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Altes Badezimmer neu eingerichtet

Wie geht es Ihnen mit Ihrem Badezimmer? Haben Sie genug Platz, oder können Sie sich nicht einmal umdrehen? Verfügt Ihr Bad über natürliches Licht, eine Lüftung oder gar nichts davon? Haben Sie die Toilette im Bad oder getrennt? Gibt es eine Badewanne oder eine Dusche? Oder haben Sie etwa gar kein Bad in der Wohnung, sondern vielleicht nur eine Dusche in der Küche?

Die meisten Badezimmer sind heute immer noch sehr klein. Dabei verbringen wir doch gar nicht so wenig Zeit im Bad. Untersuchungen haben ergeben, dass wir alle fast eine halbe Stunde täglich im Badezimmer sind. Warum wird dann nur so oft am Platz fürs Bad gespart?

Altes Badezimmer

Mehr Grusel als Wellness

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Wohnungen überhaupt keine Badezimmer hatten. Schon der Einbau der ersten Toiletten und des ersten Waschtischs direkt in eine Wohnung war ein großer Fortschritt. So verwundert es auch nicht, dass es bis heute viele Wohnungen gibt, die beispielsweise nur über eine Dusche in der Küche verfügen.

Aber wollen Sie heute noch so leben? Ich kann nur für mich sprechen, aber ich bin froh, über ein großes Badezimmer zu verfügen.

Mit der Zeit wurde es üblich, Badezimmer in den Wohnungen einzubauen. Diese verfügen dann entweder über eine Badewanne oder nur über eine Duschkabine, dazu noch einen Waschtisch. Manchmal bleibt sogar Platz für die Waschmaschine, dann hat man aber maximal noch einen halben Quadratmeter um im Zimmer zu stehen. Wenn die Toilette sich ebenfalls noch im Bad befindet, ist meist ein wenig mehr Platz, aber gemütlich ist es trotzdem nicht.

Das Leben mit einem veralteten Badezimmer

Was haben die Farben rosa, sand, dunkelbraun oder etwa moosgrün gemeinsam? Es sind Farben, die gerne in Badezimmern etwas älterer Baujahre vorhanden sind. Teilweise geht es hier um die Verfliesung, aber es gibt auch Waschtische in den schönsten Farben.

Wenn Sie über so ein Badezimmer verfügen, dann stellt sich die Frage, wie Sie damit umgehen? Ein Badezimmer ist ja doch ein Raum, der relativ viel genützt wird, also sollten wir es uns gemütlich machen.

Entweder Sie reißen das ganze Bad raus und lassen es auf modernen Standard umbauen, oder Sie finden einen Weg, damit zu leben. Da hilft es, einige kleinere Veränderungen durchzuführen:

– Tauschen Sie den alten Spiegelschrank gegen ein neues Modell, oder eventuell sogar nur gegen einen Spiegel mit Ablage.
– Erneuern Sie veraltete Armaturen.
– Kaufen Sie neue Badvorleger und Handtücher.
– Dekorieren Sie – eventuell ein Badewannenbrett, eine Quietschente oder einfach eine schöne Blume sorgen für gute Stimmung
– Räumen Sie auf – je weniger herumsteht, desto gemütlicher wirkt es.

Altes Badezimmer neu eingerichtet

Etwas Dekoration und schon wird es zur Wellnessoase

Fenster oder Lüftung

Gerade in einem alten Objekt ist es wichtig, darauf zu achten, dass Badezimmer auch über eine Form der Entlüftung verfügen. Diese ist einerseits notwendig, damit es nicht zu schimmeln anfängt, aber sie sorgt auch für ein angenehmes Raumklima.

Sollten Sie zur Miete wohnen, ist eine fehlende Lüftung im Altbau übrigens ein Kriterium, um die Miete senken zu können. Im Eigentum empfehle ich Ihnen, zu Ihrem eigenen Wohlbefinden auf eine entsprechende Belüftung zu achten.

Und in einer neuen Wohnung?

Wenn Sie eine neue Wohnung kaufen, sollten Sie sich vorab auch um das Thema Badezimmer kümmern. Denken Sie langfristig. Eine einfarbige, möglichst neutrale Farbgestaltung der Boden- und Wandfliesen in Weiß oder einem hellen Cremeton hilft Ihnen, langfristig auch künftige Trends mitmachen zu können. Es ist einfacher, mit Accessoires, wie Handtüchern, zu gestalten, als eine komplette Fliese zu tauschen.

Wanne oder Dusche?

Meistens ist ja nur Platz für eines von beiden. Eine Wanne lädt zu mehr Entspannung ein, insbesondere mit Kindern ist es eine angenehme Lösung, aber auch noch einem langen Tag kann es angenehm, sein in eine Badewanne zu steigen.

Eine Dusche hilft bei der schnellen Reinigung. Man braucht weniger Wasser und es geht auch schneller. Spätestens wenn man sich einmal verletzt und etwa ein Fuß eingebunden oder gar eingegipst ist, weiß man die Dusche zu schätzen. Es ist einfacher, rein- sowie rauszukommen, man kann Verbände leichter vor zu viel Wasser schützen. Aber auch im Alter ist es oft angenehmer, wenn man nicht über einen hohen Badewannenrand steigen muss.

WC im Bad oder außerhalb?

