Vitrine aus den frühen 60er-Jahren.

Wie sehen eigentlich Ihre Möbel aus? Entsprechen diese Ihrem Leben oder stammen sie noch aus Ihrer ersten eigenen Wohnung oder gar Ihrem Kinderzimmer? Auch sehr beliebt: die Einrichtung erinnert noch an frühere Beziehungen und dabei leben Sie schon seit über zehn Jahren allein.

Ich habe in der letzten Woche mehrere Leute getroffen, bei denen bei der Wohnungssuche die alten Möbel ein Thema waren.

Wer eine Wohnung sucht und diese auch tatsächlich finden will, sollte sich immer zuerst mit seinem derzeitigen Leben beschäftigen. Auch wenn Sie nicht planen, in Ihre alte Wohnung noch viel zu investieren, ist ein Check Ihrer Möbel ein guter Start in den Neubeginn.

Die Gegenstände mit denen wir unser Zuhause gestalten, sind ein Zeugnis unserer jeweiligen Lebensumstände.

Als Jugendliche wollen wir oft einen Einrichtungsstil, der sich hauptsächlich von dem unserer Eltern unterscheidet. Man will einmal selbst etwas gestalten und sein eigenes Leben präsentieren.

Ziehen wir dann in unsere erste eigene Wohnung, so setzt sich das, nicht zuletzt auf Grund budgetärer Begrenzungen, oft fort. Viele Studenten oder junge Berufstätige haben einfach nicht das große Budget, um gleich tolle neue Designermöbel zu kaufen und wenn wir ehrlich sind, sind diese auch nicht immer unbedingt nötig.

Aber auch wenn man älter wird und vielleicht einmal gut eingerichtet hat, sollte man manchmal überlegen, ob alles passt. Gerade wenn Beziehungen auseinandergehen, oder geliebte Menschen sterben, sollte man nach einiger Zeit einmal darauf achten, wie viel Platz der frühere Partner noch in der Wohnung einnimmt.

Was passiert, wenn sich nichts ändert?

Beginnen wir wieder bei den jungen Menschen, die noch in Ihrer ersten eigenen Wohnung leben: Irgendwann steht vielleicht die Familiengründung oder jedenfalls eine Beziehung mit gemeinsamer Wohnung an. Ist dies eine der beiden bereits bestehenden Wohnungen, dann muss sich der einziehende Partner erst einmal ihren oder seinen Platz schaffen.

Meistens ist genau das mit großen Diskussionen verbunden. Schließlich haben beide Partner ein Vorleben und das möchte irgendwie berücksichtigt werden. Zwei Lebensstile prallen aufeinander und es kommt oft zu Konflikten, die sich gerade rund um Möbelstücke zeigen können.

Aber selbst wenn man allein lebt, verändert sich das Leben doch sehr. Egal, ob Sie den Job wechseln, sich der Freundeskreis verändert oder die Lebensumstände ändern, wir entwickeln uns im Laufe der Zeit einfach.

Im Gegensatz zu uns machen unsere Räume diese Entwicklung aber nicht von selbst mit. Hier sind wir gefordert, aktiv einzugreifen, um die Entwicklung nachzuvollziehen.

Wenn eine Beziehung zu Ende geht, bedeutet dies ebenfalls, dass man den ehemaligen oder verstorbenen Partner aus der Wohnung ausziehen lassen muss. Auch wenn es weh tut, nach einer angemessenen Trauerzeit sollten die Erinnerungen zumindest reduziert werden.

Nicht alle Erinnerungsstücke, wie dieses Sofa, möbeln ein neues Zuhause auf.

Was früher zum gemütlichen Sitzen verführte, kann später zum Ballast werden.

Was passiert, wenn ich nichts mache?

Auf den ersten Blick ändert dies natürlich nicht viel. Wenn man aber genauer schaut, dann merkt man, dass genau das ein Problem sein kann.

Wenn wir in unser Zuhause nie etwas Neues, dem aktuellen Entwicklungsstand unseres Lebens entsprechendes, holen, dann werden wir über kurz oder lang auch wenig Neues erleben und kennenlernen.

Unser Unterbewusstsein nimmt die ganze Zeit wahr, womit wir uns so umgeben. Genau das, was wir uns aber zeigen, ist das, was wir uns damit ins Leben holen. Umgeben wir uns mit den Möbeln unserer Kindheit und Jugend, dann fehlt uns einfach die Entwicklung in unserem Leben. Neues hat keinen Platz, weil wir uns von altem nicht lösen.

Lösen wir uns etwa nicht von den Bildern eines geschiedenen Partners, dann wird es auch schwerfallen, uns einer neuen Beziehung zu öffnen und einen neuen Menschen ins Leben zu lassen.

Aber ich kann doch nicht alles rausschmeißen, wenn ich bald umziehen will?

Gerade wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Eigentumswohnung sind, ist es nur allzu verständlich, dass Sie nicht im großen Stil alle Ihre alten Möbel rauswerfen wollen, um sich in der alten Umgebung noch einmal neu einzurichten.

Meist hilft es aber schon, sich der aktuellen Lage und der Notwendigkeit von Veränderungen bewusst zu werden. Wollen Sie eine neue Wohnung in Ihr Leben holen, dann hilft es, sich schon einmal mit Einrichtungsideen und Wünschen für eine neue Wohnung zu beschäftigen.

Sie können schon einmal aktiv planen, welche Ihrer Möbel unbedingt mitkommen müssen und welche zurückbleiben dürfen. Gibt es Dinge in Ihrer alten Wohnung, die Sie bereits jetzt nicht mehr nutzen, dann beginnen Sie diese zu entsorgen. Bilder von Verstorbenen müssen Sie nicht wegwerfen, aber Sie müssen diese Bilder auch nicht in der ganzen Wohnung offen sichtbar aufhängen. Ein Platz an einer Wand oder gar gesammelt in einer Lade ermöglicht Ihnen, wieder in die Zukunft zu schauen.

Nutzen Sie Accessoires

Selbst wenn Sie noch keine Möbel verabschieden können, gibt es vielleicht alte Accessoires oder Bilder oder gar noch Poster, die einfach nicht mehr Ihrem aktuellen Leben entsprechen. Räumen Sie ab. Suchen Sie sich zunächst drei Objekte pro Raum, die definitiv nicht mehr übersiedeln sollen.

Dann suchen Sie drei weitere Objekte, bei denen Sie sich noch nicht ganz sicher sind, ob diese mitkommen müssen, oder ob es andere Möglichkeiten gibt.

Die Dinge, die definitiv nicht mehr mitkommen sollen, werfen Sie bitte entweder sofort weg oder verschenken diese binnen maximal einer Woche. Diese Fristsetzung ist notwendig, damit Sie den Vorgang nicht unnötig in die Länge ziehen und so den Schwung etwas zu ändern verlieren.

Die Gegenstände, bei denen Sie nicht sicher sind, ob Sie diese weiter behalten wollen, geben Sie in eine Kiste und schreiben ein Datum drauf. Dieses liegt drei Monate in der Zukunft. Haben Sie bis dahin die Kiste nicht geöffnet, dann werfen Sie diese UNGEÖFFNET einfach weg. Sie werden die Gegenstände nicht mehr vermissen.

