich einen Spiegeleffekt. Bei Erdgeschoßbadezimmern wird alternativ auch gerne eine Mattierungsfolie angewandt, die ein Durchschauen durch das geschlossene Fenster generell unmöglich macht.

Eine Erdgeschoßwohnung kann allerdings natürlich genauso in den Hof gehen oder über einen Vorgartenzaun verfügen. Das führt zum nächsten Punkt.

Garten

Ob man Gärten mag oder nicht ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Es zeigt sich aber doch deutlich, dass die meisten Menschen früher oder später in ihrem Leben gerne ein wenig Grün um sich haben. Ein Garten kann ein wunderbarer Ort der Entspannung sein. Viele Leute empfinden einen Garten aber auch als Belastung, da er immer mit Arbeit verbunden ist.

Eine Erdgeschoßwohnung bietet hier oft ein gutes Mittelmaß. Die dazugehörigen Gartenflächen sind meist nicht so groß, dass man sich wirklich viel Arbeit damit macht, bieten aber einen schönen Platz zum Draußen sitzen und Entspannen.

Hobbygärtner reinigt den Rasen im Garten.

Im eigenen Garten arbeiten, entspannt.

Kalte und feuchte Wände

Wie schon zuerst erwähnt, werden Erdgeschoßwohnungen oft mit feuchten Wänden und kalten Böden verbunden. Heutzutage ist dies allerdings eher eine Erinnerung an frühere Zeiten. Wenn Sie eine heute neu gebaute Wohnung kaufen, können Sie im Normalfall davon ausgehen, dass hier für eine entsprechende Isolierung, sowohl im Bodenbereich (die Keller werden mit einer feuchtigkeitsabweisenden Isolierung ausgestattet) als auch im Bereich der Wände gegeben sein sollte.

Höherer Heizbedarf im Erdgeschoß

Früher konnte man davon ausgehen, dass man in Erdgeschoßwohnungen am besten immer Hausschuhe anziehen sollte, da der Boden einfach immer kühl war. Räume, die von unten nicht geheizt werden, treiben natürlich auch die Heizkosten in die Höhe.

Seit einigen Jahren ist es unter anderem durch Anstrengungen der EU im Bereich des Klimaschutzes hier zu massiven Veränderungen im Bau gekommen. So ist es heute üblich unterhalb des ersten bewohnten Stockwerks (das kann manchmal auch das erste Obergeschoß sein) eine zusätzliche Kälteisolierung einzubauen. Diese relativ schnell und einfach anzubringende Maßnahme kann auch bei älteren Gebäuden Wirkung zeigen, sollte aber unbedingt mit einem Fachmann abgesprochen werden, um nicht unerwünschte Nebenwirkungen zu erzielen.

Sicherheit – die Angst vor dem Einbrecher

Ein Thema im Erdgeschoß ist natürlich auch immer die Frage der Sicherheit und des Einbruchsschutzes. Durch ebenerdige Fenster und Türen bieten sich Einbrechern viele Möglichkeiten in eine Wohnung zu kommen.

Gute Wohnungen werden deshalb bereits vom Bauträger mit Vorbereitungen für Alarmanlageninstallationen oder etwa Außenrollos ausgestattet. Nachträglich lassen sich Türen und Fenster auch mit absperrbaren Griffen ausstatten oder etwa einbruchshemmende Fensterfolien montieren.

Eine Barriere ist für Einbrecher ein Fremdwort. Die Gefahr eines Einbruchs ist entgegen der langläufigen Meinung in oberen Stockwerken mit unbeobachteten Eingangstüren höher.

Ebenerdiger Zugang und Barrierefreiheit

Keine Treppen – das ist sicher ein ganz großes Plus der Wohnung im Erdgeschoß. Auch wenn heute Barrierefreiheit in allen Stockwerken vorgeschrieben ist, ermöglicht eine Erdgeschoßwohnung auch bei einem Ausfall des Aufzugs einen jederzeitigen Zugang für ältere oder körperlich beeinträchtigte Menschen. Auch für Kinder und Haustiere kann das Fehlen von Treppen ebenfalls von Vorteil sein kann.

Auch wir bieten einige Erdgeschoßwohnungen (Gebauergasse 18, Groß-Enzersdorfer Straße 36) an. Schauen Sie sich doch mal unser Wohnungsangebot auf dieser Seite an, vielleicht ist ja etwas Passendes für Sie dabei. Ich stehe Ihnen gerne für eine Besichtigung zur Verfügung. Auch würde ich mich über Ihre Meinung zum Thema Erdgeschoß freuen: Wollen Sie eine Erdgeschoßwohnung oder wollen Sie lieber ganz anders wohnen? Hinterlassen Sie mir doch einfach einen Kommentar!