Ein WC im Bad kann nützlich sein, aber eher als zweites WC in einer Wohnung. Meist ist es, allein schon vom Geruch her, angenehmer, wenn das WC ein getrennter Raum ist. Noch schöner natürlich, wenn es im WC auch noch ein Waschbecken zum Händewaschen gibt, da man dann auch bei Besuch das Bad als privaten Raum halten kann und niemand das Badezimmer betritt.

Top 1, Badezimmer

Ein Badezimmer in der Gebauergasse 18, verwandelte sich mit wenigen Handgriffen in eine Ruheoase.

Und wie schauen die Bäder von Wohnwerk Paracelsus aus?

Wir statten alle unsere Badezimmer sehr großzügig aus. Wo immer es geht, bauen wir sowohl eine Badewanne, als auch eine bodenebene und damit generationengerechte Dusche ein.

Mehrere Waschtische sorgen dafür, dass es zu keinem Stau im Bad kommt, die WC-Anlagen befinden sich in einem eigenen Raum und verfügen jeweils über ein zusätzliches Waschbecken.

Alle Wohnungen sind mit einem modernen Ventilationssystem ausgestattet, teilweise gibt es auch Fenster im Bad.

Dieses Badezimmer der Top 19 in der Gebauergasse 18 wirkt durch sparsam eingesetzte Dekoelemente nicht unpersönlich sondern stimmungsvoll. Das Fensterlicht kann sich im Raum voll entfalten.

FAQ - PARACLESUS Wohnbau, beantwortet von Mag. Stephan Maier

Da mir immer wieder ähnliche Fragen gestellt werden, habe ich beschlossen, ab sofort regelmäßig oft gestellte Fragen zu beantworten. Deshalb auch die Bezeichnung FAQ. Das ist die Abkürzung für die englische Wendung „Frequently Asked Questions“ oder einfacher gesagt: häufig gestellte Fragen.

Die erste Frage betrifft den Unterschied zwischen verschiedenen Wohnungsformen. Ich werde nämlich regelmäßig gefragt, ob ich neben Eigentumswohnungen auch Genossenschaftswohnungen anbiete.

Eine Genossenschaft ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Aufgabe es ist, seinen Mitgliedern Leistungen zur Verfügung zu stellen. Genossenschaften gibt es in verschiedenen Bereichen und in ihren Vorformen bereits seit dem Mittelalter. Bekannt sind diese etwa aus dem Bankenbereich. So gibt es Raiffeisen- und Volksbanken, die großteils heute noch als Genossenschaft organisiert sind. Insbesondere am Land bieten Genossenschaften viele allgemein zugängliche Dienste. Landwirtschaftliche Produkte werden oft über Genossenschaften verkauft, diese Genossenschaften stellen ihren Mitgliedern aber auch Geräte oder Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Besondere an einer Genossenschaft ist, dass man hier Mitglied werden muss, um daran teilzunehmen. Das gilt genauso auch für den Bereich der Wohnungsgenossenschaften. Näheres zur Genossenschaft finden Sie zum Beispiel hier.

Was ist eine Genossenschaftswohnung?

Ein Teilbereich der Genossenschaften beschäftigt sich mit dem Wohnwesen. Die Aufgabe dieser Genossenschaften ist es, für ihre Mitglieder Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Das sind dann die bekannten Genossenschaftswohnungen.

Genossenschaftswohnungen können Miet- oder Eigentumswohnungen sein, hier gibt es keine Vorgabe. Üblicherweise werden Genossenschaftswohnungen aber als Mietwohnung gebaut, in den letzten Jahren immer öfter als Mietwohnung mit späterer Eigentumsoption.

Das bedeutet, dass es dem Mieter nach zehn Jahren einmalig freisteht, seine Wohnung zu einem dann festzulegenden Preis zu erwerben. Wohnungen, die hierbei nicht verkauft werden, bleiben im Eigentum der Genossenschaft. Sehr oft behält die Genossenschaft damit die Mehrheit der Anteile am Haus.

In den letzten Jahren bauen Genossenschaften öfters auch freifinanziertes Wohnungseigentum. Das entspricht letztendlich dem, was auch von uns angeboten wird. Also Eigentumswohnungen für die keine staatlichen oder städtischen Förderungen in Anspruch genommen worden sind. Der Anteil dieser Wohnungen steigt, weil es für Förderungen klare Preislimits für den Ankaufspreis eines Grundstücks gibt. Die von Ihnen bei mir angefragten Genossenschaftswohnungen sind aber geförderte Mietwohnungen.

Noch ein paar weitere Informationen über Genossenschaftswohnungen finden Sie etwa hier.

Wie komme ich an eine Genossenschaftswohnung?

Zunächst einmal sollten wir vielleicht klären, wie sie keine finden: und zwar indem sie sich an einen Makler oder einen Bauträger der als GmbH geführt ist wenden. Geförderte Genossenschaftswohnungen dürfen ausschließlich von Genossenschaften vergeben werden. Eine Liste aller Genossenschaften, die Wohnungen anbieten, führt der Österreichische Verband Gemeinnütziger Bauvereinigungen.

Was kostet eine Genossenschaftswohnung?

Das ist eine Frage, die man nicht ganz klar beantworten kann. Sprechen wir von einer Mietwohnung, so ist zunächst einmal ein Genossenschaftsanteil zu bezahlen.

Zusätzlich ist ein Anteil an den Baukosten zu entrichten. Hierfür gibt es in den Förderbedingungen für geförderten Wohnbau klare Vorgaben, wie hoch dieser Anteil sein darf.