Um jetzt neuen Schwung in Ihr Leben und die Suche nach einer neuen Wohnung zu bringen, dürfen Sie die weggegebenen Gegenstände durch neue ersetzen. Hier gilt es, für Sie passende Accessoires zu finden, die Sie auch in Ihrer nächsten Wohnung verwenden können. Das können etwa eine Zierdecke, neue Bettwäsche, ein Bild oder auch neue Handtücher sein. Solche Gegenstände bringen oft sehr viel frische Energie und frischen Schwung.

Lassen Sie los

Zum Abschluss noch ein kurzer Tipp für Ihre Wohnsituation. Wenn Sie jetzt das Gefühl haben, dass Sie total viel zu tun hätten, um Ihre Wohnung auf einen Umzug zu „programmieren“, dann lassen Sie sich davon nicht erschlagen.

Fangen Sie doch einfach an: Was ist das erste Stück in Ihrer Umgebung, das gehen kann? Nehmen Sie dieses jetzt und entfernen Sie es sofort aus Ihrer Wohnung. Oft ist es wirklich nur das erste Stück, das uns den größten Stress macht. Probieren Sie es aus!

Wohnküche mit Blick hinaus auf den Garten.

Großzügige Wohnküche mit Garten und Terrasse der Top 4 , Groß-Enzersdorfer Straße 36, Wien 22.

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Ansicht auf die Einbauküche und Wohnbereich der Dachgeschoßwohnung.

Eine Wohnung im Dachgeschoß ist für viele Menschen ein Traum. Sie steht für Luxus, Licht und Helligkeit. Es gibt Terrassen und man hat niemanden, der über einem wohnt.

Andererseits bedeutet das Dach aber auch schräge Wände und eine schwierigere Einrichtung. Im Sommer kann brütende Hitze in der Wohnung herrschen und ohne Klimaanlage hält man es nicht aus. Im Winter führt die fehlende Dämmung zu hohen Heizkosten.

Lesen Sie heute, was wirklich an Dachgeschoßwohnungen dran ist und wo Sie aufpassen sollten.

Wir kaufen einen Dachboden und bauen ihn aus

Gehören Sie zu den Selbermachern? Dann haben Sie vielleicht schon einmal überlegt, einen Rohdachboden zu kaufen und selbst auszubauen. Oder Sie wollen eine Firma damit beauftragen, aber jedenfalls selbst die Kontrolle über das Projekt innehaben.

Selbst mitzusprechen ist natürlich eine feine Sache. Aber es gibt ein paar Punkte, die Sie im Vorfeld wissen sollten.

Wenn Sie einen Dachboden erwerben, werden Sie Miteigentümer eines ganzen Hauses. Dies bedeutet, dass Sie an allen Kosten der Erhaltung des Hauses so wie alle anderen Eigentümer beteiligt werden.

Solange am Haus noch kein Wohnungseigentum begründet wurde, lassen sich hier noch relativ leicht Regelungen für die Kostentragung treffen. So kann es etwa Sinn machen, dass man erst mit Fertigstellung des Objekts an den dann anfallenden Betriebskosten beteiligt wird. Außerdem kann man mit dem Eigentümer des restlichen Hauses vertraglich vereinbaren, welche anderen Maßnahmen im Haus durchgeführt werden sollen und wer dafür aufkommt.

Gibt es bereits Wohnungseigentum und handelt es sich beim Dachboden um eine Gemeinschaftsfläche, so müssen alle Wohnungseigentümer dem Verkauf persönlich zustimmen und dies notariell beglaubigt unterschreiben. Bei größeren Objekten ist dieser Versuch meist sinnlos. Es werden aber auch Dachböden angeboten, die bereits ins Wohnungseigentum übertragen wurden, obwohl noch nichts ausgebaut wurde. Hier gilt es wieder zu schauen, ob eine Regelung für die Kostentragung während der Bauzeit gefunden wurde.

Ansicht von der Terrasse hinein in das Schlafzimmer.

Top 18, Gebauergasse 18, Wien 21. Maisonette mit Terrassen auf 81 m².

Und plötzlich reden die Nachbarn mit

Ein Ausbau eines Dachbodens ist natürlich auch genehmigungspflichtig. Um allerdings überhaupt einen Antrag zur Genehmigung bei der Baubehörde einbringen zu können, müssen die Planunterlagen entweder von allen Miteigentümern des Hauses oder von einer bevollmächtigten Person unterschrieben werden.

Hier kann es sein, dass Nachbarn auch einmal Unterschriften verweigern oder Forderungen stellen, um eine Unterschrift zu leisten.

Die Behörde darf natürlich auch mitsprechen. Hier gibt es durchaus harte Auflagen, insbesondere wenn das Äußere eines Objekts sich verändert: Dann gibt es oft viele Vorgaben, wie etwas gebaut werden darf. Dies kann sich natürlich auch in erhöhten Baukosten bemerkbar machen.

Suchen Sie sich Profis

Wenn Sie sich tatsächlich für das Ausbauen eines Dachgeschoßes entscheiden, dann suchen Sie sich bitte von Anfang an Hilfe! Bedenken Sie, dass Dinge wie der barrierefreie Zugang (Lift ins Dachgeschoß, aber auch in den Keller) oder auch Steigleitungen für Wasser, Gas und Strom ausgebildet werden müssen. Sie müssen auch dafür sorgen, dass alle aktiven Kamine erhalten bleiben und dennoch sinnvolle Räume entstehen. Es ist also wichtig, einen guten Planer und einen guten Bauträger zu suchen, die Sie im Bauprozess unterstützen.

Top 19, 3 Zimmer, Balkon, Terrasse

Ansicht der Wohnküche in Richtung Einbauküche und Terrasse. Top 19, Gebauergasse 18, Wien 21.

Also kaufen wir besser einen fertigen Dachausbau?

Grundsätzlich eine gute Idee, aber natürlich gibt es auch hier Tücken. Wenn Sie sich einen fertigen Dachausbau anschauen, dann schauen Sie unbedingt auch auf den Zustand des restlichen Hauses.

Wie schon erwähnt, werden Sie Miteigentümer des restlichen Objekts. Wenn dort größere Probleme bestehen, dann müssen Sie anteilig an allen anfallenden Kosten mitzahlen. Umgekehrt gilt dies für Ihre Nachbarn bei Schäden am Dach oft nicht direkt nach dem Kauf, sondern wegen vertraglicher Fristen erst deutlich später. Sehr oft wird auch geregelt, dass die Erhaltungsfrist von Terrassen direkt beim Eigentümer bleibt. Somit müssen Sie allein für Schäden einstehen, die wegen einer falschen Ausführung an Ihrer Terrasse entstehen und bei Ihren Nachbarn für nasse Wände sorgen.

Die Fertigstellung – ein wichtiger Punkt

Wie Sie vielleicht wissen, war ich früher als Hausverwalter tätig. Da habe ich einige Dachbodenausbauten gesehen, die für die Käufer sehr teuer wurden.