Top 4, Loggia, Terrasse, Garten

Groß-Enzersdorfer Straße 36 Top 4. Diese sonnige 2-Zimmer-Wohnung können Sie kaufen.

Sonnenschirm und Balkonblumen vor bewölktem Himmel.

Auch wenn man in der Stadt lebt, gibt es kaum etwas Feineres, als eine Möglichkeit ins Freie zu gehen. Ein eigener Balkon oder eine Terrasse sind einfach erholsam. Auch ein Garten kann bei der Entscheidung für eine Wohnung den Ausschlag geben.

Nur was muss so ein Außenraum eigentlich können, damit man ihn richtig nutzen kann?

Die Himmelsrichtung machts

Die erste Frage zur Nutzung eines Balkons oder einer Terrasse ist sicher einmal, in welcher Himmelsrichtung sich diese Freifläche eigentlich befindet. Hierzu muss man sagen, dass es letztendlich ganz egal ist, ob ein Balkon süd- oder nordseitig, west- oder ostseitig ist, es kommt nur darauf an, wie man ihn nutzen will.

Aber was heißt das? Letztendlich kommt es auf die Sonneneinstrahlung auf Balkon oder Terrasse an. Rein nordseitige Objekte werden wahrscheinlich wenig oder keine Sonneneinstrahlung haben, was im Hochsommer ein angenehmes Klima verspricht. Umgekehrt bietet ein südseitiger Balkon auch schon bei nur mäßig warmen Wetter die Möglichkeit, sich raus zu setzen. Im Hochsommer wird es aber wahrscheinlich fürchterlich heiß sein.

Sie sehen, es gibt hier keine eindeutig richtige Lösung für alle Menschen. Je nach individuellem Temperaturempfinden und Sonnenbedarf sollte man bei der Wahl einer Eigentumswohnung auch auf die Himmelsrichtung des Balkons achten.

Beschattung – darf ich das?

Das Anbringen einer Beschattung auf einer Außenfassade ist eine Veränderung, die nicht ohne weiteres ohne Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer stattfinden darf. Sehr oft finden sich hier aber bereits Regelungen im Wohnungseigentumsvertrag, die es erlauben, eine Beschattung anzubringen. Ansonsten gilt, dass sämtliche mobile Möglichkeiten einer Beschattung ohne Genehmigung verwendet werden dürfen, es aber für Markisen oder ähnliches einer Zustimmung aller Miteigentümer im Wohnungseigentum braucht.

Typischer Innenhof in Wien

Der Innenhof bietet größtmögliche Ruhe.

Was soll ein Balkon oder eine Terrasse eigentlich können?

Haben Sie sich einmal gefragt, was Sie eigentlich von einem Balkon erwarten? Ich habe schon solche gesehen, wo man gerade noch stehen konnte, aber sich nicht einmal ein Sessel ausgeht. Reicht Ihnen das?

Mir persönlich wäre es zu klein, aber manchmal ist man schon froh, wenn man überhaupt eine Möglichkeit hat rauszugehen. Wenn man aber eine Wohnung kauft, dann sollte man schon auf eine etwas großzügigere Version eines Balkons oder einer Terrasse achten.

Ein Grundgedanke der von mir entwickelten Wohnungen ist, dass Balkone oder Terrassen so groß sein müssen, dass man zumindest einen Tisch, eine Gartengarnitur oder eine Sonnenliege darauf unterbringen kann. Bei einer Familienwohnung sollte auch Platz für die ganze Familie sein. Aber auch bei kleinen Wohnungen sollten mindestens zwei Personen problemlos draußen sitzen können.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Terrasse und Balkon?

Eine Terrasse ist eine offene Plattform für den Aufenthalt im Freien. Ein Balkon ist eine Plattform an einem Gebäude, die über Geländeniveau liegt und über den Baukörper hinausragt. Das bedeutet nichts anderes, als dass im Erdgeschoß eine Freifläche als Terrasse bezeichnet wird, ebenso wie im Dachgeschoß, in den Stockwerken dazwischen spricht man von Balkonen.

Ein Balkon im Neubau kommt oft nicht alleine. Meist gibt es Balkone in mehreren Stockwerken übereinander. Ein Vorteil hier ist, dass man auch bei Regenwetter draußen sitzen kann, da es ein Dach über dem Balkon gibt. Ebenfalls gibt es meist keine Notwendigkeit für zusätzliche Beschattungsanlagen, da die Sonne bereits ausreichend abgehalten wird.

Terrasse einer Eigentumswohnung

Mit einer gepflegten Terrasse sicher in die Sommersaison starten.

Balkone oder Terrassen fit für das Frühjahr machen

Eine ganz wesentliche Sache zur jetzigen Jahreszeit ist, dass man seinen Balkon oder seine Terrasse möglichst bald einmal gründlich reinigen sollte. Wenn Ihr Balkon über einen Holzbelag verfügt, oder auch Ihre Gartenmöbel aus Holz bestehen, wird es dringend Zeit, diese mit Holzöl zu pflegen, damit die Haltbarkeit gegeben bleibt.