Dieser Betrag ist ebenfalls bei Wohnungen fällig, die über eine Eigentumsoption nach zehn Jahren verfügen. Er wird jährlich abgezinst, der verbliebene Betrag muss aber bei Auszug jedenfalls von der Genossenschaft zurückbezahlt werden.

Der Genossenschaftsanteil selber wird bei Aufgabe der Wohnung ebenfalls zurück bezahlt, diese Rückzahlung erfolgt allerdings erst ein bis zwei Jahre später.

Genossenschaften bieten aber auch, wenn auch seltener, direkt Eigentumswohnungen. Die Kosten hierfür erfahren Sie am besten direkt bei der Genossenschaft.

Top 18, Wohnküche

Top 18, Wohnküche auf einer Fläche von 38,40 m², Gebauergasse 18, 1210 Wien.

Bieten Genossenschaften auch Eigentumswohnungen?

Wie oben schon erwähnt, gibt es auch von Genossenschaften Eigentumswohnungen. Es ist sowohl möglich, geförderte als auch ungeförderte Eigentumswohnungen zu errichten. Genossenschaften werden dies je nach verfügbaren Grundstücken entscheiden.

Was ist eine freifinanzierte Wohnung?

Freifinanziert bedeutet nichts anderes, als dass keine Förderungen in Anspruch genommen wurden. Das bedeutet, dass der Erbauer der Wohnungen sämtliche Zahlungen selbst getätigt hat und keine Förderungen von Staat oder Land eingesetzt wurden.

Es gibt freifinanzierte Wohnungen sowohl als Miet- als auch als Eigentumswohnungen. Diese Wohnungen müssen nicht unbedingt teurer sein als eine Genossenschaftswohnung, sie sind lediglich ohne Förderung finanziert worden.

Wir bieten zum Beispiel freifinanzierte Eigentumswohnungen an. Wie bereits erwähnt dürfen wir gar keine Genossenschaftswohnungen anbieten, da wir einfach keine Genossenschaft sind.

Und was bietet jetzt PARACELSUS Wohnbau?

Wir bieten lediglich Eigentumswohnungen. Diese sind ohne Förderung errichtet und stehen sofort zur Verfügung.

Eine Finanzierung ist natürlich wie bei jeder anderen Wohnung möglich. Dies ist vom eigenen Einkommen sowie vom vorhandenen Vermögen abhängig und mit einer Bank zu besprechen.

Ich arbeite zum Beispiel mit der Oberbank zusammen. Sie können aber auch jede andere Bank zur Finanzierung heranziehen.

Top 4, Wohnküche

Top 4, Wohnküche 38,40 m², Groß-Enzersdorfer Straße 36, 1220 Wien.

Reihenhaus

Auch ein Reihenhaus ist nur eine Eigentumswohnung. War Ihnen das schon bekannt? Ein Reihenhaus ist rechtlich jeder Eigentumswohnung gleichgesetzt. Sie sind also lediglich Wohnungseigentümer und nicht Eigentümer eines eigenen Hauses. Als Wohnungseigentümer stehen Ihnen in Ihrem Objekt zwar auch viele Rechte offen, aber sie unterliegen weitaus mehr Vorschriften, die das Zusammenleben regeln.

Und was bedeutet dies jetzt im Alltag?

Zunächst werden Sie davon nicht viel merken. Das Einzige, was gleich auffällt, ist, dass die Häuser der Nachbarn genauso aussehen wie Ihres.

Den Unterschied, den Sie aber bemerken werden, finden Sie im Bereich des Zusammenlebens. Es gibt in den meisten Anlagen einen professionellen Hausverwalter, alternativ kann aber auch einer der Miteigentümer die Verwaltung für alle Beteiligten übernehmen.

Notwendig ist dies, da Sie im Gegensatz zum Einfamilienhaus Teil einer Gemeinschaft von Wohnungseigentümern werden. Wie bei einer Eigentumswohnung fallen Kosten an, die an diese Gemeinschaft und nicht individuell an die Eigentümer verrechnet werden.

Welche Kosten fallen denn an?

Es gibt einerseits Betriebskosten wie etwa Wasser, Grundsteuer, Müll, die Hausversicherung oder die Schneeräumung. Die Verträge hierfür müssen üblicherweise für eine gesamte Liegenschaft abgeschlossen werden, daher werden sie von der Wohnungseigentümergemeinschaft beauftragt.

Ebenso gibt es aber auch die Erhaltungskosten. Im Gegensatz zum Einfamilienhaus, wo Sie allein für alle Reparaturen verantwortlich sind und diese auch frei beauftragen können, sind im Reihenhaus alle Reparaturen an der Substanz von der Gemeinschaft zu erledigen und zu finanzieren.

Genau wie bei einer Eigentumswohnung müssen also gewisse Kosten gemeinsam bezahlt werden. Sinnvollerweise gibt es hierfür ein Gemeinschaftskonto, von dem aus diese Aufwendungen geregelt werden.

Ein professioneller Hausverwalter wird auch darauf achten, dass eine Rücklage für die Eigentümergemeinschaft gebildet wird, von der dann in Folge spätere Reparaturen bezahlt werden können, ohne den einzelnen Eigentümer mit einer Einmalzahlung komplett zu überfordern.