So gelang es einem Dachausbauer, dass er den Lift seitenverkehrt einbauen ließ. Das wäre für die Eigentümer nicht weiter dramatisch gewesen, da die Zugänge möglich waren und auch alles technisch funktioniert hat, aber es war ein rechtliches Problem.

Durch die fehlerhafte Einreichung war es nicht möglich, den Lift offiziell in Betrieb zu nehmen, weil er einfach nicht genehmigt war. Es musste ein aufwändiges Neugenehmigungsverfahren eingeleitet werden und erneut musste jeder Miteigentümer befragt werden!

Ebenso hatte ich das Vergnügen, einen Dachausbau zu erleben, wo der Erbauer zunächst selbst gewohnt hat, gleichzeitig aber zwei Wohnungen weiterverkauft hatte. Es stellte sich nach einigen Jahren heraus, dass der Erbauer nie die Fertigstellung bei der Baubehörde gemeldet hatte. Da einige Punkte auch nicht so leicht genehmigbar waren, mussten die Eigentümer auf eigene Kosten umbauen und um Fertigstellung ansuchen. Das war aufwändig und teuer.

Terrasse einer Dachgewchoßwohnung im Rohbau.

Rohbau der Attika mit Terrasse einer Dachgeschoßwohnung in der Groß-Enzersdorfer Straße 36, Wien 22.

Wer baut hier eigentlich?

Lassen Sie sich bitte nicht von schönen Hochglanzprospekten blenden. Hinterfragen Sie, wer die ausführenden Firmen sowie Personen sind und wie viel Erfahrung diese schon mitbringen. Gerade wenn es um Dachausbauten geht, gibt es hochseriöse Unternehmen, aber leider auch viele Glücksritter.

Wer hier zu billig baut, gerät in Gefahr, dass einiges schiefgehen kann. Minderwertige Materialien, falsch oder schlecht angebrachte Dämmungen oder auch schlechte Grundrisse können Ihnen nachhaltig das Leben vermiesen.

Der Dachboden im Neubau

Es gibt natürlich auch im Neubau Dachgeschoßwohnungen. Diese werden üblicherweise gleich mit dem restlichen Haus gemeinsam ausgebaut.

Der Vorteil ist, dass alles einheitlich gebaut wird. Es werden die gleichen Materialien genutzt und es stammt alles aus einer Hand. Sämtliche Leitungen sind neu und auch sonst gibt es keine anstehenden Sanierungsarbeiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass häufig die Grundrisse so gestaltet werden, dass mehr gerade Wände ausgebildet werden können. Dies macht die Einrichtung eines solchen Objekts wesentlich günstiger.

Top 20: DG1 und DG2, 3 Zimmer, 162 m², Balkon, Terrasse.

Ansicht einer sonnigen Wohnküche mit Essbereich, Couchlandschaft mit Bar und Einbauküche. Top 20, Gebauergasse 18, Wien 21.

Was sollten Sie jetzt also wirklich beachten, wenn eine Dachwohnung Ihr Traum ist?

Erst einmal – fürchten Sie sich bitte nicht! Es muss weder heiß, noch kalt sein im Dach, noch muss man sich vor undichten Fenstern oder Terrassen fürchten. Aber es gibt all das da draußen.

Noch mehr als in jedem anderen Geschoß, sollten Sie im Dach darauf achten, dass Sie sich fachliche Unterstützung holen. Wenn Sie nicht sattelfest sind, dann holen Sie sich am besten einen technischen Sachverständigen zur Prüfung dazu.

Achten Sie auf Erfahrung und Vorprojekte der von Ihnen beauftragten Firmen. Nicht zuletzt lassen Sie sich gut rechtlich beraten. Ein Dachgeschoß kann eine tolle Wohnung sein. Aber schauen Sie lieber zwei Mal hin oder kommen bei mir in der Gebauergasse 18 in Floridsdorf vorbei. Dort gibt es noch drei gut ausgestattete Dachgeschoßwohnungen zu erwerben.

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Singlewohnung oder auch für junge kinderlose Paare.

Wer einmal Vater oder Mutter ist, bleibt das sein Leben lang. Das macht sich auch beim Thema Wohnen und Anlage in Wohnungseigentum bemerkbar. Sind Kinder noch jung, dann will man sicherstellen, dass sie später einmal eine eigene Wohnung zur Verfügung haben. Sind sie schon erwachsen, dann muss man sich doch als Elternteil trotzdem noch einbringen und ihnen bei der Wohnungssuche helfen.

Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Kindern wirklich bei der Wohnraumsuche helfen können.

Immer wieder fragen mich Eltern nach einer Wohnung, die sie für ihre Kinder suchen. Wenn ich sie frage, wie alt denn die Kinder sind, dann können da ganz unterschiedliche Antworten dabei sein. Im Wesentlichen gibt es zwei Gruppen: erwachsene Kinder, die tatsächlich auf Wohnungssuche sind und „wirkliche“ Kinder, für die die Eltern schon „auf Vorrat“ eine Wohnung kaufen wollen.

Eltern und Kind sitzen am Tisch. Vater zeigt beschwichtigend auf ihn.

Wer trifft die Entscheidung für des Kindes Wohl?

Mein Kind sucht gerade eine Wohnung

Das ist ein sehr häufiger Fall. Eltern oder auch Großeltern versuchen, ihren erwachsenen Kindern bei der Wohnungssuche zu helfen.

Auffallend ist, dass diese Anfragen praktisch nie zu Besichtigungen führen. Das könnte daran liegen, dass die Kinder vielleicht gar keine Eigentumswohnung suchen, oder wahrscheinlicher, dass die Eltern keine Ahnung von den Wünschen ihrer Kinder haben.

Was kann ich tun, um meinen erwachsenen Kindern wirklich zu helfen?

Das ist jetzt sehr schwierig zu beantworten. Wie weit erwachsene Kinder Interesse daran haben, dass ihre Eltern ihnen bei der Wohnungssuche helfen, kann sehr unterschiedlich sein.

Sind Ihre Kinder noch in Studium oder Berufsausbildung, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihre Hilfe nicht nur gewünscht, sondern sogar notwendig ist. Sind Ihre Kinder aber schon viele Jahre erfolgreich im Berufsleben, dann ist es wahrscheinlich anders.

Der vielleicht wichtigste Punkt ist, dass Sie Ihre Kinder fragen, ob diese Ihre Hilfe wirklich benötigen und wollen.

Mischen Sie sich nicht im Vorhinein in die Wohnungssuche ein, sondern helfen Sie, wenn Sie gefragt werden. Natürlich kann es interessant sein, dass Sie Wohnungsangebote raussuchen, aber tun Sie das nur, wenn vorher genau feststeht, was Sie eigentlich suchen sollen.

Aber ich will doch was drauflegen?

Eine ganz heikle Frage für alle Beteiligten ist, wenn die Eltern den erwachsenen Kindern Geld für den Wohnungskauf „drauflegen“, also zur Verfügung stellen, wollen.

