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Bügelzimmer

Räume ohne klare Definition

Wie sieht es in Ihrer Wohnung aus? Haben Sie eine klare Einteilung für jeden Ihrer Räume? Wissen Sie genau, was wo seinen Platz hat?

Oder geht es Ihnen so, dass Sie zwar genug Zimmer, aber irgendwie keine Struktur haben. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Bügelzimmer.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich meine nicht ein Bügelzimmer in der Waschküche, wo vielleicht wirklich Platz für ein Bügelbrett vorgesehen ist. Ich spreche von Zimmern ohne klare Funktion.

Nennen Sie es Bügelzimmer, Rumpelkammer oder zusätzlicher Raum. Auf jeden Fall weiß keiner was man damit genau macht.

Surfen im Bügelzimmer

Surfen im Bügelzimmer oder wenn der Traum nur dem Zimmer einen Sinn gibt. (Shutterstock / Nomad_Soul)

Aber ich hab doch gar kein Zimmer zu viel?

Dann können Sie an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Nein, Spaß beiseite. Vielleicht haben Sie ja kein funktionsloses Zimmer, aber einen Raum der einfach für verschiedene andere Tätigkeiten „missbraucht“ wird.

Räumen Sie das Bügelbrett nach der Verwendung denn immer weg? Oder bleibt es dann eben im Wohn- oder Schlafzimmer stehen?

Es könnten natürlich auch ehemalige Kinderzimmer sein, die nach dem Auszug der Kinder leer stehen. Hier wird ja auch gerne die Einrichtung der „Kinder“ behalten, auch wenn diese bereits Mitte vierzig und seit vielen Jahren ausgezogen sind.

Die Wirkung von Gerümpel und Unordnung

Räume, die wirklich fürs Bügeln genützt werden, sind schon in Ordnung. Problematisch sind eben die Räume, die einfach leer stehen oder nie genutzt werden. Sie nehmen der ganzen Wohnung Energie weg, was sich direkt auf Sie und Ihr Leben auswirkt.

Unser Unterbewusstsein reagiert auf jede Form von Unordnung und Schmutz. Egal ob wir wollen oder nicht, Gerümpel zieht immer noch mehr Gerümpel und Unordnung an. Der Energielevel in diesen Räumen sinkt.

Das gleiche gilt auch für Räume, die einfach gar nicht mehr genutzt werden. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie schnell solche Zimmer irgendwie leicht muffig riechen können? Auch das hängt mit einem niedrigeren Energielevel zusammen.

Auf uns Menschen kann das unmittelbare Auswirkungen haben. Selbst wenn es nur ein einziges Zimmer ist, in dem niemand mehr wohnt oder sich das Gerümpel stapelt, hat es auf uns eine starke Wirkung. Meistens fühlen wir uns einfach nicht mehr wohl. Vielleicht schämt man sich auch für den Raum oder gar die ganze Wohnung.

Was können Sie tun?

Eine einfache Lösung ist es sicher Ordnung zu schaffen und Leben in die Räume zu bringen. Das ist aber oft gar nicht so leicht, weil man oft selbst gar nicht mehr sieht, was los ist. Hier kann es helfen, sich einen Fotoapparat oder ein Handy mit Fotofunktion zu schnappen und ein paar Fotos vom betroffenen Raum oder sogar von der ganzen Wohnung zu machen.

Gehen Sie in jedes Eck und fotografieren Sie alle Seiten des betreffenden Zimmers. Nach Möglichkeit drucken Sie die Bilder aus oder schauen sich diese zumindest auf einem größeren Bildschirm an.

Was fällt Ihnen auf? Sieht man Chaos oder ist alles sehr strukturiert und geordnet? Lassen Sie sich bei der Analyse der Bilder ruhig ein wenig Zeit. Oftmals hilft es, so etwas zwei oder drei Mal im Abstand von ein oder zwei Tagen anzuschauen.

Das kann aber nur ein Anfang sein. Selbstverständlich geht es auch noch ans Beseitigen der Unordnung. Hierbei sollten Sie nicht irgendwo einfach anfangen, sondern zunächst einmal jedem Raum eine klare Funktion zuschreiben. Diese sollte dann sinnvollerweise auch tatsächlich zum Raum und vor allen Dingen zu Ihnen passen.

Denn es hilft das schönste Arbeitszimmer nichts, wenn Sie es nie benutzen. Selbiges gilt natürlich ebenso für Fernseh- oder Esszimmer, für Hobbyräume oder den beliebten im Eck stehenden Heimtrainer.

Und wie geht das im Detail?

Überlegen Sie doch einmal in Ruhe, welche Funktion Sie sich in Ihrer Wohnung immer schon einmal gewünscht haben. Was fehlt Ihnen? Oder was würde Ihnen gut tun?