Die Frage der Erhaltung

Laut Wohnungseigentumsgesetz gilt im Reihenhaus die gleiche Regelung wie für jede Eigentumswohnung. Kosten für die Erhaltung der Substanz sind von den Wohnungseigentümern nach den jeweiligen Nutzwerten zu tragen.
Im Wohnungseigentumsvertrag kann Abweichendes geregelt werden. Gerade bei Reihenhäusern passiert es etwa immer wieder, dass darin festgelegt wird, dass die Erhaltung der einzelnen Objekte dem jeweiligen Eigentümer obliegt. Gibt es aber keine solche Klausel, ist jede Erhaltungsarbeit an der Substanz und insbesondere auch an der Außenhaut eine Sache der Gemeinschaft.

Reihenhaus

Altmodische Reihenhausanlage. Foto: onnola / flickr

Was passiert, wenn ein Eigentümer nicht zahlt?

Grundsätzlich haften alle Eigentümer solidarisch für die Aufwendungen der Liegenschaft. Kann also ein Eigentümer seine laufenden Betriebs- und Erhaltungskosten nicht mehr bezahlen, dann müssen die anderen dessen Anteile mitübernehmen und können sich dann mittels Klage diese Gelder zurückholen. Hier kommt es natürlich darauf an, ob der betreffende Eigentümer überhaupt noch liquide ist. Wenn diese Forderungen der Gemeinschaft aber binnen sechs Monaten bei Gericht eingebracht werden, dann besteht zumindest ein Vorzugspfandrecht.

Was sind andere Streitpunkte?

Da vielen Leuten nach wie vor nicht klar ist, dass es sich beim Reihenhaus um eine Eigentumswohnung handelt, kommt es insbesondere zu Streitigkeiten rund um die Individualisierung der Objekte.

Es ist nicht einfach erlaubt, einen anderen Zaun, eine anders gefärbte Fassade oder einen Wintergarten anzubringen, da dies alles Themen der Wohnungseigentümergemeinschaft sind. Ohne Zustimmung der Mitarbeiter oder eine entsprechende Regelung im Wohnungseigentumsvertrag, ist dies alles nicht möglich.

Wie bei der Eigentumswohnung müssen alle Miteigentümer einer Veränderung zustimmen. Die fehlende Zustimmung eines Eigentümers kann zwar gerichtlich ersetzt werden, es bleibt aber die Frage, ob ein überstimmter Nachbar ein guter Nachbar ist.

Und was passiert später damit?

Viele Leute, die sich ein Haus kaufen, planen dies gleich für ihr gesamtes Leben und am besten auch noch für die nächsten drei Generationen zu erhalten. Dieser durchaus legitime Gedanke muss allerdings im Reihenhaus oft hintenanstehen. Wie bereits erwähnt, bedarf es für Sanierungen und Umbauten der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer. Gerade wenn Anlagen älter werden und damit die Notwendigkeit von Sanierungen steigt, sinkt oft der Wille der betroffenen Eigentümer, auch wirklich genügend Geld in die Sanierung der gemeinsamen Anlage zu stecken. Ohne Einigung werden aber oft nicht einmal die nötigsten Arbeiten erledigt.

Was können Sie tun, wenn Sie sich für ein Reihenhaus interessieren?

Mein Tipp dafür ist es, dass Sie sich den Wohnungseigentumsvertrag genau anschauen. Was dürfen Sie ohne die Eigentümergemeinschaft und was erfordert deren Einvernehmen? Wie viele Wegflächen, die im Winter beleuchtet und vom Schnee geräumt werden müssen, gibt es in der Anlage? Gibt es eine Hausverwaltung?
Und wenn Sie älter werden?

Gerade im Alter kann ein Reihenhaus auch zur Belastung werden. Die Kinder sind vielleicht schon ausgezogen und man braucht den Platz gar nicht mehr, vor allen Dingen hat es aber Treppen. Diese müssen jedes Mal auf dem Weg zu den Schlaf- oder Badezimmern überwunden werden. Oft ist es einfacher in eine kleine Eigentumswohnung zu wechseln, da ein Reihenhaus dann einfach zu viel Arbeit macht.

Eine solche Eigentumswohnung, ebenerdig mit zwei Zimmern, aber sogar mit Garten und Terrasse kann ich Ihnen aktuell noch anbieten. Klicken Sie hier für weitere Informationen…

Top 4, Loggia, Terrasse, Garten

Groß-Enzersdorfer Straße 36, Top 4. 2-Zimmer-Wohnung mit Terrasse und Garten.


Foto ganz oben: Christian Steinborn / flickr

Ruine

Sie suchen eine neue Eigentumswohnung. Dabei sehen Sie ganz tolle Bilder von einem traumhaften Dachausbau mit großartigem Ausblick. Sie kommen hin und auch der erste Blick auf das Haus ist schön: Es handelt sich um einen Altbau mit neuer Fassade und das Stiegenhaus ist frisch gestrichen.

Sie kaufen die Wohnung, doch nach einem Monat erhalten Sie von der Hausverwaltung einen Erlagschein mit der Bitte zur sofortigen Einzahlung von 10.000 Euro.

Undenkbar? Leider nicht!

Im Wohnungseigentum sind alle Eigentümer am ganzen Haus und damit an allen zu bezahlenden Arbeiten beteiligt. Nur weil Sie Wohnungseigentum an einer Wohnung im zweiten Stock erwerben, bedeutet das nicht, dass Sie nicht etwa auch bei der undichten Dachterrasse oder dem feuchten Fleck im Erdgeschoß mitzahlen müssen.