Hier kann es für beide Seiten schwierig werden. Eltern glauben, sie müssen jetzt mitsprechen und Kinder, die eigentlich selbst entscheiden wollen, fühlen sich zumindest verpflichtet, ihren Eltern zuzuhören oder bei höheren Summen, sich nach diesen zu richten.

Es ist natürlich toll, wenn Eltern oder Großeltern auch ihren erwachsenen Kindern Geld für den Wohnungskauf oder die Einrichtung zur Verfügung stellen. Es wird nicht viele erwachsene Kinder geben, die dies grundsätzlich ablehnen. Aber bitte seien Sie sich bewusst, dass dies Ihre Kinder nicht dazu verpflichtet, Ihre Wünsche umzusetzen.

Lassen Sie Ihren Kindern lieber die Freiheit. Diese sollen ihre eigenen Wünsche umsetzen, nur dann ist sichergestellt, dass sie auch glücklich leben können.

Oma sitzt am Teetischchen

Akzeptieren Sie, dass Ihre Kinder nicht so leben wollen.

Und wenn mein Kind noch nicht erwachsen ist?

Auch das ist ein nicht so seltener Fall. Eltern sorgen nun einmal gerne für ihre Kinder vor und das ist auch gut so. Ihre Kinder werden es Ihnen danken, wenn auch vielleicht nicht so, wie Sie es sich denken.

Zunächst einmal muss klar sein, dass egal wie gut Ihnen die Wohnung jetzt gefällt, diese für Ihre Kinder später nicht passen muss. Vielleicht entwickeln Ihre Kinder andere Pläne und wollen in einen anderen Teil der Welt ziehen, oder einfach nur in einem anderen Stadtteil.

Aber auch wenn die Kinder die Wohnung später wollen, müssen Sie davon ausgehen, dass diese dann nicht unbedingt Ihre jetzige Einrichtung oder die Tapeten wollen, die Sie jetzt aussuchen.

Vermietung als Alternative

Wenn es doch noch ein paar Jahre oder auch Jahrzehnte dauert, bis Ihre Kinder einmal in die von Ihnen gekaufte Wohnung einziehen können, dann sollten Sie schon aus Kostengründen an eine zwischenzeitliche Nutzung denken.

Leerstehende Immobilien kosten Geld. Auch wenn niemand in einer Wohnung lebt, wird diese abgenutzt und verliert an Wert. Betriebskosten und auch Kosten für Beheizung fallen ebenfalls immer an. Idealerweise bietet es sich daher an, eine solche Wohnung befristet zu vermieten.

Falls Sie in einer solchen Wohnung eine Küche oder auch sonstige Geräte einbauen, denken Sie daran, dass auch das sehr schnell veralten kann. Geben Sie nicht zu viel dafür aus; bis Ihre Kinder erwachsen sind, kann hier schon wieder ganz anderes benötigt werden. Wichtig ist eine solide Einrichtung, die auch einen möglichen Mieterwechsel im Lauf der Zeit gut aushält.

Ein weiteres Kriterium sollte sein, dass die Wohnung über einen guten Grundriss verfügt. Dies bedeutet in diesem Fall etwa möglichst von einem zentralen Gang begehbare Wohnräume, ein großes Bad und vielleicht einen Balkon oder eine Terrasse. Sollten Ihre Kinder nämlich doch nicht einziehen, erleichtert dies den Wiederverkauf doch deutlich.

Ratlose Oma zuckt die Achseln und macht eine fragende Pose.

Und soll ich jetzt überhaupt helfen?

Soll ich überhaupt für meine Kinder suchen?

Das kann man wie gesagt nicht verallgemeinern. Bei erwachsenen Kindern fragen Sie bitte immer nach. Bei noch kleinen Kindern denken Sie immer zuerst an Ihre eigene Vermögenssituation. Es macht keinen Sinn, sich völlig zu verschulden, nur um später etwas an die Kinder zu übergeben. Wenn Sie allerdings ohnedies Geld anlegen wollen, dann können Sie hierbei auch die spätere Situation Ihrer Kinder berücksichtigen.

 

Credits: shutterstock.com / Iakov Filimonov / Kiselev Andrey Valerevich / Dmytro Zinkevych

Bild zeigt eine u-förmige Einbauküche mit vollständigen Einbaugeräten.

Wie Sie zu einer Entscheidung kommen

Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, sollte sich fragen, ob er eine offene Wohnküche als Kombination von Küche und Wohnraum oder einen abgetrennten Küchenraum will.

In den letzten Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, sind Wohnküchen ja ziemlich in Mode gekommen. Junge Menschen kennen es oft gar nicht mehr anders, aber es gibt natürlich auch noch Skeptiker dieser Form.

Warum Sie sich schon vor der Wohnungssuche mit der Frage nach der offenen Küche beschäftigen sollten, lesen Sie hier:

Die offene Küche – Platz für die Familie

Die Zeiten, in denen sich die Hausfrau in die Küche zurückgezogen hat, sind heute wohl endgültig vorbei. Kochen ist eine Familienangelegenheit geworden und jeder steht mal in der Küche. Definitiv ist eine offene Küche kommunikationsfördernd. Die ganze Familie kommt im Wohnzimmer zusammen und auch wenn Besuch da ist, hilft es der Kommunikation.

Gerade wenn Sie kleine Kinder im Haus haben, ist es natürlich gut, diese im Blick zu behalten. Besonders für Alleinerziehende oder wenn nur ein Elternteil zu Hause ist, sollte in der Küche zumindest noch ein Essplatz vorhanden sein oder es handelt sich eben um eine offene Küche.

Das Bild zeigt eine L-förmige Einbauküche mit Essplatz.

Beispiel einer Wohnküche mit 38 m².

Großzügigere Grundrisse

Ein weiterer Punkt, der für eine offene Küche spricht, ist die Großzügigkeit, die eine offene Küche oft erst ermöglicht. In Zeiten kleiner werdender Wohnungen ergibt sich mit einer Wohnküche zumindest ein großer Wohnraum.

Was spricht dann gegen die offene Küche?

Wenn man heutzutage ehrlich ist, dann nicht sehr viel. Einige der häufig genannten Gründe sind die Geruchsbelästigung und die Lautstärke der Küchengeräte.

Aber ganz offen gesagt, wenn Sie in einer getrennten Küche die Türe offen stehen lassen, dann riecht es auch in der ganzen Wohnung nach dem, was Sie gekocht haben. Selbstverständlich gibt es kulturelle Gründe, sich für eine getrennte Küche zu entscheiden, etwa wenn im Kulturkreis der Kochenden wirklich ständig mit stark riechenden Gewürzen gekocht wird.

Die Küchengeräte sind heute definitiv kein Thema mehr: Ich selbst lebe seit über 30 Jahren in Haushalten mit offener Küche und hatte da nie Probleme. Moderne Geräte sind geräuscharm, weder die heutigen Geschirrspüler noch die Kühlschränke machen sich wirklich bemerkbar. Dunstabzugshauben sind zwar noch immer zu hören, jedoch auch nicht wirklich störend. Sinnvoll ist es allerdings, immer auf einen Abzug zu achten und möglichst nicht nur mit einem Umluftgerät zu arbeiten.