Zur Reinigung eignen sich am besten Schwämme oder weiche Bürsten und etwas Wasser. Böden sollten hierbei in Richtung der Maserung geschrubbt werden, um Kratzspuren zu verhindern. Ergraute Böden können mit Essigreiniger und Schleifpapier behandelt werden, anschließend sollte mit Holzöl der Verwitterung gegen gewirkt werden. Sinn macht es, diese Behandlung jährlich zu wiederholen.

Gartenflächen – Paradies oder Unkraut?

Kleine Gärten bei Eigentumswohnungen können sehr erholsam sein, manchmal aber auch einfach unangenehm wirken. Es ist alles eine Frage der Gestaltung und der Pflege. Mit Kindern oder Haustieren bieten sich kleine oder auch größere Gärten natürlich an. Immer bedenken muss man dabei, dass auch der kleinste Garten viel Arbeit machen kann.

In den nächsten Wochen werde ich Ihnen im Blog die Entwicklung einer neuen Gartengestaltung in unserem Objekt Gebauergasse 18 zeigen. Derzeit arbeite ich gerade mit der Hilfe einiger Gartengestalter an einem neuen Konzept, da unser bisheriger Rasen letztes Jahr vertrocknet ist.

Jetzt planen wir, aus einem kleinen Garten ein echtes Paradies zu machen. Im Zuge dieser Veränderung werde ich Ihnen gemeinsam mit einer Gartenexpertin ein paar allgemeine Grundsätze vermitteln, die auch für Ihren Garten Anregungen bieten werden.

Gartenpflege

Keine Angst vor Unkraut! Regelmäßige Rasenpflege wirkt und beruhigt.


Bild ganz oben: vonnypony / photocase.de

Laufschuhe anziehen (Dusan Petkovic / Shutterstock)

Die Tage werden länger und es wird endlich wieder wärmer. Das ist die ideale Zeit, um nach einer neuen Wohnung zu suchen. Es hilft aber auch, in Ihrer derzeitigen Wohnung einige Maßnahmen zu treffen, um diese fit für das Frühjahr zu machen; auch, wenn Sie bereits eine neue Eigentumswohnung suchen.

Aber ich suche doch eine neue Eigentumswohnung – wozu der Aufwand?

Die Gestaltung Ihrer jetzigen Wohnung passend zu der Jahreszeit hilft Ihnen, frische Energie in die Räume und in Ihr Leben zu bekommen. Mit frischem Schwung fällt es dann auch leichter, eine neue Wohnung zu suchen. Oft sind es Kleinigkeiten, die Sie in der alten Wohnung verändern, die Sie dann schnell zu Ihrer neuen Eigentumswohnung führen.

Eine Kammer voller Kartons, Pölster, Dekoration, Lampen.1. Aufräumen und Ausmisten

Nutzen Sie die Zeit des Frühjahrs und bereiten Sie Ihren kommenden Umzug vor. Wenn Sie jetzt bereits ausmisten und alte Dinge weggeben, geht es dann umso schneller mit dem Umzug. Außerdem hilft diese Maßnahme, Ihren Fokus zu verschieben und sich frei zu machen, die neue Wohnung überhaupt in Ihr Leben zu lassen.

Alles, was wir lange aufheben, staut alte Energien auf und bindet uns an den bisherigen Zustand. Jedes Entrümpeln, Ausmisten und auch Reparieren von Schäden führt zu Wirkungen im Raum und damit zu Wirkungen in Ihrem Leben.

2. Frische Blumen in die Räume

Das Schönste am Frühjahr ist doch die Natur. Endlich geht es wieder raus in die frische Luft ohne dabei zu frieren. Außerdem beginnt endlich alles zu blühen und das frische, satte Grün kommt raus.

Wie man schon lange weiß, macht uns dieses Rausgehen in die Natur glücklich und sorgt auch bei uns Menschen für frischen Tatendrang. Diesen Effekt können wir uns leicht in die Wohnung holen, indem wir einfach regelmäßig einen kleinen Blumenstrauß für unsere Räume mitnehmen. Frische Zimmerpflanzen sind natürlich auch eine nette Möglichkeit, um frischen Schwung mitzunehmen.

Tulpen und Hyazinthen3. Orientieren Sie sich an den Farbwelten der Natur

Es müssen nicht immer nur Pflanzen sein. Auch Dekorationsartikel wie Zierpölster, Geschirrtücher oder auch Ziergegenstände aus Holz oder Keramik können das Herz erfreuen. Diese werden jetzt überall in frühlingshaft-frischen Farben angeboten.