Wohnungseigentum ist in Österreich als ausschließliches Recht zur Nutzung einer Wohnung oder eines sonstigen selbstständigen Nutzungsobjekts (Parkplatz, Büro, Ordination, Lagerraum) definiert. Das bedeutet aber auch, dass das Eigentum am Gebäude und auch der gesamten Liegenschaft selbst allen Eigentümern gemeinsam gehört.

Dadurch lässt sich aber auch erklären, warum es so wichtig ist beim Kauf einer Wohnung immer auch den Zustand des Hauses genauer zu betrachten.

Der Reparaturfonds – Geld für schlechtere Zeiten

Das Wohnungseigentumsgesetz bestimmt, dass alle Wohnungseigentumsgemeinschaften (vereinfacht gesagt die Eigentümer der Wohnungen zusammen) dazu verpflichtet sind, einen Reparaturfonds anzulegen. Hierbei handelt es sich um Geld, das für allfällige Reparaturarbeiten am Haus gespart wird.

Üblicherweise wird hierfür ein bestimmter Betrag pro Monat von der Hausverwaltung gemeinsam mit den Betriebskosten eingehoben. Wie hoch dieser Betrag sein muss ist gesetzlich nicht genau geregelt. Die meisten Hausverwaltungen haben hier ihre Richtwerte, letztendlich hängt es aber von der Eigentümergemeinschaft ab, welcher Betrag hier eingehoben wird.

Wenn Sie sich jetzt eine Wohnung kaufen wollen, sollte Sie insbesondere auch dieser Betrag interessieren. Ist dieser nämlich zu niedrig oder wird etwa in Folge einer dringenden Reparaturmaßnahme mehr Geld benötigt, kann die Hausverwaltung auch den kompletten fehlenden Betrag auf einmal von den Eigentümern verlangen.

Ist das dann in Ihrer Haushaltsrechnung nicht vorgesehen, kann es zu unerwarteten hohen Sonderausgaben kommen.

Wie kann ich mich schützen?

Wenn Sie der Meinung sind, eine Wohnung in einem Altbau kaufen zu wollen, dann ist es sinnvoll sich vom Verkäufer oder der Hausverwaltung eine Liste mit den geplanten Arbeiten im Haus sowie den aktuellen Stand der Rücklage nennen zu lassen. Sollten Sie hier erkennen, dass sich das nicht ausgehen kann, kalkulieren Sie es in Ihrer Ankaufsrechnung mit ein bzw. versuchen Sie es bei etwaigen Preisverhandlungen mit anzusprechen.

Im Neubau kann es natürlich auch zu Nachzahlungen und Mehrkosten kommen, generell sollte hier das Risiko aber niedriger sein. Die Gefahr besteht natürlich immer, dass im Bau geschlampt wurde oder der Bauträger in Konkurs geht.

Hiergegen sind Sie einerseits durch das BTVG (Bauträgervertragsgesetz – anwendbar für Objekte, die sich noch im Bau befinden und für die vor Fertigstellung bereits ein gewisser Geldbetrag eingehoben wird) geschützt. Dieses Gesetz sieht Absicherungsmaßnahmen durch schrittweise Auszahlungen der von Ihnen hinterlegten Gelder nach Bestätigung eines Sachverständigen bis zum Ende der Gewährleistungsfrist oder alternativ Sicherstellungen etwa durch Bankgarantien vor. Der Bauträger kann also nicht einfach mit dem Geld verschwinden ohne dass er Ihre Wohnung erfolgreich übergeben hat.

Zusätzlich empfehle ich Ihnen aber auf Ihren Bauch zu hören und eventuell Geld für einen vertragsprüfenden Anwalt zu investieren. Ihr bester Schutz hier ist es, sich die Historie der von Ihrem Bauträger bzw. dessen ausführender Baufirma errichteten Gebäude anzusehen.

Fazit

Ein guter Bauträger wird Ihnen gerne fertiggestellte Referenzprojekte zeigen. Wenn Sie es wie bei unseren Objekten mit einer externen und vom Bauträger unabhängigen Hausverwaltung zu tun haben, können Sie sich auch bei dieser über Erfahrungen mit dem Bauträger informieren. Oder wenn Objekte fertig errichtet sind, fragen Sie doch jemanden der bereits im Haus wohnt.

Für die Objekte 1210 Wien, Gebauergasse 18 und 1220 Wien, Groß-Enzersdorfer Straße 36 stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Neubauten wie unsere Gebauergasse 18 brauchen kaum Reparaturen

Neubauten wie unsere Gebauergasse 18 brauchen kaum Reparaturen

Das Bild zeigt ein Schlafzimmer mit Blick in den Schrankraum.

Schön ist die neue Wohnung. Drei Zimmer, ein schönes Bad, getrennte Toilette und auch das Vorzimmer bietet genug Platz. Also alles vorhanden was man sich so wünscht; nur der Abstellraum fehlt.

Würde Sie das stören? Oder haben Sie genug Ideen, wo man Besen, Staubsauger oder Bügelbrett unterbringen kann? Lagern Sie dann Ihre Schuhe etwa am Gang und darf man das überhaupt? Und wie ist das mit dem Kellerabteil? Wie groß muss das sein, damit Sie damit auskommen?