Top 19, 3 Zimmer, Balkon, Terrasse

Ansicht einer Wohnküche.

Warum sollte man sich trotzdem schon vor dem Kauf damit beschäftigen?

Der Hauptgrund, sich schon frühzeitig über die Küche Gedanken zu machen, ist tatsächlich die Platzfrage. Wie viele Leute sollen gleichzeitig in der Küche tätig sein können und wie oft wird auch gekocht werden.

Es geht hier um die Frage, wie viel Stauraum, aber vor allen Dingen auch, wie viel Platz für Arbeitsflächen Sie benötigen werden. Bedenken Sie immer, dass auch Veränderungen im Leben möglich sind, die hier die Anforderungen verändern könnten. Wenn Sie noch jung und kinderlos sind, dann sollten Sie zumindest die Möglichkeit einer Familie berücksichtigen, umgekehrt macht es wenig Sinn, eine riesige Küche zu bauen, wenn die Kinder bald aus dem Haus sind und man danach nicht mehr viel und nur noch für ein oder zwei Personen kochen will.

Ganz generell sollten Sie bei jeder Küche überprüfen, ob seitens des Bauträgers beim Bau Überlegungen zur Küchenplanung getroffen wurden. Sind die Anschlüsse sinnvoll angeordnet oder müssen Sie gleich vor dem Einzug erste Umbauarbeiten durchführen lassen. Eine gute Küchenplanung wird etwa Kühlschrank und Herd nie unmittelbar nebeneinandersetzen, umgekehrt sollte der Wasseranschluss vom Herd aus aber gut erreichbar sein.

Das Bild zeigt eine L-förmige Einbauküche in einer Wohnküche mit Essplatz und Ausgang zur Terrasse.

Die Top 18, Gebauergasse 18 in Wien 20 hat eine Wohnfläche von 81 m², ein zweites Dachgeschoß und 2 Terrassen.

Die abtrennbare Küche

Manchmal gibt es im Grundriss auch die Möglichkeit, dass die Küche nachträglich abgetrennt werden kann. So etwas biete ich etwa in meinem Objekt Gebauergasse in mehreren Wohnungen an.

Das ist natürlich eine Frage des Grundrisses und geht nicht immer. Sinnvoll machbar ist dies, wenn der verbleibende Raum und möglichst auch die Küche jeweils über Fenster verfügen und auch nach einer Trennung noch genügend Licht in den Raum kommt. Natürlich kann man auch ganz gezielt nach solchen Wohnungen suchen und ich wurde schon öfters danach gefragt. Eine nachträgliche Wand lässt sich üblicherweise sehr einfach später wieder entfernen und die Trennung kann rückgängig gemacht werden.

Das Bild zeigt eine Einbauküche mit Bar.

Wohnküche mit 82,28 m² der Top 20 (insg. 162 m²). Verfügbar in der Gebauergasse 18, 1210 Wien.

Wir statten die Wohnungen mit Küchen aus

Nachdem ich Ihnen jetzt einiges zu Küchen und Wohnküchen erzählt habe, möchte ich Ihnen auch nicht vorenthalten, dass alle unsere Wohnungen mit neuen Küchen ausgestattet sind. Wie sie aussehen, sehen auf unserer Facebookseite und auf unserer Website mit Wohnungsangeboten.

Stress zu Weihnachten

Sind Sie schon im Weihnachtsstress? Schließlich brauchen wir heuer noch zig Treffen mit Freunden und danach tagelange Gelage mit der Familie. So gehört es sich ja zu Weihnachten.

Heute will ich darüber schreiben, wie man sich – nicht nur in Zeiten des Umzugs – ein wenig Stress aus den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest nehmen kann.

Das idealtypische Weihnachtsfest

Jetzt stehen wir wieder kurz vor Weihnachten. Gerade wenn man dieses Jahr übersiedelt ist, oder es in Kürze vorhat, bedeutet Weihnachten auch in der eigenen Wohnung viel Stress. Schließlich will man zu Weihnachten Gäste empfangen oder auch einfach für sich alles ganz schön machen.

So ein Weihnachtsputz braucht natürlich ordentlich Zeit. Schließlich kommen viele Verwandte, die man das ganze Jahr nicht sieht, da muss schon alles perfekt sein. Die Fenster gehören geputzt, der Teppich muss auch noch einmal ausgeklopft werden und selbstverständlich soll die ganze Wohnung glänzen.

Dann geht es natürlich um das mehrgängige Weihnachtsmenü. Zu Weihnachten müssen wir ja unbedingt Besonderes servieren. Dieses Jahr folgt unmittelbar auf Weihnachten noch ein Sonntag, somit können wir vier Tage durchessen.

Damit es noch lustiger wird, feiern wir natürlich einmal bei uns selbst, dann bei den Eltern, bei den Eltern unseres Partners, bei Onkeln und Tanten, den Großeltern sowie Verwandten und Freunden. Irgendwie kommen wir aus dem Feiern nicht raus.

Nach den Weihnachtsfeierlichkeiten geht die Party dann gleich in Silvester über und natürlich verbinden wir das mit Neujahrsvorsätzen. Erst einmal gibt’s aber natürlich eine große Party und danach wird die Welt sich komplett verändern.

Aber gibt’s da nicht auch noch Punschstände, Weihnachtsfeiern mit der Firma und Freunden sowie die Notwendigkeit, jede Arbeit heuer noch schnell abzuschließen und mit leerem Schreibtisch im Jänner wieder zu starten?

Brauchen wir das wirklich?

Ich weiß nicht, wie’s Ihnen geht, aber ich hab mir diesen Stress vor Weihnachten schon lange abgewöhnt. Auch ich gehe gerne auf Weihnachtsmärkte, feiere schön mit Freunden und Familie, habe ein tolles Fest. Aber eines habe ich nicht: unnötigen Weihnachtsstress!

Raus aus der Perfektionsfalle

Genau wie bei der Wohnungssuche gilt auch bei den Vorbereitungen für Weihnachten einfach nicht zu übertreiben. Gerade wenn Sie wirklich im Umzug stecken oder frisch eingezogen sind, wird niemand von Ihnen ein perfektes Zuhause erwarten.
Wenn irgendwo etwas herumsteht, ist das genauso in Ordnung. Wenn nicht alles perfekt aufgeräumt ist auch. Keiner wird von Ihnen unmenschliches erwarten.

Und ganz ehrlich: auch beim Kochen kann man einsparen. Niemand will wirklich vier Tage hintereinander dauerschlemmen, vor allen Dingen nicht, wenn man vorher schon auf fünf Weihnachtsfeiern war.

Gleichenbaum einer Baustelle.

Auch so könnte ein Weihnachtsbaum ausschauen.

Was können Sie also für ein harmonisches Weihnachtsfest tun?