Selbstverständlich gilt es hierbei nicht zu übertreiben, aber ein wenig Dekoration macht uns das Ankommen im eigenen Zuhause leichter und damit auch die Suche nach einem neuen Zuhause.

4. Machen Sie den Erfolgscheck

Strahlt Ihr bisheriges Zuhause bereits den Wunsch zur Veränderung aus? Was meine ich damit, werden Sie sich wahrscheinlich jetzt fragen.
Wir können unsere Räume immer dazu nutzen, um unsere Ziele darin zu stärken. Setzen Sie symbolische Anker, die Sie an Ihre Ziele, in unserem Fall eine neue Eigentumswohnung, erinnern sollen. Das bedeutet, dass Sie sich Gegenstände, Bilder oder was immer Sie an Ihr Ziel erinnert, in die bestehenden Räume stellen oder hängen.

Selbst wenn Sie diese nie direkt anschauen, sieht es Ihr Unterbewusstsein immer dann, wenn Sie im Raum sind. Deshalb hilft es, wenn wir solche Anker in möglichst vielen unserer Räume setzen. Die Technik funktioniert auch bei anderen Zielen, allerdings sollten Sie nicht zu viele Ziele auf einmal verfolgen, da wir Menschen nicht unbegrenzt viele Ziele auf einmal erfolgreich verfolgen können. Wichtig ist hierbei, dass Sie Ihr Ziel wirklich bereits fühlen und spüren können.
Also wie fühlt sich Ihre neue Wohnung an? Welche Eigenschaften soll Sie haben? Diese Dinge sollten Sie zunächst einmal ausarbeiten, dann können Sie die Ziele im Raum „installieren“ und auch einfach wieder vergessen. Wenn es Ihrem ernsthaften Wunsch entspricht, dann werden Sie Ihr Ziel erreichen.
Bunte Schachtel zu einem Regal gestapelt.

5. Was wünschen Sie sich in der neuen Eigentumswohnung?

Überlegen Sie sich jetzt schon, ob es zum Beispiel irgendwelche besonderen Farben oder Gegenstände in Ihrer neuen Wohnung geben soll. Vielleicht können Sie sich davon bereits jetzt etwas holen.

Das könnten zum Beispiel neue Handtücher, eine schöne Bettwäsche, ein gemütlicher Sessel oder sogar eine Kommode sein. Wichtig ist es, dass diese Gegenstände symbolisch für Ihr neues Zuhause stehen. Dann ist die Freude umso größer, wenn Sie diese mit in Ihre neue Wohnung übersiedeln.


Bild ganz oben: Dusan Petkovic / Shutterstock

Top 20, Wohnküche, Teilansicht

Sie suchen eine neue Eigentumswohnung? Im jetzt neu aufgestellten Blog möchte ich Ihnen ab sofort wieder regelmäßig Tipps zum Thema Eigentumswohnung geben. Diesmal geht es um einige typische Fehler, die unerfahrenen Interessenten oft passieren.

1. Nebenkosten beim Kauf der Eigentumswohnung vergessen

Eine Wohnung ist mit einem Kaufpreis von 400.000 Euro angeschrieben. Sie kostet damit aber nicht nur 400.000 Euro, sondern es fallen noch nicht unerhebliche Nebenkosten an. Diese betragen zwischen sieben und zehn Prozent des Kaufpreises der Eigentumswohnung.

Es handelt sich hierbei um die Kosten für die Grunderwerbssteuer (3,5 % vom Kaufpreis), die Grundbucheintragungsgebühr (1,1 %), die Kaufvertragserrichtung (Notar oder Rechtsanwalt bekommen üblicherweise zwischen 1 und 1,5 % zuzüglich Umsatzsteuer), einige kleinere Nebengebühren für das Gericht und – je nachdem wo man kauft – die Maklergebühren (bis 3,0 % zuzüglich Umsatzsteuer).

Und selbst wenn ich diese Kosten bereits berücksichtige, so muss ich doch noch Geld für die Einrichtung oder eventuelle Umbauten beiseitelegen. Somit wird ein Kauf oft viel größer, oder das Budget viel kleiner, als man es erwartet hätte.

2. Den eigenen Kreditrahmen vollständig ausnutzen

Die Mehrheit meiner Kunden – und wahrscheinlich geht es Ihnen auch nicht anders – benötigt einen Kredit zum Kauf einer Eigentumswohnung. In Zeiten von niedrigen Zinsen ist es auch eine wirklich interessante Möglichkeit, in Immobilien zur Eigennutzung wie auch zur Vermietung zu investieren, da sowieso keine Zinsen auf der Bank zu erlangen sind.

Beim Kauf Ihrer Eigentumswohnung sollten Sie allerdings ganz genau hinschauen, inwieweit Sie sich einen Kredit wirklich langfristig leisten können. Hier geht es nicht gerade um die niedrigen Zinsen im Moment, sondern mehr um die Frage ob Sie sich auch in Zeiten steigender Zinsen Ihre Wohnung noch leisten können.