Wie können Abstellräume aussehen?

Es gibt viele verschiedene Arten von Abstellräumen. Beginnen wir bei der klassischen Abstellkammer, in der man Putzmittel, Werkzeug, vielleicht eine Leiter oder auch das Bügelbrett aufbewahrt.

Aber ebenso muss man bei Abstellräumen den Schrankraum, der ja eigentlich für Kleidung gedacht ist, oder etwa auch die Speisekammer zur Lagerung von Lebensmitteln dazuzählen.

An das Gästezimmer denken Sie wahrscheinlich weniger, obwohl auch dieses meistens als zusätzliche Staufläche dient und nur selten Gäste beherbergt. Auch das Vorzimmer beherbergt oft Lagerflächen in Form von Kästen für Schuhe und Jacken.

Dann gibt es natürlich noch das Kellerabteil. Die meisten Eigentumswohnungen haben ein solches und oft könnte das noch größer sein.

Und wenn das auch nicht reicht? In vielen Häusern stehen auf den Gängen überall Schuhe, Pflanzen und manches Mal sogar ganze Schränke.

Aber Achtung: das Abstellen von Gegenständen auf dem Gang ist feuerpolizeilich nicht gestattet. Somit kann es gegenüber einem Eigentümer einer Wohnung jederzeit zur Aufforderung kommen, allfällige Gegenstände zu entfernen. Trotzdem wird der Gang oft genutzt. Dabei gibt es doch genügend Alternativen – dazu später etwas mehr.

Wie ist das mit dem Kellerabteil?

Im Neubau haben Sie heute grundsätzlich immer einen Einlagerungsraum bei der Wohnung dabei. Dieser Raum befindet sich oft im Keller, dies ist aber keine verpflichtende Vorgabe. In unserem Objekt Gebauergasse 18 haben wir z.B. ebenerdige Abteile im Erdgeschoß eingeplant, weil uns im eigentlichen Kellergeschoß die Flächen ausgegangen sind.

Im Altbau gibt es nicht immer ein Kellerabteil für jede Wohnung. Insbesondere, wenn Wohnungen vermietet sind und erst nachträglich Wohnungseigentum begründet wurde, kann es sein, dass einfach keine Abteile frei sind.

Einlagerungsraum der Gebauergasse 18

Einlagerungsraum der Gebauergasse 18

Habe ich überhaupt Rechte an MEINEM Keller?

Im Wohnungseigentum ist hier immer Vorsicht angesagt. Ob IHR Keller überhaupt zu Ihrer Wohnung gehört, wird im Wohnungseigentumsvertrag geregelt und im Grundbuch eingetragen. Steht hier ein Kellerabteil gesondert bei der Wohnung ausgewiesen, so gehört dieses Kellerabteil zu dieser Wohnung.

Fehlt eine derartige Eintragung aber, dann handelt es sich um Allgemeinflächen, die jedem Miteigentümer gleichmäßig zustehen. Sie haben dann eben KEIN Recht auf Ihren Keller.

Im Neubau werden Keller heute grundsätzlich im Grundbuch zur Wohnung gehörend eingetragen. Ein Tausch des Kellerabteils ist daher nicht so ohne weiteres möglich. Auch wenn Ihr Kellerabteil nicht das größte aller verfügbaren Abteile ist, lernen Sie damit zu leben. Individuell können Sie natürlich mit einem Nachbarn tauschen, dieser Tausch würde aber nicht automatisch auf einen Rechtsnachfolger (Erbe oder Käufer der Nachbarwohnung) übergehen. Das bedeutet, wenn Ihr Nachbar aus irgendeinem Grund auszieht und die Wohnung weitergibt, dann kann der neue Eigentümer sein Abteil zurückverlangen.

Abstellflächen in der Wohnung

Innerhalb Ihrer Wohnung müssen Sie zumindest rechtlich nichts befürchten. Haben Sie einen Abstellraum stellt sich oft die Frage, was man darin alles unterbringen soll.

Sinn macht es auf jeden Fall, sperrige Gegenstände, die nicht jeden Tag genutzt werden, im Abstellraum zu verstauen. Ich denke dabei an Wäscheständer, Bügelbrett, Staubsauger oder einfach einen Besen.

Auch Werkzeug, Reinigungsmittel und Ersatzleuchtmittel sind im Abstellraum sicher gut aufbewahrt. Wenn Sie kleine Kinder haben, achten Sie darauf, dass dieser Raum vielleicht nicht unbedingt zugänglich ist oder das zumindest nichts Gefährliches in Griffhöhe liegt.

Wenn Sie im Abstellraum auch noch eine Waschmaschine oder einen Trockner verwenden, dann sollte jedenfalls für eine ausreichende Entlüftung gesorgt sein. Ebenso, wenn Sie den Raum zum Aufhängen feuchter Wäsche nutzen wollen. Hier macht es Sinn, eine Entlüftung im Raum anzubringen um Schimmel vorzubeugen.

Alles schön und gut, aber ich habe gar keinen Abstellraum

Auch das gibt es natürlich. Wer keinen Abstellraum zur Verfügung hat, sollte umso mehr auf eine zweckmäßige Einrichtung achten. Es bietet sich an in Vorraum, Bad oder Küche hohe Kästen unterzubringen, um darin eben große Gegenstände wie Staubsauger oder Besen zu verstauen.