    1. Machen Sie Türen zu.
      Was ich damit meine? Machen Sie alle Türen von Räumen, in denen nicht gefeiert wird, zu. Ihre Verwandtschaft interessiert sich nicht für Ihr Schlafzimmer, auch die Kinderzimmer müssen nicht perfekt aufgeräumt sein. Wichtig ist eigentlich nur der Raum, in dem der Weihnachtsbaum und der Esstisch stehen. Hierauf sollten Sie das Hauptaugenmerk legen.
    1. Kochen Sie unkomplizierte Gerichte oder gehen Sie essen.
      Gerade wenn man klassisch Weihnachten feiert, ist der 24. Dezember eigentlich ein Fasttag. An diesem Tag wird noch nicht groß aufgekocht, sondern es gibt Kleinigkeiten oder kalte Speisen. Am 25. Dezember schaut das dann natürlich anders aus. Aber auch da muss man sich nicht so viel antun.
      Kochen Sie Braten, eine Gans oder irgendein anderes Geflügel. Selbstverständlich gibt es für Braten auch leckere vegetarische oder vegane Alternativen. Diese Gerichte haben üblicherweise den Vorteil, dass man nicht die ganze Zeit daneben stehen muss.Alternativ kann man natürlich auch essen gehen, das erspart auch viel an Vorbereitungsstress.
  1. Überlegen Sie, was Ihnen wirklich wichtig ist am Weihnachtsfest
    Oft machen wir uns mit unseren Erwartungen wahnsinnig viel Stress. Keiner Ihrer Gäste erwartet, dass alles perfekt ist. Ihre Kinder sind auch nicht daran interessiert, in einem Katalogweihnachtsland zu leben, sondern daran, ein schönes Fest zu haben.
    In diesem Sinn, machen auch Sie es sich einfach und somit weniger Stress zu Weihnachten. Genießen Sie die freie Zeit, machen Sie es sich gemütlich und lassen Sie das Jahr Revue passieren.

Weihnachten bei Wohnwerk und in meinem Zuhause

Auch ich habe einige Weihnachtsfeiern vor mir, freue mich darauf und mache mir keinen großen Stress damit. Sowohl zu Hause, wie auch in einer Musterwohnung, habe ich bereits weihnachtlich dekoriert und zeige Ihnen hier ein paar Fotos.

Ich habe mich darauf konzentriert, einen schönen Weihnachtsbaum als Blickfang zu bieten. In der Musterwohnung ist auch der Tisch bereits teilweise festlich eingedeckt. Viel mehr ist aber auch nicht nötig. Der Gesamtaufwand dieser Maßnahmen war jeweils zirka 45 Minuten.

Selbstverständlich wird auch bei mir zu Hause vor Weihnachten noch ordentlich aufgeräumt, aber ich hole mir nicht die Perfektion ins Haus. Viel wichtiger ist es mir, dass durch den Weihnachtsbaum ein schöner Blickfang im Wohnzimmer entsteht und sich alle Besucher zu Weihnachten wohlfühlen werden. Generell werden das aber sehr ruhige Tage werden, in denen ich mir auch bewusst Zeit für mich nehmen werde.

Es weihnachtet auf Top 1.

Der Weihnachtsbaum in einer Musterwohnung.

Weihnachtsschmuck im Vorraum

Auch das Vorzimmer lässt sich weihnachtlich gestalten.

Bevor es so weit ist

Sollten Sie über Weihnachten aber auf der Suche nach einer Wohnung sein, so stehe ich Ihnen auch während den Werktagen zwischen den Feiertagen trotzdem gerne per Mail zur Verfügung. Sofern ich in Wien bin biete ich Ihnen auch gerne eine Besichtigung an.


Bild oben von shutterstock.com / Sebastian Gauert

Paar stellt sich die Einrichtung vor.

Warum eine professionelle Feng Shui-Beratung genau jetzt Sinn macht!

(Gastbeitrag von Mag. Maria Husch – nook Interiors)

Der Kauf einer Eigentumswohnung, eines neuen Zuhauses, ist meist eine zeitintensive, anstrengende und mit Unsicherheit behaftete Phase. Und das, obwohl sich die Anschaffung eines neuen Fernsehers objektiv betrachtet kaum unterscheidet. Es gibt zahlreiche technische Details zu beachten und natürlich kommt es auf Größe, Funktionen und Design an. Dann muss noch die Finanzierung gesichert sein und schon kann man zuschlagen. Einfach und ohne Probleme!

Warum ist nun der Kauf eines neuen Zuhauses so schwer? Es gibt unzählige Gründe, aber vorrangig …

… macht man es meist nur selten im Leben und hat keine Erfahrung.

… ist es einfach verdammt viel Geld (für die meisten von uns).

… sind jede Menge „technischer“ Details zu beachten, die als Laie relativ kompliziert zu verstehen sind.

… ist eine Immobilie ganz schön viel Raum, den man einnimmt. Grund und Boden zu besitzen schafft ein großes Ausmaß an Stabilität und Erdung. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit macht das (unbewusst) Angst.

… kann man (gefühlt) die Entscheidung nicht rückgängig machen oder im Nachhinein ändern (und wenn, kostet es viel Geld).

… ist die Entscheidung eine Mischung aus Analyse und Bauchgefühl, welches wir so schwer greifen können.

… hat ein neues Zuhause einen extremen Einfluss auf die Zukunft alle Bewohner. Eine Unsicherheit ist da und davor hat das Unterbewusstsein Respekt. Auch, wenn man dies bewusst gar nicht wahrnimmt – Veränderung macht immer Angst.

Feng-Shui-Skizze

Feng-Shui Planung beginnt mit einer Zeichnung. Foto: Maria Husch.

Um all diese Herausforderungen zu lösen, macht es Sinn, möglich viel Wissen einzuholen und vielleicht doch eine Beratung mehr in Anspruch zu nehmen. Denn die Investition ist minimal im Vergleich zum Nutzen und zu den Kosten einer Fehlentscheidung.

Eine professionelle Raum- oder Feng Shui-Beratung ist ein Puzzlestein, der genau dabei hilft. Oft höre ich von Kunden, die mich zwei oder drei Jahre nach der Übersiedlung beauftragen (weil sie immer noch nicht ganz angekommen sind): „Hätten wir Sie nur schon bei der Suche kennen gelernt.“

Hier die wichtigsten Gründen, warum eine Feng Shui-Beratung bei der Immobiliensuche hilft.

Das Bauchgefühl übersetzen

Sie kennen die Situation: Eine Immobilie ist von all den „technischen“ Details einfach perfekt, doch irgendetwas passt nicht, das Bauchgefühl wird unangenehm. Je nach ihrer Persönlichkeit werden Sie sich dafür oder dagegen entscheiden. Wie auch immer, die Unsicherheit bleibt da, wenn sie weitersuchen oder schon einziehen. Genau hier ist es sinnvoll, Beratung anzunehmen, um das Bauchgefühl zu übersetzen. Eine gute Feng Shui-Beratung macht genau dies und übersetzt die Softfacts in neue zusätzliche Argumente. Meist sind das genau die Themen, die die Entscheidung dann ganz einfach machen. Sie haben gewisse Ziele, Herausforderungen und eine ganz individuelle Situation. Wenn das neue Zuhause darauf abgestimmt ist, können Sie durch die Übersiedlung genau die Veränderung herbeiführen, die Sie sich wünschen. Das gibt unglaubliche Sicherheit, erspart viel Zeit (an Besichtigungen, Überlegungen, Diskussionen vielleicht sogar Streit) und viel Geld. Achten Sie aber, dass die Feng Shui-Beratung nur Argumente für Ihre Entscheidung liefert. Ein seriöser Experte sagt weder ja noch nein und macht schon gar keine Angst vor Wohnungen. Nehmen sie die zusätzlichen Für und Wider als die Übersetzung des Bauchgefühls und entscheiden Sie dann mit Leichtigkeit.

