Beiträge

Holzlatten streichen

 

Warum Sie Reparaturarbeiten lieber noch selber machen sollten!

Im ersten Teil dieser kleinen Artikelserie habe ich Ihnen erzählt, dass es wichtig ist, dass Sie in Ihrer alten Wohnung zunächst einmal ausmisten.

Dabei gilt die Regel möglichst zu entpersonalisieren und persönliche Dinge bereits wegzuräumen. Dies hilft einerseits Ihren Interessenten sich leichter ihr eigenes Leben in der Wohnung vorzustellen, andererseits aber auch Ihnen selbst sich leichter von Ihrem alten Zuhause zu verabschieden.

Heute möchte ich auf das Thema Reparaturarbeiten eingehen.

Home Staging eines Kinderzimmers

Neuer Teppichboden und einmal ausmalen und es wirkt wie neu.

Kleine Reparaturen machen den Unterschied

Oftmals sind es Kleinigkeiten, die durch die lange Nutzung einer Wohnung gar nicht so auffallen. So ist vielleicht die Silikonfuge im Bad oder in der Küche schon leicht kaputt oder schimmelt schlimmstenfalls schon leicht. Der Teppichboden im Kinderzimmer hat zwar 20 Jahre gute Dienste geleistet, aber jetzt sieht man eben doch die Gebrauchsspuren. Oder das Fenster, dessen Griff bereits vor Jahren nicht mehr richtig funktioniert hat.

Fast jeder von uns hat diese kleineren oder größeren Arbeiten die immer unerledigt blieben. Und überhaupt: wann wurde das letzte Mal ausgemalt in meiner Wohnung?

Alle diese Punkte klingen für Sie nach furchtbar viel Arbeit? Dann überlegen Sie einmal, wie es da erst Ihrem Kunden gehen muss! Der sucht nämlich üblicherweise eine Wohnung, in die er kommen und sofort einziehen kann.

Nichts machen kostet Geld!

Muss ein Kunde Arbeiten erst selbst erledigen werden Sie es in den Preisverhandlungen zu spüren bekommen.

Ein Richtwert der Home Stager sagt, dass Käufer sich für unerledigte Arbeiten mindestens das Fünffache der tatsächlichen Kosten abziehen!!!

Dazu kommt, dass viele Leute selbst mit dem Gedanken der Durchführung einfachster Handgriffe überfordert sein können. Einmal konnte ich eine Wohnung nicht verkaufen, weil keine Vorhangstangen montiert waren. Ich habe diese dann übrigens gekauft und anbringen lassen. Die Kosten dafür lagen bei ungefähr 200 Euro. Die Wohnung für über 300.000 Euro konnte ich aber mangels dieser Stangen zunächst nicht verkaufen.

Jetzt stellen Sie sich doch bitte erst vor, wie das bei einem alten kaputten Teppichboden ist? Auch hier habe ich bereits eine Erfahrung gemacht: Ich habe im Bekanntenkreis geholfen, eine Wohnung verkaufsfit zu machen. Diese stand ein halbes Jahr leer, ehe wir Böden im Wert von 250 Euro auflegten ohne sie zu verkleben und zwei Zimmer strichen. Danach war sie in einer Woche zum vollen Preis verkauft!

Home Staging eines Badezimmers

Neue Armaturen und ein Anstrich für den Unterschrank und alles war wie neu.

Fazit

In diesem Sinn: Reparieren Sie lieber, bevor Sie Ihre alte Eigentumswohnung verkaufen. Nächstes Mal geht es weiter mit dem Thema Putzen und der Frage, warum Sie besser Zeit zum Putzen einplanen sollten.

Eichhörnchen

Auf der Suche nach einer Eigentumswohnung kann man sich schnell verlieren. In diesem Blogbeitrag finden Sie einige Tipps, wie Sie sich bereits bevor Sie auf die Suche nach einer neuen Wohnung gehen vorbereiten können.

1. Budget: Was kann ich mir leisten?

Der zentralste Punkt bei jeder Wohnungssuche ist die Frage des Budgets. Noch vor der ersten Besichtigung sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wie viel Sie überhaupt ausgeben können. Das gilt sowohl für die einmaligen Ankaufskosten als auch für die laufend anfallenden Kosten wie etwa Betriebskosten, Heizung und Strom.