Wenn Sie hier nicht gleich eine Lösung haben, dann achten Sie doch darauf was Ihre Freunde und Bekannten tun. Vielleicht bringt Sie das auf neue Ideen. Eine schöne Alternative sind auch Einrichtungszeitschriften oder Bücher. Hier findet man oft tolle Ratschläge und Ideen.

Sollten Sie sich nicht gleich sicher sein, dann schreiben oder zeichnen Sie Ihren Wunsch einmal auf ein großes Blatt Papier und hängen diesen in den Raum. Sie merken nach kurzer Zeit, ob ihr Wunsch wirklich passt oder nicht.

Und wegen dem Chaos? Ja, das müssen Sie wegräumen. Aber übernehmen Sie sich nicht. Fangen Sie in kleinen Schritten an. Oft reicht es ein Regalfach oder eine Schublade auf einmal zu leeren. Das Geheimnis hier liegt nämlich in der Regelmäßigkeit. Besser täglich oder zumindest jeden zweiten Tag ein wenig, als zu versuchen alles auf einmal zu machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es hier auch tolle Ratgeber in Buchform gibt.

Zimmer mit einer klaren Funktion.

Zimmer mit klarer Funktion.

Kontrollieren Sie Ihre Fortschritte

Und zu guter Letzt, kontrollieren Sie doch regelmäßig wie es vorangeht. Wie Sie das tun sollen? Indem Sie die Fotos nutzen, die Sie am Anfang machen. Fotografieren Sie nach einiger Zeit erneut und vergleichen Sie die Entwicklung im Raum. Sie werden sehen, wie viel Unterschied bereits nach kurzer Zeit entstanden ist.

Was das jetzt alles genau mit den Energien im Raum zu tun hat und wieso diese in einem geordneten Raum viel freier fließen können, erfahren Sie demnächst hier im Wohnwerk Blog.

Aber jetzt einmal eine Frage an Sie? Wie schaut es bei Ihnen aus? Haben Sie Räume oder auch nur einzelne Ecken ohne klare Ordnung und Funktion? Schreiben Sie mir. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Sichtweise.


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Eine Kammer voller Kartons, Pölster, Dekoration, Lampen.

Wohin mit all unserem Zeug? Geht es Ihnen auch so?
Nirgends ist Platz und eigentlich wissen wir nicht mehr, wo wir noch etwas unterbringen können.

Heute bringen wir Ihnen gleich zwei Artikel, die sich mit dem Thema ausführlich beschäftigen. Einmal geht es um den Stauraum bei der Wohnungssuche und ein weiteres Mal um das Entrümpeln. Beides hilft nämlich ungemein bei der Wohnungssuche.

Klicken Sie einfach unten auf den Link Ihrer Wahl.

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Das Bild zeigt ein Schlafzimmer mit Blick in den Schrankraum.

Schön ist die neue Wohnung. Drei Zimmer, ein schönes Bad, getrennte Toilette und auch das Vorzimmer bietet genug Platz. Also alles vorhanden was man sich so wünscht; nur der Abstellraum fehlt.

Würde Sie das stören? Oder haben Sie genug Ideen, wo man Besen, Staubsauger oder Bügelbrett unterbringen kann? Lagern Sie dann Ihre Schuhe etwa am Gang und darf man das überhaupt? Und wie ist das mit dem Kellerabteil? Wie groß muss das sein, damit Sie damit auskommen?

Wie können Abstellräume aussehen?

Es gibt viele verschiedene Arten von Abstellräumen. Beginnen wir bei der klassischen Abstellkammer, in der man Putzmittel, Werkzeug, vielleicht eine Leiter oder auch das Bügelbrett aufbewahrt.

Aber ebenso muss man bei Abstellräumen den Schrankraum, der ja eigentlich für Kleidung gedacht ist, oder etwa auch die Speisekammer zur Lagerung von Lebensmitteln dazuzählen.

An das Gästezimmer denken Sie wahrscheinlich weniger, obwohl auch dieses meistens als zusätzliche Staufläche dient und nur selten Gäste beherbergt. Auch das Vorzimmer beherbergt oft Lagerflächen in Form von Kästen für Schuhe und Jacken.

Dann gibt es natürlich noch das Kellerabteil. Die meisten Eigentumswohnungen haben ein solches und oft könnte das noch größer sein.

Und wenn das auch nicht reicht? In vielen Häusern stehen auf den Gängen überall Schuhe, Pflanzen und manches Mal sogar ganze Schränke.

Aber Achtung: das Abstellen von Gegenständen auf dem Gang ist feuerpolizeilich nicht gestattet. Somit kann es gegenüber einem Eigentümer einer Wohnung jederzeit zur Aufforderung kommen, allfällige Gegenstände zu entfernen. Trotzdem wird der Gang oft genutzt. Dabei gibt es doch genügend Alternativen – dazu später etwas mehr.

Wie ist das mit dem Kellerabteil?