Was passiert in Zeiten in denen das Zinsniveau zum Beispiel auf 10 % steigt? Und diese Zeiten hatten wir noch vor wenigen Jahren. Selbstverständlich rede ich Ihnen an dieser Stelle keine Eigentumswohnung aus, aber ich empfehle, möglichst hohe Rückzahlungen gleich zu Beginn zu leisten. Auch eine Zinssicherung ist möglich. Hierüber berät Sie am besten Ihre Bank.

Top 19, Wohnküche, Einbauküche, Teilansicht

Top 19, Wohnküche auf einer Fläche von 37,63 m²

3. Sie kaufen im renovierungsbedürftigen Altbau, weil man ohnedies alles selbst reparieren kann

Altbauten sind doch etwas wirklich Schönes. Die hohen Räume, die großen Fenster, eine Altbauwohnung kann oft sehr faszinierend sein.
Allerdings sollten Sie insbesondere bei Altbauten, sowie generell bei Gebäuden die bereits älter als 20 Jahre sind (ich weiß, dass dies vom Gesetz her Neubauten sind), sehr genau schauen, wie der bauliche Zustand ist.

Es geht hier einmal um den Zustand im Inneren der Wohnung. Welche Maßnahmen müssen Sie vor einem Einzug unbedingt erledigen? Und hinterfragen Sie bitte auch, ob zusätzliche Maßnahmen in den nächsten Jahren anstehen. Gerade hinsichtlich der Finanzierung derselben sollten diese jetzt schon miteingeplant werden.

Vor allem geht es aber auch um das Thema Reparaturreserve. Hierbei handelt es sich um Geld, das üblicherweise von der Hausverwaltung gemeinsam mit den Betriebskosten zum Erhalt des Hauses eingehoben und angespart wird.

Von dieser Reserve werden alle Reparaturen an gemeinsamen Anlagen des Hauses, aber etwa auch der Fenster, der Balkone oder der Wohnungseingangstüren bezahlt. Deshalb stellt sich aber auch die Frage, welche Maßnahmen im Haus bereits in den letzten Jahren durchgeführt wurden und welche demnächst anstehen. Sind diese bereits gedeckt? Auskunft hierüber bekommt man üblicherweise bei der Hausverwaltung, man muss aber immer auch mit plötzlichen unerwarteten Mehrkosten rechnen, die sich durchaus auch auf mehrere tausend Euro pro Wohnung summieren können.

4. Die Wohnung ist jetzt schon zu klein

Wenn Sie die ersten Punkte gelesen haben, haben Sie vielleicht schon Angst überhaupt eine Wohnung zu kaufen, die Ihren Vorstellungen entspricht. Sehr gerne möchte man einsparen und verzichtet dann auf irgendwelchen „Luxus“. Dieser Luxus könnte etwa das eigene Arbeitszimmer, der Schrankraum oder das zweite Badezimmer sein.

Die Idee einzusparen ist natürlich nicht grundsätzlich schlecht, es darf Ihnen aber bitte nie so vorkommen, dass Ihnen irgendetwas wichtiges fehlt. Ihre Wohnung soll Sie glücklich machen und soll Ihnen ein wirkliches Zuhause bieten. Denken Sie hier langfristiger und schauen Sie, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt irgendwo einzusparen.

Eventuell erweitern Sie Ihr Suchgebiet und schauen sich noch andere Wohngebiete an. Es muss nicht immer Innenstadtlage sein, manchmal genügt es, ein paar Kilometer weiter entfernt zu suchen und schon finden Sie eine Wohnung, die Ihren Vorstellungen entspricht und genug Platz bietet.

5. Die Umgebung oder die Qualität passt einfach nicht

Was nützt Ihnen ein großes günstiges Haus im Burgenland, wenn Sie in Wien leben und Ihren ganzen Freundeskreis hier haben. Das gleiche gilt für ein Objekt in Wien, bei dem etwa die Fenster nicht dicht sind oder sonst größere Reparaturen anstehen.

Ebenso wie beim vorigen Punkt gilt hier, dass Sie besser länger suchen sollten, bevor Sie sich entscheiden. Wohnungen lassen sich wieder weiterverkaufen, aber es zahlt sich trotzdem aus, sich mehr Zeit zu nehmen und in Ruhe eine Entscheidung zu treffen. Sie wollen Ihre neue Wohnung oder Ihr neues Haus für längere Zeit Ihre Heimat nennen. Dafür zahlt es sich aus, sich Zeit zu lassen.

6. Wir wollen noch Kinder

Sie sind jung und denken noch daran Kinder zu bekommen? Dann überlegen Sie, ob Sie wirklich die Zwei-Zimmer Wohnung kaufen wollen. Manchmal ist es besser, etwas länger zur Miete zu wohnen, bevor man sich entscheidet. Ihre neue Wohnung sollte nämlich schon Platz für ein Kinderzimmer haben.