Gerade beim Kauf einer Eigentumswohnung ist es wichtig, eine genaue Aufstellung der zu erwartenden monatlichen Belastungen zu machen. Dies dient dazu, dass man sich bei Aufnahme eines Kredits zum Wohnungskauf wirklich die monatlichen Raten leisten kann. Schließlich will man ja den Rest des Monats auch noch von etwas leben.

2. Zimmer und Quadratmeter: Was brauche ich wirklich?

Insbesondere wenn man eine Wohnung kauft, bindet man sich doch für einen längeren Zeitraum. Dementsprechend sollte die Wohnung auch für einige Zeit den persönlichen Anforderungen genügen können.

Hierzu ist es wichtig, sich klarzumachen, welche Funktionen man in der Wohnung überhaupt haben möchte. Ein Gästezimmer macht zum Beispiel nicht immer wirklich Sinn, vor allem dann nicht, wenn man nur einmal im Jahr für zwei Tage Gäste hat.

Umgekehrt ist es ein Problem, wenn man zum Beispiel auf das Kinderzimmer vergisst, aber dann doch bald Nachwuchs kommt. Aus diesem Grund wäre es immer gut, nicht nur auf die Quadratmeterzahl zu achten, sondern auf die tatsächliche Ausnutzbarkeit und die Anzahl der Räume.

3. Ausstattung: Was soll meine Wohnung kosten?

Gerade bei der Ausstattung sollte man sich überlegen, was man wirklich möchte. Hier ist es empfehlenswert, schon mal ein wenig im Internet zu schauen, was man da so alles findet. Unsere Seite zeigt zum Beispiel sehr genau, wie unsere Wohnungen ausgestattet sind und durch die Mustermöblierung auch, was darin möglich ist.

Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist etwa, ob die Küche ein getrennter Raum sein soll, weil z. B. oft geruchsintensiv gekocht wird oder ob man eine Wohnküche bevorzugt, bei der man während des Kochens auch die Familie im Blick behalten kann. Oder die Frage, ob alle Zimmer zentral betretbar sein müssen, oder es auch Durchgangszimmer geben darf.

Sollten Sie sich für Gebrauchtimmobilien interessieren, dann ist es vor allen Dingen wichtig, sich selbst klarzumachen, wie viel man auch für eine eventuelle Renovierung und Neugestaltung an Zeit sowie Geld zur Verfügung hat. Ein neues Badezimmer kann ganz schön ins Geld gehen, manchmal genügt es aber auch, eine Armatur oder einen Toilettensitz zu tauschen. Dennoch ist es in beiden Fällen wichtig vorher zu schauen, ob man entsprechende Kontakte oder die finanziellen Mittel dafür hat.

4. Heizung: Wie warm ist es im Winter?

Dieser Tipp zielt wieder vermehrt auf Altbauten ab. Durch die geringere Isolierung muss hier oft mehr geheizt werden. Höhere Räume erfordern ebenfalls ein stärkeres Heizen.

Vor allen Dingen ist es aber wichtig, sich mit der vorhandenen Heiztechnik zu beschäftigen. Wird mit Gas, Kohle, festen Brennstoffen, Pellets oder gar mit Erdwärme geheizt? Jede dieser Heizformen hat ihre Vor- und Nachteile und ist natürlich auch mit Preisrisiken verbunden.

Ebenso macht es einen Unterschied, ob ein Objekt mit einer Heizzentrale für das ganze Wohnhaus ausgestattet ist oder ob jede Wohnung über eine eigene Heiztherme verfügt. In diesem Fall sollte man sich die Therme genau anschauen und bisherige Wartungsprotokolle verlangen.

5. Keller und Lift: Was muss das Haus können?

Genauso wie man sich über die Wünsche rund um die Wohnung klar werden muss, sollte man das auch rund ums Haus selbst. Es geht einerseits um den Erhaltungszustand (s. Blog zum Thema), andererseits aber auch um Fragen, wie etwa ob ein Lift im Objekt vorhanden sein soll oder ob es ein trockenes Kellerabteil geben muss.

6. Parkplatz und Erreichbarkeit

So unterschiedlich wie die Anforderungen an eine Wohnung, sind auch die Anforderungen betreffend der Mobilität. Viele Menschen sind auch heute noch zur Fortbewegung auf ein Auto angewiesen.