Im Neubau haben Sie heute grundsätzlich immer einen Einlagerungsraum bei der Wohnung dabei. Dieser Raum befindet sich oft im Keller, dies ist aber keine verpflichtende Vorgabe. In unserem Objekt Gebauergasse 18 haben wir z.B. ebenerdige Abteile im Erdgeschoß eingeplant, weil uns im eigentlichen Kellergeschoß die Flächen ausgegangen sind.

Im Altbau gibt es nicht immer ein Kellerabteil für jede Wohnung. Insbesondere, wenn Wohnungen vermietet sind und erst nachträglich Wohnungseigentum begründet wurde, kann es sein, dass einfach keine Abteile frei sind.

Einlagerungsraum der Gebauergasse 18

Einlagerungsraum der Gebauergasse 18

Habe ich überhaupt Rechte an MEINEM Keller?

Im Wohnungseigentum ist hier immer Vorsicht angesagt. Ob IHR Keller überhaupt zu Ihrer Wohnung gehört, wird im Wohnungseigentumsvertrag geregelt und im Grundbuch eingetragen. Steht hier ein Kellerabteil gesondert bei der Wohnung ausgewiesen, so gehört dieses Kellerabteil zu dieser Wohnung.

Fehlt eine derartige Eintragung aber, dann handelt es sich um Allgemeinflächen, die jedem Miteigentümer gleichmäßig zustehen. Sie haben dann eben KEIN Recht auf Ihren Keller.

Im Neubau werden Keller heute grundsätzlich im Grundbuch zur Wohnung gehörend eingetragen. Ein Tausch des Kellerabteils ist daher nicht so ohne weiteres möglich. Auch wenn Ihr Kellerabteil nicht das größte aller verfügbaren Abteile ist, lernen Sie damit zu leben. Individuell können Sie natürlich mit einem Nachbarn tauschen, dieser Tausch würde aber nicht automatisch auf einen Rechtsnachfolger (Erbe oder Käufer der Nachbarwohnung) übergehen. Das bedeutet, wenn Ihr Nachbar aus irgendeinem Grund auszieht und die Wohnung weitergibt, dann kann der neue Eigentümer sein Abteil zurückverlangen.

Abstellflächen in der Wohnung

Innerhalb Ihrer Wohnung müssen Sie zumindest rechtlich nichts befürchten. Haben Sie einen Abstellraum stellt sich oft die Frage, was man darin alles unterbringen soll.

Sinn macht es auf jeden Fall, sperrige Gegenstände, die nicht jeden Tag genutzt werden, im Abstellraum zu verstauen. Ich denke dabei an Wäscheständer, Bügelbrett, Staubsauger oder einfach einen Besen.

Auch Werkzeug, Reinigungsmittel und Ersatzleuchtmittel sind im Abstellraum sicher gut aufbewahrt. Wenn Sie kleine Kinder haben, achten Sie darauf, dass dieser Raum vielleicht nicht unbedingt zugänglich ist oder das zumindest nichts Gefährliches in Griffhöhe liegt.

Wenn Sie im Abstellraum auch noch eine Waschmaschine oder einen Trockner verwenden, dann sollte jedenfalls für eine ausreichende Entlüftung gesorgt sein. Ebenso, wenn Sie den Raum zum Aufhängen feuchter Wäsche nutzen wollen. Hier macht es Sinn, eine Entlüftung im Raum anzubringen um Schimmel vorzubeugen.

Alles schön und gut, aber ich habe gar keinen Abstellraum

Auch das gibt es natürlich. Wer keinen Abstellraum zur Verfügung hat, sollte umso mehr auf eine zweckmäßige Einrichtung achten. Es bietet sich an in Vorraum, Bad oder Küche hohe Kästen unterzubringen, um darin eben große Gegenstände wie Staubsauger oder Besen zu verstauen.

Manchmal ist es auch möglich, einen Teil des Wohnungsganges mit einem Vorhang abzugrenzen und dahinter Stauflächen einzurichten. Lassen Sie sich mit dieser Entscheidung ruhig Zeit wenn Sie neu einziehen. Wichtig ist es, hier eine Lösung zu finden, die Ihnen langfristig gefällt.

Blick aus dem Schrankraum in das Schlafzimmer.

Zeitgemäße Schrankräume sorgen für angenehme Wohnatmosphäre.

Und wenn der Stauraum zu eng wird?

Hier komme ich wieder zu meinem Standardspruch. Wird Ihnen der Stauraum zu eng, dann schauen Sie doch einmal alles durch was Sie darin lagern. Brauchen Sie noch alles? Macht es Sie noch glücklich?

Nehmen Sie jedes Stück in die Hand und schauen es durch. Es wird Sie überraschen, wie viel Sie gar nicht mehr brauchen und problemlos weggeben können. Ausmisten macht immer Sinn und gerade bei Stauräumen bringt es oft sehr viel.

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