7. Wir wollen auch vermieten

Vielleicht haben Sie auch schon Kinder und wollen eine Wohnung für Ihre Kinder kaufen. Aber sind diese überhaupt schon alt genug um einzuziehen, oder wollen Sie die Wohnung jetzt zunächst einmal vermieten.

Das begegnet mir recht häufig und es spricht auch nichts dagegen, dass man eine Wohnung erst einmal vermieten möchte. Aber achten Sie in diesem Fall lieber darauf, dass die Wohnung jetzt leicht vermietbar ist und weniger darauf, ob sie Ihren persönlichen Wünschen entspricht. Wer weiß, ob Ihre Kinder in fünf oder zehn oder gar fünfzehn Jahren auch tatsächlich einziehen wollen. Sorgen Sie lieber jetzt dafür, dass Sie glückliche Mieter bekommen und damit ein gutes Nebeneinkommen.

Top 20, Wohnküche mit Blick zur Terrasse

Top 20, Wohnküche auf einer Fläche von 82,28 m²

Eine Kammer voller Kartons, Pölster, Dekoration, Lampen.

Wohin mit all unserem Zeug? Geht es Ihnen auch so?
Nirgends ist Platz und eigentlich wissen wir nicht mehr, wo wir noch etwas unterbringen können.

Heute bringen wir Ihnen gleich zwei Artikel, die sich mit dem Thema ausführlich beschäftigen. Einmal geht es um den Stauraum bei der Wohnungssuche und ein weiteres Mal um das Entrümpeln. Beides hilft nämlich ungemein bei der Wohnungssuche.

Klicken Sie einfach unten auf den Link Ihrer Wahl.

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Ruine

Sie suchen eine neue Eigentumswohnung. Dabei sehen Sie ganz tolle Bilder von einem traumhaften Dachausbau mit großartigem Ausblick. Sie kommen hin und auch der erste Blick auf das Haus ist schön: Es handelt sich um einen Altbau mit neuer Fassade und das Stiegenhaus ist frisch gestrichen.

Sie kaufen die Wohnung, doch nach einem Monat erhalten Sie von der Hausverwaltung einen Erlagschein mit der Bitte zur sofortigen Einzahlung von 10.000 Euro.

Undenkbar? Leider nicht!

Im Wohnungseigentum sind alle Eigentümer am ganzen Haus und damit an allen zu bezahlenden Arbeiten beteiligt. Nur weil Sie Wohnungseigentum an einer Wohnung im zweiten Stock erwerben, bedeutet das nicht, dass Sie nicht etwa auch bei der undichten Dachterrasse oder dem feuchten Fleck im Erdgeschoß mitzahlen müssen.

Wohnungseigentum ist in Österreich als ausschließliches Recht zur Nutzung einer Wohnung oder eines sonstigen selbstständigen Nutzungsobjekts (Parkplatz, Büro, Ordination, Lagerraum) definiert. Das bedeutet aber auch, dass das Eigentum am Gebäude und auch der gesamten Liegenschaft selbst allen Eigentümern gemeinsam gehört.

Dadurch lässt sich aber auch erklären, warum es so wichtig ist beim Kauf einer Wohnung immer auch den Zustand des Hauses genauer zu betrachten.

Der Reparaturfonds – Geld für schlechtere Zeiten

Das Wohnungseigentumsgesetz bestimmt, dass alle Wohnungseigentumsgemeinschaften (vereinfacht gesagt die Eigentümer der Wohnungen zusammen) dazu verpflichtet sind, einen Reparaturfonds anzulegen. Hierbei handelt es sich um Geld, das für allfällige Reparaturarbeiten am Haus gespart wird.

Üblicherweise wird hierfür ein bestimmter Betrag pro Monat von der Hausverwaltung gemeinsam mit den Betriebskosten eingehoben. Wie hoch dieser Betrag sein muss ist gesetzlich nicht genau geregelt. Die meisten Hausverwaltungen haben hier ihre Richtwerte, letztendlich hängt es aber von der Eigentümergemeinschaft ab, welcher Betrag hier eingehoben wird.

Wenn Sie sich jetzt eine Wohnung kaufen wollen, sollte Sie insbesondere auch dieser Betrag interessieren. Ist dieser nämlich zu niedrig oder wird etwa in Folge einer dringenden Reparaturmaßnahme mehr Geld benötigt, kann die Hausverwaltung auch den kompletten fehlenden Betrag auf einmal von den Eigentümern verlangen.

Ist das dann in Ihrer Haushaltsrechnung nicht vorgesehen, kann es zu unerwarteten hohen Sonderausgaben kommen.

Wie kann ich mich schützen?