Wer also ein Auto braucht, sollte auch dafür sorgen, dass er eine Parkmöglichkeit hat. Entweder gibt es wie bei unseren Objekten Parkplätze zu erwerben, oder es muss Parkplätze in der Umgebung geben. Insbesondere in Wiens Innenstadtbezirken muss man hier sehr aufpassen, da oft auch Anrainerparkzonen nicht ausreichend Platz für alle bieten. Sollte Ihre Wunschimmobilie also keine Parkmöglichkeit bieten, dann sollte es zumindest in der Nähe eine Garage zur Anmietung geben.

Umgekehrt ist es für Leute ohne Auto natürlich wichtig zu schauen, wie sie ihren Arbeitsplatz oder andere wichtige Ziele erreichen können. Gibt es eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr? Wie oft fahren etwa ein Bus oder eine Straßenbahn wirklich?

7. Immobilienbörsen oder so suchen?

Nun kann es also losgehen mit Ihrer Suche. Aber wie stellt man das jetzt richtig an?

Es gibt einfach mehrere Wege, wie Sie jetzt zu suchen beginnen können. Sie haben natürlich die Immobilienbörsen im Internet zur Verfügung, eventuell suchen Sie auch noch über klassische Zeitungen, oder sie gehen einfach einmal in Ihrer Wunschumgebung spazieren. Sehr oft sind neue Wohnprojekte oder auch einzelne zum Verkauf stehende Wohnungen direkt vor Ort angeschrieben und damit leicht zu finden. Eine Googlesuche bietet sich natürlich auch an, da gerade Bauträger gerne Projekte direkt auf einem eigenen Internetauftritt bewerben. Diese Objekte sind dann nicht immer auch auf den großen Plattformen zu finden.

Resümee

Wo immer Sie jetzt auch suchen wollen, nehmen Sie sich im Vorfeld ein paar Minuten Zeit und überlegen Sie sich Ihre wichtigsten Wünsche und Ihr Budget. Dann sparen Sie sich bei der eigentlichen Suche viel Zeit.

Foto: Fotolia / Rido

Planvoll nach der geeigneten Wohnung suchen erspart viele Umwege.


Bildnachweis: Fotolia / schulzfoto, Rido

Großflächige helle Wohnzimmerküche im Dachgeschoß.

Gehören Sie zu den Menschen, die gerne Preise vergleichen wollen? Als Bauträger werde ich oft von Leuten angerufen, die mich fragen, was denn der Quadratmeter meiner Wohnprojekte so kosten soll. Warum ich diese Frage nicht einfach mit einer Zahl beantworten kann klärt dieser Beitrag.

Die Wahrheit über den Quadratmeterpreis heute auf wohnwerk.at

Die Wahrheit über den Quadratmeterpreis

Quadratmeter wovon?

Sie erwarten sich wahrscheinlich auf die Frage nach dem Quadratmeterpreis eine einfache Antwort. So etwas wie EUR 3.500,00 pro Quadratmeter. So liest man das ja auch ständig in irgendwelchen Preisvergleichen in Zeitungen oder im Internet. Aber hilft Ihnen diese Antwort wirklich?

Schauen wir uns doch einmal an, wie sich der Preis eines Wohngebäudes so zusammensetzt:

  1. Grundkosten – Preis der Anschaffung des Grundstücks
  2. Abbruchkosten des Altobjekts
  3. Planungskosten – Kosten des Architekten und der Haustechnikplanung
  4. Baupreis – abhängig von Lage, Beschaffenheit des Untergrunds, Platz zum Aufbau eines Krans usw.
  5. Ausstattung – welche Extras werden hier geboten?
  6. Nebenkosten – Vertragserrichtung, Steuern und Gebühren etc.
  7. Finanzierung –für Ankauf des Grundstücks und Bau des Objekts
  8. Kosten für die Leistung des Bauträgers

Dies ist ein – zugegebenermaßen sehr grober – Überblick über Kosten des Baus eines Objekts. Jetzt könnte man meinen, ein Objekt erreicht eine gewisse Quadratmeterzahl, wenn ich die Gesamtkosten dadurch multipliziere habe ich doch einen Quadratmeterpreis.

Stimmt – aber stimmt auch nicht!

Ja, es stimmt. Wenn ich die gesamten Errichtungskosten durch die entstandenen Quadratmeter dividiere, dann komme ich auf einen Wert pro Quadratmeter. Aber ist dieser realistisch als Vergleichswert mit anderen Objekten oder auch für die Ermittlung eines späteren Wiederverkaufswerts?

Bevor ich da näher darauf eingehe, möchte ich einen kleinen Vergleich anführen. Wie wäre es wenn wir statt von einer Wohnung von einem Kleidungsstück reden?