Manchmal ist es auch möglich, einen Teil des Wohnungsganges mit einem Vorhang abzugrenzen und dahinter Stauflächen einzurichten. Lassen Sie sich mit dieser Entscheidung ruhig Zeit wenn Sie neu einziehen. Wichtig ist es, hier eine Lösung zu finden, die Ihnen langfristig gefällt.

Blick aus dem Schrankraum in das Schlafzimmer.

Zeitgemäße Schrankräume sorgen für angenehme Wohnatmosphäre.

Und wenn der Stauraum zu eng wird?

Hier komme ich wieder zu meinem Standardspruch. Wird Ihnen der Stauraum zu eng, dann schauen Sie doch einmal alles durch was Sie darin lagern. Brauchen Sie noch alles? Macht es Sie noch glücklich?

Nehmen Sie jedes Stück in die Hand und schauen es durch. Es wird Sie überraschen, wie viel Sie gar nicht mehr brauchen und problemlos weggeben können. Ausmisten macht immer Sinn und gerade bei Stauräumen bringt es oft sehr viel.

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Ansicht auf die Einbauküche und Wohnbereich der Dachgeschoßwohnung.

Eine Wohnung im Dachgeschoß ist für viele Menschen ein Traum. Sie steht für Luxus, Licht und Helligkeit. Es gibt Terrassen und man hat niemanden, der über einem wohnt.

Andererseits bedeutet das Dach aber auch schräge Wände und eine schwierigere Einrichtung. Im Sommer kann brütende Hitze in der Wohnung herrschen und ohne Klimaanlage hält man es nicht aus. Im Winter führt die fehlende Dämmung zu hohen Heizkosten.

Lesen Sie heute, was wirklich an Dachgeschoßwohnungen dran ist und wo Sie aufpassen sollten.

Wir kaufen einen Dachboden und bauen ihn aus

Gehören Sie zu den Selbermachern? Dann haben Sie vielleicht schon einmal überlegt, einen Rohdachboden zu kaufen und selbst auszubauen. Oder Sie wollen eine Firma damit beauftragen, aber jedenfalls selbst die Kontrolle über das Projekt innehaben.

Selbst mitzusprechen ist natürlich eine feine Sache. Aber es gibt ein paar Punkte, die Sie im Vorfeld wissen sollten.

Wenn Sie einen Dachboden erwerben, werden Sie Miteigentümer eines ganzen Hauses. Dies bedeutet, dass Sie an allen Kosten der Erhaltung des Hauses so wie alle anderen Eigentümer beteiligt werden.

Solange am Haus noch kein Wohnungseigentum begründet wurde, lassen sich hier noch relativ leicht Regelungen für die Kostentragung treffen. So kann es etwa Sinn machen, dass man erst mit Fertigstellung des Objekts an den dann anfallenden Betriebskosten beteiligt wird. Außerdem kann man mit dem Eigentümer des restlichen Hauses vertraglich vereinbaren, welche anderen Maßnahmen im Haus durchgeführt werden sollen und wer dafür aufkommt.

Gibt es bereits Wohnungseigentum und handelt es sich beim Dachboden um eine Gemeinschaftsfläche, so müssen alle Wohnungseigentümer dem Verkauf persönlich zustimmen und dies notariell beglaubigt unterschreiben. Bei größeren Objekten ist dieser Versuch meist sinnlos. Es werden aber auch Dachböden angeboten, die bereits ins Wohnungseigentum übertragen wurden, obwohl noch nichts ausgebaut wurde. Hier gilt es wieder zu schauen, ob eine Regelung für die Kostentragung während der Bauzeit gefunden wurde.

Ansicht von der Terrasse hinein in das Schlafzimmer.

Top 18, Gebauergasse 18, Wien 21. Maisonette mit Terrassen auf 81 m².

Und plötzlich reden die Nachbarn mit

Ein Ausbau eines Dachbodens ist natürlich auch genehmigungspflichtig. Um allerdings überhaupt einen Antrag zur Genehmigung bei der Baubehörde einbringen zu können, müssen die Planunterlagen entweder von allen Miteigentümern des Hauses oder von einer bevollmächtigten Person unterschrieben werden.

Hier kann es sein, dass Nachbarn auch einmal Unterschriften verweigern oder Forderungen stellen, um eine Unterschrift zu leisten.

Die Behörde darf natürlich auch mitsprechen. Hier gibt es durchaus harte Auflagen, insbesondere wenn das Äußere eines Objekts sich verändert: Dann gibt es oft viele Vorgaben, wie etwas gebaut werden darf. Dies kann sich natürlich auch in erhöhten Baukosten bemerkbar machen.

Suchen Sie sich Profis

Wenn Sie sich tatsächlich für das Ausbauen eines Dachgeschoßes entscheiden, dann suchen Sie sich bitte von Anfang an Hilfe! Bedenken Sie, dass Dinge wie der barrierefreie Zugang (Lift ins Dachgeschoß, aber auch in den Keller) oder auch Steigleitungen für Wasser, Gas und Strom ausgebildet werden müssen. Sie müssen auch dafür sorgen, dass alle aktiven Kamine erhalten bleiben und dennoch sinnvolle Räume entstehen. Es ist also wichtig, einen guten Planer und einen guten Bauträger zu suchen, die Sie im Bauprozess unterstützen.