Wenn Sie der Meinung sind, eine Wohnung in einem Altbau kaufen zu wollen, dann ist es sinnvoll sich vom Verkäufer oder der Hausverwaltung eine Liste mit den geplanten Arbeiten im Haus sowie den aktuellen Stand der Rücklage nennen zu lassen. Sollten Sie hier erkennen, dass sich das nicht ausgehen kann, kalkulieren Sie es in Ihrer Ankaufsrechnung mit ein bzw. versuchen Sie es bei etwaigen Preisverhandlungen mit anzusprechen.

Im Neubau kann es natürlich auch zu Nachzahlungen und Mehrkosten kommen, generell sollte hier das Risiko aber niedriger sein. Die Gefahr besteht natürlich immer, dass im Bau geschlampt wurde oder der Bauträger in Konkurs geht.

Hiergegen sind Sie einerseits durch das BTVG (Bauträgervertragsgesetz – anwendbar für Objekte, die sich noch im Bau befinden und für die vor Fertigstellung bereits ein gewisser Geldbetrag eingehoben wird) geschützt. Dieses Gesetz sieht Absicherungsmaßnahmen durch schrittweise Auszahlungen der von Ihnen hinterlegten Gelder nach Bestätigung eines Sachverständigen bis zum Ende der Gewährleistungsfrist oder alternativ Sicherstellungen etwa durch Bankgarantien vor. Der Bauträger kann also nicht einfach mit dem Geld verschwinden ohne dass er Ihre Wohnung erfolgreich übergeben hat.

Zusätzlich empfehle ich Ihnen aber auf Ihren Bauch zu hören und eventuell Geld für einen vertragsprüfenden Anwalt zu investieren. Ihr bester Schutz hier ist es, sich die Historie der von Ihrem Bauträger bzw. dessen ausführender Baufirma errichteten Gebäude anzusehen.

Fazit

Ein guter Bauträger wird Ihnen gerne fertiggestellte Referenzprojekte zeigen. Wenn Sie es wie bei unseren Objekten mit einer externen und vom Bauträger unabhängigen Hausverwaltung zu tun haben, können Sie sich auch bei dieser über Erfahrungen mit dem Bauträger informieren. Oder wenn Objekte fertig errichtet sind, fragen Sie doch jemanden der bereits im Haus wohnt.

Für die Objekte 1210 Wien, Gebauergasse 18 und 1220 Wien, Groß-Enzersdorfer Straße 36 stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Neubauten wie unsere Gebauergasse 18 brauchen kaum Reparaturen

Neubauten wie unsere Gebauergasse 18 brauchen kaum Reparaturen

Das Bild zeigt ein Schlafzimmer mit Blick in den Schrankraum.

Schön ist die neue Wohnung. Drei Zimmer, ein schönes Bad, getrennte Toilette und auch das Vorzimmer bietet genug Platz. Also alles vorhanden was man sich so wünscht; nur der Abstellraum fehlt.

Würde Sie das stören? Oder haben Sie genug Ideen, wo man Besen, Staubsauger oder Bügelbrett unterbringen kann? Lagern Sie dann Ihre Schuhe etwa am Gang und darf man das überhaupt? Und wie ist das mit dem Kellerabteil? Wie groß muss das sein, damit Sie damit auskommen?

Wie können Abstellräume aussehen?

Es gibt viele verschiedene Arten von Abstellräumen. Beginnen wir bei der klassischen Abstellkammer, in der man Putzmittel, Werkzeug, vielleicht eine Leiter oder auch das Bügelbrett aufbewahrt.

Aber ebenso muss man bei Abstellräumen den Schrankraum, der ja eigentlich für Kleidung gedacht ist, oder etwa auch die Speisekammer zur Lagerung von Lebensmitteln dazuzählen.

An das Gästezimmer denken Sie wahrscheinlich weniger, obwohl auch dieses meistens als zusätzliche Staufläche dient und nur selten Gäste beherbergt. Auch das Vorzimmer beherbergt oft Lagerflächen in Form von Kästen für Schuhe und Jacken.

Dann gibt es natürlich noch das Kellerabteil. Die meisten Eigentumswohnungen haben ein solches und oft könnte das noch größer sein.

Und wenn das auch nicht reicht? In vielen Häusern stehen auf den Gängen überall Schuhe, Pflanzen und manches Mal sogar ganze Schränke.

Aber Achtung: das Abstellen von Gegenständen auf dem Gang ist feuerpolizeilich nicht gestattet. Somit kann es gegenüber einem Eigentümer einer Wohnung jederzeit zur Aufforderung kommen, allfällige Gegenstände zu entfernen. Trotzdem wird der Gang oft genutzt. Dabei gibt es doch genügend Alternativen – dazu später etwas mehr.

Wie ist das mit dem Kellerabteil?