Zugegebenermaßen handelt es sich hier um eine ganz andere Größenordnung der Investition, aber im Grunde ist es ähnlich. Sie wollen eine Jacke kaufen. Wonach richten Sie sich bei der Auswahl?

Geht es um den Preis des Laufmeters Stoff? Wenn ja, kaufen Sie deshalb vielleicht eine Bluse oder ein Hemd, weil hier der Laufmeterpreis gerade günstiger ist? Oder auch innerhalb des Segments Jacke: geht es Ihnen lediglich um den Preis eines Stücks Jacke oder doch auch um das Design, die Farbe, die Dicke oder gar die Marke?

Ebenso ist es dann wohl bei einer Wohnung. Hier kann man eben nicht nur anhand des Quadratmeterpreises vergleichen.

Die Grafik zeigt ein großes Fragezeichen. Links davon steht "Was fehlt?"

Fehlt was?

Was fehlt denn in der Rechnung oben?

Letztendlich eine wesentliche Frage: Kaufen wir denn eine willkürliche Fläche zu einem fixen Preis pro Quadratmeter oder kaufen wir uns eine Wohnung, um darin zu leben, unsere Kinder großzuziehen und vielleicht später auch einmal die Enkelkinder zu empfangen?

Würde sich die Entscheidung für oder gegen eine Wohnung rein nach dem Quadratmeterpreis richten, würden Bauträger nur noch leere Hallen errichten.

Tatsächlich bauen wir aber Wohnungen, die bereits viel Planung beinhalten und schon berücksichtigen, wie die späteren Eigentümer einmal wohnen werden.

Als Bauträger treffe ich bereits vor Ihnen die Entscheidung, ob Sie später zwei oder drei Zimmer haben werden. Ich lege fest, in welche Richtung Ihr Bett positioniert sein sollte und wo Sie voraussichtlich Ihr Sofa aufstellen. Letztendlich machen wir aus einem leeren Raum Ihren Wohntraum.

Jetzt könnten Sie sagen, dass das alles noch kein Grund für unterschiedliche Preise in einem Haus ist. Aber es gibt noch ein paar weitere Punkte die zu beachten sind:

Wonach bestimmt sich der Preis jetzt wirklich?

Zumindest für meine Objekte kann ich sagen, dass ich mir die folgenden Fragen vor einer Kalkulation stelle. Dann kalkuliere ich aus allen Antworten einen Gesamtpreis pro Wohnung.

  • Ist die Wohnung nord- oder südseitig?
  • Geht sie auf eine Straße oder in den Hof?
  • Gibt es viel Sonne oder ist die Wohnung eher dunkel?
  • In welchem Stock befindet sich die Wohnung? In einem Haus mit Lift wird es nach oben hin oft teurer.
  • Wie groß ist die Wohnung? Größere Wohnungen sind manchmal tendenziell billiger im Quadratmeterpreis.
  • Hat die Wohnung einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten? Diese Bereiche können kaum mit dem vollen Preis eingerechnet werden.
  • Gibt es sonstige Besonderheiten, wie zum Beispiel eine größere Raumhöhe im Dachgeschoß?
  • Gibt es besonders viele Gangflächen oder etwa ein Stiegenhaus in der Wohnung (Maisonette) – hier wird oft ein Abschlag für diese Flächen vorgenommen.
  • Wie ist die Ausstattung der Wohnung?

Wie Sie sehen, gibt es keine allgemeine Regel mit denen ich alle Wohnungen gleich bewerten würde. Sie sollten das also auch nicht tun. Und noch ein letztes: Was hilft Ihnen der Quadratmeterpreis, wenn Sie eigentlich eine Zwei-Zimmer Wohnung mit 50 Quadratmetern suchen, ich aber lediglich eine Drei-Zimmer Wohnung mit 80 Quadratmetern zu verkaufen habe?

Deshalb meine Empfehlung: Rechnen Sie sich ruhig den Quadratmeterpreis aus, aber erst dann wenn eine Wohnung von den restlichen Parametern her überhaupt zu Ihnen passt. Und bitte vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen – unterschiedliche Bauträger bauen auch komplett unterschiedlich. Die Qualität der verwendeten Materialien kann ebenfalls völlig unterschiedlich sein.Qualitativ sehr hochwertige Wohnungen finden Sie hier: Unser Immobilienangebot

Finden Sie diesen Artikel hilfreich? Dann teilen Sie es mit Ihren Freunden.