Top 19, 3 Zimmer, Balkon, Terrasse

Ansicht der Wohnküche in Richtung Einbauküche und Terrasse. Top 19, Gebauergasse 18, Wien 21.

Also kaufen wir besser einen fertigen Dachausbau?

Grundsätzlich eine gute Idee, aber natürlich gibt es auch hier Tücken. Wenn Sie sich einen fertigen Dachausbau anschauen, dann schauen Sie unbedingt auch auf den Zustand des restlichen Hauses.

Wie schon erwähnt, werden Sie Miteigentümer des restlichen Objekts. Wenn dort größere Probleme bestehen, dann müssen Sie anteilig an allen anfallenden Kosten mitzahlen. Umgekehrt gilt dies für Ihre Nachbarn bei Schäden am Dach oft nicht direkt nach dem Kauf, sondern wegen vertraglicher Fristen erst deutlich später. Sehr oft wird auch geregelt, dass die Erhaltungsfrist von Terrassen direkt beim Eigentümer bleibt. Somit müssen Sie allein für Schäden einstehen, die wegen einer falschen Ausführung an Ihrer Terrasse entstehen und bei Ihren Nachbarn für nasse Wände sorgen.

Die Fertigstellung – ein wichtiger Punkt

Wie Sie vielleicht wissen, war ich früher als Hausverwalter tätig. Da habe ich einige Dachbodenausbauten gesehen, die für die Käufer sehr teuer wurden.

So gelang es einem Dachausbauer, dass er den Lift seitenverkehrt einbauen ließ. Das wäre für die Eigentümer nicht weiter dramatisch gewesen, da die Zugänge möglich waren und auch alles technisch funktioniert hat, aber es war ein rechtliches Problem.

Durch die fehlerhafte Einreichung war es nicht möglich, den Lift offiziell in Betrieb zu nehmen, weil er einfach nicht genehmigt war. Es musste ein aufwändiges Neugenehmigungsverfahren eingeleitet werden und erneut musste jeder Miteigentümer befragt werden!

Ebenso hatte ich das Vergnügen, einen Dachausbau zu erleben, wo der Erbauer zunächst selbst gewohnt hat, gleichzeitig aber zwei Wohnungen weiterverkauft hatte. Es stellte sich nach einigen Jahren heraus, dass der Erbauer nie die Fertigstellung bei der Baubehörde gemeldet hatte. Da einige Punkte auch nicht so leicht genehmigbar waren, mussten die Eigentümer auf eigene Kosten umbauen und um Fertigstellung ansuchen. Das war aufwändig und teuer.

Terrasse einer Dachgewchoßwohnung im Rohbau.

Rohbau der Attika mit Terrasse einer Dachgeschoßwohnung in der Groß-Enzersdorfer Straße 36, Wien 22.

Wer baut hier eigentlich?

Lassen Sie sich bitte nicht von schönen Hochglanzprospekten blenden. Hinterfragen Sie, wer die ausführenden Firmen sowie Personen sind und wie viel Erfahrung diese schon mitbringen. Gerade wenn es um Dachausbauten geht, gibt es hochseriöse Unternehmen, aber leider auch viele Glücksritter.

Wer hier zu billig baut, gerät in Gefahr, dass einiges schiefgehen kann. Minderwertige Materialien, falsch oder schlecht angebrachte Dämmungen oder auch schlechte Grundrisse können Ihnen nachhaltig das Leben vermiesen.

Der Dachboden im Neubau

Es gibt natürlich auch im Neubau Dachgeschoßwohnungen. Diese werden üblicherweise gleich mit dem restlichen Haus gemeinsam ausgebaut.

Der Vorteil ist, dass alles einheitlich gebaut wird. Es werden die gleichen Materialien genutzt und es stammt alles aus einer Hand. Sämtliche Leitungen sind neu und auch sonst gibt es keine anstehenden Sanierungsarbeiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass häufig die Grundrisse so gestaltet werden, dass mehr gerade Wände ausgebildet werden können. Dies macht die Einrichtung eines solchen Objekts wesentlich günstiger.

Top 20: DG1 und DG2, 3 Zimmer, 162 m², Balkon, Terrasse.

Ansicht einer sonnigen Wohnküche mit Essbereich, Couchlandschaft mit Bar und Einbauküche. Top 20, Gebauergasse 18, Wien 21.

Was sollten Sie jetzt also wirklich beachten, wenn eine Dachwohnung Ihr Traum ist?

Erst einmal – fürchten Sie sich bitte nicht! Es muss weder heiß, noch kalt sein im Dach, noch muss man sich vor undichten Fenstern oder Terrassen fürchten. Aber es gibt all das da draußen.

Noch mehr als in jedem anderen Geschoß, sollten Sie im Dach darauf achten, dass Sie sich fachliche Unterstützung holen. Wenn Sie nicht sattelfest sind, dann holen Sie sich am besten einen technischen Sachverständigen zur Prüfung dazu.

Achten Sie auf Erfahrung und Vorprojekte der von Ihnen beauftragten Firmen. Nicht zuletzt lassen Sie sich gut rechtlich beraten. Ein Dachgeschoß kann eine tolle Wohnung sein. Aber schauen Sie lieber zwei Mal hin oder kommen bei mir in der Gebauergasse 18 in Floridsdorf vorbei. Dort gibt es noch drei gut ausgestattete Dachgeschoßwohnungen zu erwerben.

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