Im Neubau haben Sie heute grundsätzlich immer einen Einlagerungsraum bei der Wohnung dabei. Dieser Raum befindet sich oft im Keller, dies ist aber keine verpflichtende Vorgabe. In unserem Objekt Gebauergasse 18 haben wir z.B. ebenerdige Abteile im Erdgeschoß eingeplant, weil uns im eigentlichen Kellergeschoß die Flächen ausgegangen sind.

Im Altbau gibt es nicht immer ein Kellerabteil für jede Wohnung. Insbesondere, wenn Wohnungen vermietet sind und erst nachträglich Wohnungseigentum begründet wurde, kann es sein, dass einfach keine Abteile frei sind.

Einlagerungsraum der Gebauergasse 18

Einlagerungsraum der Gebauergasse 18

Habe ich überhaupt Rechte an MEINEM Keller?

Im Wohnungseigentum ist hier immer Vorsicht angesagt. Ob IHR Keller überhaupt zu Ihrer Wohnung gehört, wird im Wohnungseigentumsvertrag geregelt und im Grundbuch eingetragen. Steht hier ein Kellerabteil gesondert bei der Wohnung ausgewiesen, so gehört dieses Kellerabteil zu dieser Wohnung.

Fehlt eine derartige Eintragung aber, dann handelt es sich um Allgemeinflächen, die jedem Miteigentümer gleichmäßig zustehen. Sie haben dann eben KEIN Recht auf Ihren Keller.

Im Neubau werden Keller heute grundsätzlich im Grundbuch zur Wohnung gehörend eingetragen. Ein Tausch des Kellerabteils ist daher nicht so ohne weiteres möglich. Auch wenn Ihr Kellerabteil nicht das größte aller verfügbaren Abteile ist, lernen Sie damit zu leben. Individuell können Sie natürlich mit einem Nachbarn tauschen, dieser Tausch würde aber nicht automatisch auf einen Rechtsnachfolger (Erbe oder Käufer der Nachbarwohnung) übergehen. Das bedeutet, wenn Ihr Nachbar aus irgendeinem Grund auszieht und die Wohnung weitergibt, dann kann der neue Eigentümer sein Abteil zurückverlangen.

Abstellflächen in der Wohnung

Innerhalb Ihrer Wohnung müssen Sie zumindest rechtlich nichts befürchten. Haben Sie einen Abstellraum stellt sich oft die Frage, was man darin alles unterbringen soll.

Sinn macht es auf jeden Fall, sperrige Gegenstände, die nicht jeden Tag genutzt werden, im Abstellraum zu verstauen. Ich denke dabei an Wäscheständer, Bügelbrett, Staubsauger oder einfach einen Besen.

Auch Werkzeug, Reinigungsmittel und Ersatzleuchtmittel sind im Abstellraum sicher gut aufbewahrt. Wenn Sie kleine Kinder haben, achten Sie darauf, dass dieser Raum vielleicht nicht unbedingt zugänglich ist oder das zumindest nichts Gefährliches in Griffhöhe liegt.

Wenn Sie im Abstellraum auch noch eine Waschmaschine oder einen Trockner verwenden, dann sollte jedenfalls für eine ausreichende Entlüftung gesorgt sein. Ebenso, wenn Sie den Raum zum Aufhängen feuchter Wäsche nutzen wollen. Hier macht es Sinn, eine Entlüftung im Raum anzubringen um Schimmel vorzubeugen.

Alles schön und gut, aber ich habe gar keinen Abstellraum

Auch das gibt es natürlich. Wer keinen Abstellraum zur Verfügung hat, sollte umso mehr auf eine zweckmäßige Einrichtung achten. Es bietet sich an in Vorraum, Bad oder Küche hohe Kästen unterzubringen, um darin eben große Gegenstände wie Staubsauger oder Besen zu verstauen.

Manchmal ist es auch möglich, einen Teil des Wohnungsganges mit einem Vorhang abzugrenzen und dahinter Stauflächen einzurichten. Lassen Sie sich mit dieser Entscheidung ruhig Zeit wenn Sie neu einziehen. Wichtig ist es, hier eine Lösung zu finden, die Ihnen langfristig gefällt.

Blick aus dem Schrankraum in das Schlafzimmer.

Zeitgemäße Schrankräume sorgen für angenehme Wohnatmosphäre.

Und wenn der Stauraum zu eng wird?

Hier komme ich wieder zu meinem Standardspruch. Wird Ihnen der Stauraum zu eng, dann schauen Sie doch einmal alles durch was Sie darin lagern. Brauchen Sie noch alles? Macht es Sie noch glücklich?

Nehmen Sie jedes Stück in die Hand und schauen es durch. Es wird Sie überraschen, wie viel Sie gar nicht mehr brauchen und problemlos weggeben können. Ausmisten macht immer Sinn und gerade bei Stauräumen bringt es oft sehr viel.

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