Das alte Zuhause loslassen

Bereits unzählige Wohnungen, Grundstücke und Häuser besichtigt, aber immer ist irgendetwas und am Ende wird es doch nichts. Mit der Zeit wird es mühsam, Frust kommt auf und erschwert den nächsten Schritt zusätzlich. Der Grund liegt meist nicht am mangelnden Angebot, sondern am aktuellen Zuhause. Wollen Sie das wirklich loslassen? Bei einer Beratung kurz nach Weihnachten kam ich zu einer Familie, die schon länger eine neue Wohnung suchte. Beim Gespräch ging es immer nur um die „alte“ Wohnung, wie toll diese nicht ist, welche Vorteile sie hat. Die neue sollte genau so sein und das eine kleine Manko nicht haben. Das wird schwierig. Es gilt, jetzt schon loszulassen und sich zu verabschieden. Bei der Beratung habe ich angeregt, die Weihnachtssachen gleich in die Umzugskartons zu geben und diese schon mal im Vorzimmer zu platzieren. Wenig später kam sie dann „zufällig“, die neue Wohnung. Manchmal kann es auch sein, dass gar keine neue Wohnung her muss, sondern nur die alte „Traumwohnung“ mit ein paar Änderungen und einem neuen Blickwinkel gesehen wird.

Foto: Fotolia / Rido

Foto: Fotolia / Rido

Upgrade oder Extremsituation

Eine neue Wohnung ist in fast allen Fällen eine bewusste Entscheidung eines Upgrades der Wohn- und somit auch der Lebenssituation. Andere Gründe für einen Wohnungswechsel sind Extremsituationen wie Scheidung oder Jobwechsel. In beiden Fällen macht es Sinn, dies gemeinsam mit Experten näher zu betrachten, um nicht aus der Bahn geworfen zu werden und den nächsten Schritt zum glücklichen und erfolgreichen Leben zu gehen. Das Upgrade der Lebenssituation bedeutet meist mehr Platz, mehr Freiraum, mehr Zimmer und eine schönere Umgebung. Oft liegt im Detail der Wunsch auch ganz woanders. Eine Feng Shui-Beratung kann dies mit Ihnen herausfinden. Das scheinbare Manko an zu wenig Platz, ist oft nicht der richtige Weg zu den wirklichen Zielen. Zusätzlich geht es darum, das Upgrade nicht zu extrem zu machen, denn Sie müssen selbst auch mithalten können mit der Wohnung. Wenn sie von einem Tag auf den anderen von einer 40m²-Substandardwohnung in eine 400m²-Villa ziehen, wird dies wahrscheinlich zu viel sein. Ein extremes Beispiel, aber im Detail gibt es hier einiges zu beachten, das man selbst oft übersieht. Übersiedeln Sie in einer Extremsituation, dann geht es darum, trotz Umbruchssituation nicht aus der Bahn geworfen zu werden. Hier macht es Sinn, Aspekte des alten Zuhauses einzubringen und so einen kleinen Teil an Sicherheit zurück zu geben. Trotz totaler Veränderung kann die Wohnsituation Konstanz geben.

Vorbereitung aufs Einziehen

Eine Feng Shui-Beratung bereitet sie schon bei der Suche aufs Einziehen vor. Der professionelle Blick auf den Innenraum und die Einrichtung klärt schon bei der Besichtigung unglaubliche viele Fragen der Einrichtung. Unklarheiten und so manches Streitthema fallen dann schon automatisch weg, da der geänderte Blick neue, klare Entscheidungen bringt. Nach dem Kauf ist der perfekte Zeitpunkt, um die Einrichtung im neuen Traumzuhause auch voll und ganz auf ihre persönlichen Ziele abzustimmen. Hat ihr Berater schon bei der Immobiliensuche geholfen, dann ist vieles an Arbeit schon erledigt; Sie können gleich von Tag 1 an zielgerichtet den Übersiedlungs- und Gestaltungsprozess leiten – dadurch sparen Sie auch Geld. So wird Ihre neue Wohnung vom ersten Tag an die großen und kleinen Veränderungen bringen, die Sie sich wünschen. Übrigens kann dies durchaus auch schon vor dem Einziehen sein.

Bei einer Beratung waren wir auf der Suche nach einer Wohnung, die das Zusammenleben der Familie voll und ganz unterstützt. Es gab im bisherigen Zuhause jede Menge Streit und die Kommunikation mit den Kindern war „eintönig“. Die Entscheidung für die neue Wohnung hat noch im alten Zuhause etwas verändert.

Raumcoaching: Gelungene Kombination von Altem mit Neuem

Raumcoaching: Gelungene Kombination von Altem mit Neuem. Foto Maria Husch.

Ich hoffe, meine Inputs haben einen neuen Blickwinkel auf Ihren Weg zum Traumzuhause gegeben. Vertrauen Sie darauf, dass Sie genau die Immobilie finden, die Sie bestmöglich auf dem weiteren Weg unterstützt und haben Sie Spaß an der Suche.

Alles Liebe in Ihrem alten und neuen Raum für Glück und Erfolg, Maria Husch

PS: Ich freue mich, Sie in einem Projekt von Wohnwerk in Wien oder wo auch immer Ihr Traumzuhause wartet, kennen zu lernen und zu beraten. Kontaktieren sie mich auch kurzfristig für eine Beratung. Auch per Skype komm ich gerne zur Besichtigung mit. Besuchen Sie meine Website mariahusch.com für noch mehr Inputs am Weg zum neuen Zuhause.

Portrait

Maria Husch – die Raumexpertin. Foto: M. Husch.

Maria Husch ist DIE RAUMEXPERTIN. Sie gestaltet für und mit ihren Kunden Raum für Glück und Erfolg. Unsere Räume sind unsere dritte Haut und haben einen erheblichen Einfluss auf unser Tun und Denken. Maria Husch zeigt, wie man sie bewusst nutzt, um die persönlichen Ziele zu erreichen. Als gelernte Einrichtungs- und Feng Shui-Beraterin unterstützt sie von der Feng Shui-Analyse über das Design bis hin zur Umsetzung. Ihre Kunden sind Privatpersonen mit Haus oder Wohnung in allen Größen sowie Unternehmen aller Branchen.

Ihr Service startet bei der zielgerichteten Immobilienauswahl und geht bis zum Feinschliff in der Dekoration. In ihrem Blog schreibt sie regelmäßig über spannende Maßnahmen im Raum und wie diese Veränderung, Glück und Erfolg ins Leben bringen.

Gestalte deinen Raum für Glück und Erfolg!

www.mariahusch.com www.nookinteriors.com

Maria Husch - die Raumexpertin

Maria Husch – die Raumexpertin


Bild oben von Fotolia / Sergey Peterman.

Großflächige helle Wohnzimmerküche im Dachgeschoß.

Gehören Sie zu den Menschen, die gerne Preise vergleichen wollen? Als Bauträger werde ich oft von Leuten angerufen, die mich fragen, was denn der Quadratmeter meiner Wohnprojekte so kosten soll. Warum ich diese Frage nicht einfach mit einer Zahl beantworten kann klärt dieser Beitrag.

Die Wahrheit über den Quadratmeterpreis heute auf wohnwerk.at

Die Wahrheit über den Quadratmeterpreis

Quadratmeter wovon?

Sie erwarten sich wahrscheinlich auf die Frage nach dem Quadratmeterpreis eine einfache Antwort. So etwas wie EUR 3.500,00 pro Quadratmeter. So liest man das ja auch ständig in irgendwelchen Preisvergleichen in Zeitungen oder im Internet. Aber hilft Ihnen diese Antwort wirklich?

Schauen wir uns doch einmal an, wie sich der Preis eines Wohngebäudes so zusammensetzt:

  1. Grundkosten – Preis der Anschaffung des Grundstücks
  2. Abbruchkosten des Altobjekts
  3. Planungskosten – Kosten des Architekten und der Haustechnikplanung
  4. Baupreis – abhängig von Lage, Beschaffenheit des Untergrunds, Platz zum Aufbau eines Krans usw.
  5. Ausstattung – welche Extras werden hier geboten?
  6. Nebenkosten – Vertragserrichtung, Steuern und Gebühren etc.
  7. Finanzierung –für Ankauf des Grundstücks und Bau des Objekts
  8. Kosten für die Leistung des Bauträgers

Dies ist ein – zugegebenermaßen sehr grober – Überblick über Kosten des Baus eines Objekts. Jetzt könnte man meinen, ein Objekt erreicht eine gewisse Quadratmeterzahl, wenn ich die Gesamtkosten dadurch multipliziere habe ich doch einen Quadratmeterpreis.

Stimmt – aber stimmt auch nicht!

Ja, es stimmt. Wenn ich die gesamten Errichtungskosten durch die entstandenen Quadratmeter dividiere, dann komme ich auf einen Wert pro Quadratmeter. Aber ist dieser realistisch als Vergleichswert mit anderen Objekten oder auch für die Ermittlung eines späteren Wiederverkaufswerts?

Bevor ich da näher darauf eingehe, möchte ich einen kleinen Vergleich anführen. Wie wäre es wenn wir statt von einer Wohnung von einem Kleidungsstück reden?

Zugegebenermaßen handelt es sich hier um eine ganz andere Größenordnung der Investition, aber im Grunde ist es ähnlich. Sie wollen eine Jacke kaufen. Wonach richten Sie sich bei der Auswahl?

Geht es um den Preis des Laufmeters Stoff? Wenn ja, kaufen Sie deshalb vielleicht eine Bluse oder ein Hemd, weil hier der Laufmeterpreis gerade günstiger ist? Oder auch innerhalb des Segments Jacke: geht es Ihnen lediglich um den Preis eines Stücks Jacke oder doch auch um das Design, die Farbe, die Dicke oder gar die Marke?

Ebenso ist es dann wohl bei einer Wohnung. Hier kann man eben nicht nur anhand des Quadratmeterpreises vergleichen.

Die Grafik zeigt ein großes Fragezeichen. Links davon steht "Was fehlt?"

Fehlt was?

Was fehlt denn in der Rechnung oben?

Letztendlich eine wesentliche Frage: Kaufen wir denn eine willkürliche Fläche zu einem fixen Preis pro Quadratmeter oder kaufen wir uns eine Wohnung, um darin zu leben, unsere Kinder großzuziehen und vielleicht später auch einmal die Enkelkinder zu empfangen?

Würde sich die Entscheidung für oder gegen eine Wohnung rein nach dem Quadratmeterpreis richten, würden Bauträger nur noch leere Hallen errichten.

Tatsächlich bauen wir aber Wohnungen, die bereits viel Planung beinhalten und schon berücksichtigen, wie die späteren Eigentümer einmal wohnen werden.

Als Bauträger treffe ich bereits vor Ihnen die Entscheidung, ob Sie später zwei oder drei Zimmer haben werden. Ich lege fest, in welche Richtung Ihr Bett positioniert sein sollte und wo Sie voraussichtlich Ihr Sofa aufstellen. Letztendlich machen wir aus einem leeren Raum Ihren Wohntraum.

Jetzt könnten Sie sagen, dass das alles noch kein Grund für unterschiedliche Preise in einem Haus ist. Aber es gibt noch ein paar weitere Punkte die zu beachten sind:

Wonach bestimmt sich der Preis jetzt wirklich?

Zumindest für meine Objekte kann ich sagen, dass ich mir die folgenden Fragen vor einer Kalkulation stelle. Dann kalkuliere ich aus allen Antworten einen Gesamtpreis pro Wohnung.

  • Ist die Wohnung nord- oder südseitig?
  • Geht sie auf eine Straße oder in den Hof?
  • Gibt es viel Sonne oder ist die Wohnung eher dunkel?
  • In welchem Stock befindet sich die Wohnung? In einem Haus mit Lift wird es nach oben hin oft teurer.
  • Wie groß ist die Wohnung? Größere Wohnungen sind manchmal tendenziell billiger im Quadratmeterpreis.
  • Hat die Wohnung einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten? Diese Bereiche können kaum mit dem vollen Preis eingerechnet werden.
  • Gibt es sonstige Besonderheiten, wie zum Beispiel eine größere Raumhöhe im Dachgeschoß?
  • Gibt es besonders viele Gangflächen oder etwa ein Stiegenhaus in der Wohnung (Maisonette) – hier wird oft ein Abschlag für diese Flächen vorgenommen.
  • Wie ist die Ausstattung der Wohnung?

Wie Sie sehen, gibt es keine allgemeine Regel mit denen ich alle Wohnungen gleich bewerten würde. Sie sollten das also auch nicht tun. Und noch ein letztes: Was hilft Ihnen der Quadratmeterpreis, wenn Sie eigentlich eine Zwei-Zimmer Wohnung mit 50 Quadratmetern suchen, ich aber lediglich eine Drei-Zimmer Wohnung mit 80 Quadratmetern zu verkaufen habe?

Deshalb meine Empfehlung: Rechnen Sie sich ruhig den Quadratmeterpreis aus, aber erst dann wenn eine Wohnung von den restlichen Parametern her überhaupt zu Ihnen passt. Und bitte vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen – unterschiedliche Bauträger bauen auch komplett unterschiedlich. Die Qualität der verwendeten Materialien kann ebenfalls völlig unterschiedlich sein.Qualitativ sehr hochwertige Wohnungen finden Sie hier: Unser Immobilienangebot

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